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Kasus im Deutschen und Englischen : ein Beitrag zur Theorie des abstrakten Kasus / Hartmut Czepluch.

DGBA Linguistics and Semiotics 1990 - 1999 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Czepluch, Hartmut.
Series:
Linguistische Arbeiten (Max Niemeyer Verlag) ; 349.
Linguistische Arbeiten, 0344-6727 ; 349
Language:
German
Subjects (All):
German language--Case.
German language.
English language--Case.
English language.
German language--Grammar, Comparative--English.
English language--Grammar, Comparative--German.
Grammar, Comparative and general--Case.
Grammar, Comparative and general.
Physical Description:
1 online resource (388 p.)
Edition:
Reprint 2011
Place of Publication:
Tubingen : Max Niemeyer, 1996.
Language Note:
German
Summary:
Ausgehend von der LGB-Kasustheorie (Chomsky 1981) folgt die Untersuchung der Kasussysteme des Deutschen und Englischen der Leitidee, daß eine universalgrammatische Kasustheorie sich eher an einer kasusflektierenden als einer flexionsarmen Sprache orientieren sollte. Auf der Basis der morphologischen Kasusmuster des Deutschen wird ein modifiziertes Kasusmodell entwickelt, das den reicheren Kasusverteilungen des Deutschen Rechnung trägt und die reduzierten Muster des Englischen als parametrische Effekte erfaßt. Wesentliche Unterschiede in den Kasussystemen können auf das Vorhandensein/Fehlen distinkter morphologischer Kasus bezogen werden. Das betrifft sowohl die Unterscheidung von syntaktisch und lexikalisch determinierten Kasus(verwendungen), was besonders für das 'Dativproblem' im Deutschen relevant wird, wie die syntaktische Realisierung von Doppel-Komplement-Strukturen. Entgegen der traditionellen kasusparadigmatischen Auffassung erscheint das Kasussystem einer Sprache als aus kategorienspezifischen Subsystemen bestehend. Für die V-Kasus ergibt sich ein 'Akkusativ-zentriertes' System mit dem Nominativ als neutralem bzw. Null-Kasus. Entgegen neuerer Entwicklungen, die Kasus als Spezifikator-Kopf-Relationen auffassen, wird an dem Strukturbegriff der 'Kasusrektion' festgehalten. Die Kasusmuster des Deutschen und Englischen resultieren aus dem Zusammenwirken der drei parametrisierten Prinzipien der Kopfstellung, der Argumentrealisierung und der distinkten morphologischen Lizensierung von Argumentrelationen. Die strukturellen Prinzipien erfassen die deutsch-englischen Stellungsunterschiede und das morphologische Prinzip die beschränkten Realisierungsmöglichkeiten im Englischen. Es ergibt sich der Effekt, daß der englische Verbalbereich weniger strukturiert erscheint als der des Deutschen. Behandelt werden in diesem Rahmen u.a. das Lexik-Syntax-Verhältnis (hinsichtlich der Drei-Argumente-Beschränkung), die Dativ-Alternation und P-Strandung im Englischen, die Rolle von Partizipien in Perfekt- und Passivstrukturen, AcI-Strukturen sowie transformationssyntaktische Phänomene.
Contents:
Frontmatter
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Kapitel I: Kasussystem und die Theorie des abstrakten Kasus
Kapitel II: Kasusmuster und Kasussystem im Deutschen
Kapitel IIΙ: Syntaktische Projektion und abstrakte Kasus
Kapitel IV: Abstrakter Kasus im Englischen
Kapitel V: Zum Status des Nominativs im Englischen und Deutschen
Kapitel VI: Ergebnisse und Ausblicke
Literatur
Notes:
Description based upon print version of record.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
Includes bibliographical references (p. [362]-376).
ISBN:
9783110955309
311095530X
OCLC:
979758607

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