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Historische jiddische Semantik : Die Bibelübersetzungssprache als Faktor der Auseinanderentwicklung des jiddischen und des deutschen Wortschatzes / Erika Timm.

DGBA Linguistics and Semiotics 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Timm, Erika, author.
Contributor:
Beckmann, Gustav Adolf.
Language:
German
Subjects (All):
Bible. Old Testament--Versions.
Bible.
Yiddish language--Semantics, Historical.
Yiddish language.
Hebrew language--Translating into Yiddish--History.
Hebrew language.
Physical Description:
1 online resource (viii, 736 p. )
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2012]
Language Note:
German
Summary:
Die Sprache der jiddischen Bibelübersetzungstradition ist seit etwa 1400 in reichlichstem Maße durch Handschriften, seit etwa 1535 auch durch Drucke belegt. Ihren Hauptsitz im Leben hat sie im Chejder, der fast ganz dem Elementarstudium der hebräischen Bibel gewidmeten jüdischen "Grundschule", wo vom Beginn des Aschkenasentums an mindestens die gesamte männliche Hälfte der Bevölkerung ihre sprachlich formativsten Jahre verbrachte. Der Beitrag dieser Übersetzungssprache zum Wortschatz (einschließlich Wortbildung und Idiomatik), ja zur Morphologie der jiddischen Gemeinsprache wurde bisher eklatant unterschätzt. Die Studie erfaßt (1) an Hand der ersten hebräisch-jiddischen Bibelkonkordanz (um 1535) möglichst viele Elemente der Chejdersprache als diskrepant zur standarddeutschen Entwicklung und erklärt sie (2) aus dem hebräischen Urtext (wobei häufig die vorjiddischen Übersetzungen vom Targum bis zur jüdischfranzösischen Tradition den Schlüssel zum Verständnis liefern). Sie erweist sie (3) auf dem Weg durch die Bibelglossare und -übersetzungen als feste Bestandteile der Tradition und dokumentiert (4) ihr Einströmen in die jiddische Gemeinsprache bis hin zum Standardjiddischen. Ausgewertet wurden rund 120 Texte vom Ende des 14. bis zum 18. Jahrhundert: Bibelglossare und -übersetzungen, Epik, Lieder, Erzählprosa, Briefe, Brauchtums-, Erbauungs-, Gebetsliteratur etc. Indem die Studie zeigt, wieviel die im westjiddischen Bereich entstandene Übersetzungstradition - und durch welche Kanäle sie es - dem Gesamtjiddischen vermittelt hat, ist sie zugleich eine Dokumentation der fundamentalen Einheit von West- und Ost-Aschkenas im Sinne von Salomo Birnbaum und Max Weinreich.
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Vorwort
Α. Allgemeiner und synthetischer Teil
Β. Alphabetischer Teil
achpern - gesind
geweltikn - onhejbn
opferštul - zwel
C. Realien in den Bibelübersetzungen
D. Verzeichnisse
Notes:
"Wortregister": p. [685]-691.
Includes bibliographical references (p. [709]-736).
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
9783110945034
3110945037
OCLC:
1013961425

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