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Umkehr der Sinneshierarchie : Herder und die Aufwertung des Tastsinns seit der Frühen Neuzeit / Ulrike Zeuch.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Zeuch, Ulrike, author.
Series:
Communicatio (Tübingen, Germany) ; Bd. 22.
Communicatio ; 22
Language:
German
Subjects (All):
Herder, Johann Gottfried, 1744-1803--Criticism and interpretation.
Herder, Johann Gottfried.
Gefühlsempfindung.
Herder, Johann Gottfried von.
Qualität ‹Philosophie›.
Schönheit.
Tastsinn.
Local Subjects:
Gefühlsempfindung.
Herder, Johann Gottfried von.
Qualität ‹Philosophie›.
Schönheit.
Tastsinn.
Physical Description:
1 online resource (342 p.)
Edition:
Reprint 2012
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2013]
Language Note:
German
Summary:
Leiblichkeit spielt in der theoretischen Begründung postmoderner Ästhetik eine zentrale Rolle. Gesucht wird ein Wahrnehmungssinn, der die durch Rationalität als verloren beklagte unmittelbare und vorbewußte Selbstgewißheit restituiert. Bei der historischen Bestimmung der eigenen Position bezieht man sich u.a. auf Herders Konzeption des Tastsinns. Herder aber nennt einzelne Tastqualitäten als Gegenstände des Tastsinns und nimmt begriffliche Unterscheidungen zwischen sensus communis, Körper, Tastsinn und Gefühl vor, deren sachliche Unterschiede allerdings schwer zu bestimmen sind. Herders Aufwertung des Tastsinns ist demnach nicht primär durch die Suche nach einem Leibgewißheit garantierenden Sinn motiviert. Die Ursachen für diese Aufwertung liegen vielmehr in der frühen Neuzeit; ihrem Nachweis - ein Desiderat in der Forschung - gilt die Untersuchung. Die Suche nach Konstantem an bzw. in der Materie selbst und die Verlagerung der Aufmerksamkeit von der Frage nach der Richtigkeit sinnlicher Wahrnehmung zur subjektiven Gewißheit führen zur fortschreitenden Abwertung der in der Scholastik als ›primär
Contents:
Frontmatter
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
I. Einleitung
ERSTER TEIL. Umkehr der Sinneshierarchie. Von den primären und sekundären Qualitäten zur Ausdehnung
II. Thomas von Aquins Lehre von den primären und sekundären Qualitäten
III. Der Zweifel an der Gewißheit sinnlicher Erkenntnis seit Ockham und die Folgen: Umkehr der Sinneshierarchie und Ausdehnung als objektive Qualität
IV. Herder oder die Bedeutung des Tastsinns für die Erkenntnis
ZWEITER TEIL. Menschliche Schönheit - Inbegriff alles Wißbaren. Von der Proportion zur Ruhe in der Bewegung
V. Von der Proportion zum je ne sais quoi oder die Subjektivierung der Schönheitserfahrung
VI. Grazie als Ausdruck seelischer Schönheit im 18. Jahrhundert
VII. Authentisches Fühlen und das Problem sprachlicher Explikation des Gefühlten
VIII. Zusammenfassung
IX. Literaturverzeichnis
Notes:
Description based upon print version of record.
Includes bibliographical references (pages [315]-332).
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
9783110936315
3110936313
OCLC:
922946636

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