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Paul Celans Ubersetzungspoetik : Entwicklungslinien in seinen Ubertragungen franzosischer Lyrik / Florence Pennone.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Pennone, Florence.
Series:
Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte, 0083-4564 ; Bd. 128
Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte , 0083-4564 ; 128
Language:
German
Subjects (All):
Celan, Paul--Criticism and interpretation.
Celan, Paul.
French poetry--Translating.
French poetry.
Physical Description:
xi, 538 p.
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Tubingen [Germany] : Max Niemeyer, 2007.
Language Note:
German
Summary:
Die Annäherung an Paul Celans Übersetzungspoetik erfolgt in diesem Buch aus drei Blickrichtungen. Das übersetzerische Verfahren wird zunächst ausgehend von Theorien des lyrischen Ich als ›Transfer der Aussagestruktur‹ definiert. Darauf aufbauend wird Celans übersetzerische Produktion in den Kontext seiner eigenen Poetik des Dialogs gestellt. Eine Übersetzungspoetik verfasste Celan zwar nie, jedoch lässt sich eine solche aus anderen poetologischen Schriften wie dem »Meridian« erschließen. Der größte Teil der Studie aber gilt den Übertragungen französischer Lyriker, von dem Surrealisten Benjamin Péret (»Surrealistische Publikationen«, 1950) bis André du Bouchet (»Vakante Glut«, 1968). Neben den sehr bekannten Übertragungen von Rimbauds »Bateau ivre« (1958) und Valérys »Jeune Parque« (1960) werden auch die bislang kaum beachteten Apollinaire- und Supervielle-Übersetzungen (1951-1959 und 1958-1968) untersucht. Insbesondere an diesen beiden Gruppen von Übertragungen lässt sich zeigen, wie sich Celans Übersetzungspoetik im Laufe der Jahre wandelte: Bis etwa 1960 werden im Übersetzungswerk in wachsendem Maße die gleichen Stilmittel eingesetzt wie in den eigenen Gedichten; in den sechziger Jahren hingegen emanzipieren sich die Übertragungen von der Poetik der eigenen Dichtung und werden wieder ›wörtlicher‹, dem Original ›getreuer‹. Diesen späten Wandel im Umgang mit dem fremden Text erläutert die Verfasserin am Ende ihrer Studie als Konsequenz eines bisher unbeachtet gebliebenen Widerspruchs in Celans Poetik des Dialogs.
Contents:
Frontmatter
Vorwort
Danksagung
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Zur Fragestellung der Untersuchung
I. Die Übersetzung als Dialog: Theoretische und poetologische Einleitung
1. Die Übersetzung als literarischer Text: Theoretische Ansätze
2. »Es gibt keine Lyrik ohne Dialog«: Poetologische Grundlagen von Paul Celans Übersetzungen
II. Entwicklung einer Übersetzungspoetik: Paul Celans Übertragungen französischer Lyrik zwischen 1950 und 1968
1. Formale Entwicklung in Celans Dichtung vom Frühwerk bis Sprachgitter
2. Benjamin Pérets Gedichte aus Un point c'est tout (Surrealistische Publikationen, 1950)
3. Guillaume Apollinaire: Gedichte aus Alcools (1949-1959)
4. Arthur Rimbaud: »Le Bateau ivre« (1957-1958)
5. Paul Valéry: »La Jeune Parque« (1959-1960)
6. Jules Supervielle: Gedichte (1957-1968)
7. André du Bouchet: Dans la chaleur vacante (1967-1968)
III. Entwicklungslinien in Celans Übersetzungen französischer Dichter: Synthese und Ausblick
IV. Anhang
Notes:
Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universitat Genf, 2004.
Dissertation Universität Genf 2004.
Includes bibliographical references and indexes.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 23. Jul 2019)
ISBN:
9783110928372
311092837X
OCLC:
979749700

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