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Erwünschte Harmonie : Die Gründung der Friedrichs-Universität Halle als Instrument brandenburg-preußischer Konfessionspolitik - Motive, Verfahren, Mythos (1680-1713) / Marianne Taatz-Jacobi.
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Taatz-Jacobi, Marianne, author.
- Series:
- Hallische Beiträge zur Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit ; Band 13.
- Hallische Beiträge zur Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit ; 13
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Friedrich Wilhelm, Elector of Brandenburg, 1620-1688.
- Friedrich Wilhelm.
- Brandenburg (Germany : State)--History.
- Brandenburg (Germany : State).
- Prussia (Germany)--History--1640-1740.
- Prussia (Germany).
- Aufklärung.
- Confessionalisation.
- Enlightenment.
- Konfessionalisierung.
- Pietism.
- Pietismus.
- Preussen.
- Prussia.
- University history.
- Universitätsgeschichte.
- Universität Halle--History.
- Universität Halle.
- Local Subjects:
- Aufklärung.
- Confessionalisation.
- Enlightenment.
- Konfessionalisierung.
- Pietism.
- Pietismus.
- Preussen.
- Prussia.
- University history.
- Universitätsgeschichte.
- Physical Description:
- 1 online resource (344 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Berlin ; Boston : De Gruyter (A), [2014]
- Language Note:
- German
- Summary:
- Lange Zeit wurde die Fridericiana in Halle in ihren Anfängen als Reformuniversität des Pietismus und der Aufklärung verstanden. Bei gründlicher Untersuchung der Quellen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Der Universitätsgründung lag kein auf Pietismus und Aufklärung zielendes, von kurfürstlicher Seite durchgeplantes, reformpolitisches Programm zugrunde. Vielmehr entsprach sie der Logik eines seit 1613 entwickelten konfessionspolitischen Handlungskatalogs, der auf die Selbst-Reformation der mehrheitlich lutherischen Untertanen und die Förderung der Reformierten setzte. In Halle wurde diese Politik seit der Eingliederung des Herzogtums Magdeburg in den hohenzollernschen Territorialverbund 1680 etabliert und mit der Universitätsgründung noch einmal forciert. Die Herstellung einer innerlutherischen Vielfalt an der Fridericiana durch eine vermeintlich innovative, auf Pietisten und Frühaufklärer ausgerichtete Personalstrategie war dabei nur ein Umweg zum Erreichen des konfessionspolitischen Ziels. Damit wird sowohl mit dem Mythos der Reformuniversität Halle als auch mit dem Mythos der preußischen Toleranz aufgeräumt. Vielmehr überlagerten sich an der Universität und in der Stadt Halle Ende des 17. Jahrhunderts grundlegende Konflikte um Rechtgläubigkeit und konfessionelle Identitätsstiftung im Luthertum in exemplarischer Weise. Die Analyse der Auseinandersetzungen zwischen Universitätsprofessoren, hallischer Stadtgeistlichkeit und Berliner Zentralregierung führt zu innovativen Erklärungen für die Entstehung des Halleschen Pietismus und sein Verhältnis zur lutherischen Orthodoxie und zur Aufklärung im Rahmen lutherischer Konfessionskultur.
- Contents:
- Frontmatter
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- I. Einleitung
- II. Politische Erfahrung und konfessionelle Identität
- III. Konfessionspolitik und Universität
- IV. Misserfolg und Neuausrichtung
- V. Schluss
- VI.Quellen- und Literaturverzeichnis
- Orts- und Personenregister
- Notes:
- Description based upon print version of record.
- Includes bibliographical references and index.
- Diss. Halle-Wittenberg 2013.
- Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 23. Jul 2019)
- ISBN:
- 9783055016325
- 3055016327
- 9783050065106
- 3050065109
- OCLC:
- 874320316
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