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Von den Möglichkeiten einer ›inneren‹ Geschichte des Lesens / Matthias Bickenbach.

DGBA Literary and Cultural Studies - 1990 - 1999 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Bickenbach, Matthias, author.
Series:
Communicatio (Tübingen, Germany) ; 0941-1704 Band 20.
Communicatio ; 20
Language:
German
Subjects (All):
Reading--History.
Reading.
Books and reading--History.
Books and reading.
Rhetoric--History.
Rhetoric.
Criticism--History.
Criticism.
Literature--History and criticism.
Literature.
Physical Description:
1 online resource (xiv, 288 pages).
Edition:
Reprint 2017
Place of Publication:
Tübingen : Max Niemeyer Verlag, [2017]
Language Note:
In German.
Summary:
"Ist Lesen historisch?" Keine harmlose Frage. An die Antwort knüpfen sich Leitvorstellungen vom Wandel der Kommunikationsmedien. Wie ist eine Mediengeschichte, die literarische Medien einbezieht, künftig zu denken? Positive wie negative Versionen von Fortschrittsgeschichten überzeugen kaum noch. Eine exemplarische Alternative ist der Versuch, Lesen als Operation historisch zu beobachten. Entgegen der Tendenz, Lektüre zu universalisieren oder den Wandel im Lesen auf äußere Bedingungen zurückzuführen, begreift die 'innere' Geschichte Lektüre als Medium mit eigenen Widerständen. Das Lesen ist in sich selbst zu unterscheiden. Die 'innere' Geschichte zeigt, wie Lektüretechniken im kulturellen Wandel der Kommunikationsmedien Allianzen eingehen und aufgrund welcher Funktionen sie Vorzug vor anderen Möglichkeiten erhalten. Anhand eingehender Lektüre unauffälliger wie einschlägiger Thematisierungen des Lesens von der Antike bis ins 19. Jahrhundert - von Quintilian, Cicero und Augustinus über Erasmus, Herder und Nietzsche - werden Bausteine zu einer Geschichte des Lesens vorgelegt, die differenzierter beobachten kann als das alte Modell von der lauten Lektüre und ihrem Verstummen in der Neuzeit. Eine besondere Rolle spielt J.M. Gesners "Kunst des Lesens" als Koppelung von Lektüregeschwindigkeiten aus dem 18. Jahrhundert, die ihre Herkunft von der Romanlektüre nimmt und in der Lesepoetologie C.M. Wielands eine ausgeklügelte literarische Umsetzung unter Buchmarktbedingungen erfährt.
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Vorwort
I. Einleitung: Überlegungen zur historischen Beobachtung des Lesens
II. Zwei Zeugen: Christoph Martin Wieland und Friedrich Nietzsche
III. Lektüretechniken und die Geschichte des Lesens
IV. Wielands Lesepoetologie und ihre Kontexte
V. Nachwort: Lesen als Form der Beobachtung
VI. Literaturverzeichnis
VII. Personenregister
Notes:
Originally presented as the author's thesis (doctoral).
Includes bibliographical references (pages [261]-286) and index.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
9783110936339
311093633X
OCLC:
1011446189

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