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Markierte Verbvalenzen im Sprachvergleich: Lizenzierungs- und Linkingbedingungen / Kerstin Blume.

DGBA Linguistics and Semiotics 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Blume, Kerstin, author.
Series:
Linguistische Arbeiten (Max Niemeyer Verlag) ; 411.
Linguistische Arbeiten ; 411
Language:
German
Multiple languages
Subjects (All):
Dependency grammar.
Grammar, Comparative and general--Verb.
Grammar, Comparative and general.
Grammar, Comparative and general--Case.
Physical Description:
1 online resource (272 pages).
Edition:
Reprint 2015
Place of Publication:
Tübingen : Max Niemeyer Verlag, [2015]
Language Note:
Multiple languages
Summary:
In dieser Arbeit wird im Rahmen der multidimensionalen Valenztheorie und einem Modell thematischer Proto-Rollen eine universelle Theorie des Linkings von Kasus mit thematischen Rollen entwickelt, die nicht nur Voraussagen über unmarkierte Valenzen, z.B. Nominativ-Akkusativ bzw. Absolutiv-Ergativ, sondern auch über markierte, z.B. Nominativ- bzw. Absolutiv-Dativ, macht. Anhand umfangreicher Datensammlungen aus 11 Sprachen wird gezeigt, daß markierte Valenzen sprachübergreifend häufig bei Verben mit bestimmten Bedeutungen auftreten und dabei z.T. gegenüber unmarkierten präferiert sind. In der Literatur wurde bisher nur ein Teilbereich dieses Phänomens berücksichtigt, nämlich Dativ-Experiencer-Verben wie z.B. gefallen, deren Linkingverhalten zumeist durch die Funktion des Dativs, den Experiencer zu kodieren, erklärt wird. Solche Ansätze werden jedoch den Daten nicht gerecht, da die vielfältigen markierten Valenzen bei Psychverben oft keinen Dativ enthalten. Zudem wurde bislang den sprachübergreifend verbreiteten agentiven Verben mit markierten Valenzen, z.B. Interaktionsverben wie helfen und folgen nicht Rechnung getragen (umfangreiche Listen solcher Verben finden sich im Anhang) bzw. die Kasuswahl dieser Verben als idiosynkratisch behandelt. Es wird eine Markiertheitstheorie für Valenzen eingeführt, die die unterschiedliche Frequenz der belegten Valenzen vorhersagt, und es wird nachgewiesen, daß markierte Valenzen nicht durch die Affinität bestimmter Kasus zu bestimmten thematischen Rollen zustandekommen, sondern als Ganzes zur morphosyntaktischen Markierung von Verben dienen, deren Argument- und Situationsstruktur von dem für transitive Verben üblichen Muster abweicht.
Contents:
Frontmatter
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
0. Einleitung
1. Die Daten
2. Valenztheorie
3. Theorien zur Funktion des Dativs
4. Struktureller und lexikalischer Dativ
5. Argumentlinking und thematische Proto-Rollen
6. Proto-Rollen im Situationsstrukturmodell und semantische Transitivität
7. Verben mit markierten Valenzen im Sprachvergleich
8. Fazit
Anhang I. Interaktionsverben im Deutschen
Anhang II. Interaktionsverben mit /Nom/Part-Valenzen im Finnischen
Anhang III. Isländische Verben mit markierten 2-stelligen Valenzen
Anhang IV. Lateinische Verben mit markierten 2-stelligen Valenzen
Anhang V. Interaktionsverben im Polnischen
Anhang VI. Interaktionsverben im Rumänischen
Anhang VII. Interaktionsverben im Tschechischen
Anhang VIII. Interaktionsverben im Ungarischen
Anhang IX. Verben mit markierten Valenzen im Polynesischen
Anhang X. Interaktionsverben im Sprachvergleich
Literatur
Notes:
A revision of the author's thesis--Bergische Universität-Gesamthochschule Wuppertal, 1998.
Includes bibliographical references.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
9783110924817
3110924811
OCLC:
979763216

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