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Die Vernissage Ritual und Inszenierung. Eine dispositiv-analytische Annäherung Reinhard Bachleitner, Wolfgang Aschauer, Thomas Steinmaurer

De Gruyter DG Plus PP Package 2021 Part 2 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Bachleitner, Reinhard <p>Reinhard Bachleitner, Paris Lodron Universität Salzburg, Österreich</p>, Author.
Contributor:
Aschauer, Wolfgang <p>Wolfgang Aschauer, Paris Lodron Universität Salzburg, Österreich</p>
Steinmaurer, Thomas <p>Thomas Steinmaurer, Universit&auml;t Salzburg, &Ouml;sterreich</p>
Ao. Univ. Prof. Mag. Dr.
Series:
Image
Language:
German
Subjects (All):
Vernissage.
Eröffnungsritual.
Opening-ritual.
Art Event.
Kunstevent.
Inszenierung.
Staging.
Ritual.
Ausstellung.
Exhibition.
Kultur.
Culture.
Kunst.
Art.
Kultursoziologie.
Sociology of Culture.
Space.
Raum.
Cultural History.
Kulturgeschichte.
Kulturwissenschaft.
Cultural Studies.
Local Subjects:
Vernissage.
Eröffnungsritual.
Opening-ritual.
Art Event.
Kunstevent.
Inszenierung.
Staging.
Ritual.
Ausstellung.
Exhibition.
Kultur.
Culture.
Kunst.
Art.
Kultursoziologie.
Sociology of Culture.
Space.
Raum.
Cultural History.
Kulturgeschichte.
Kulturwissenschaft.
Cultural Studies.
Physical Description:
1 online resource (200 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Bachleitner, Die Vernissage Ritual und Inszenierung. Eine dispositiv-analytische Annäherung
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2021
Language Note:
In German.
Biography/History:
Reinhard Bachleitner, Dr. Mag. Professor (Emeritus) am Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie (Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft) an der Universität Salzburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind empirische Kultursoziologie sowie empirische Methoden und Methodologie in den Sozialwissenschaften.
Thomas Steinmaurer (Ao. Univ.-Prof. Dr.) ist Professor am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg und Leiter der Abteilung ICT&S.
Summary:
Die Vernissage ist nach wie vor das dominante Eröffnungsritual im Kunstbetrieb, wenngleich über die Verflechtungen der Funktionen sowie die Rollenverteilung der beteiligten Personen wenig bekannt ist. Besucher, Sammler, Galeristen, Museumsdirektoren, Kuratoren, Künstler, Eröffnungsredner und Kulturpolitiker liefern alle ihren Beitrag zum Eröffnungsritual. Sie gestalten mit ihren unterschiedlichen Handlungen die soziale und emotionale Atmosphäre und tragen zur gelungenen oder misslungenen Erinnerung an die Vernissage bei. Durch die kultursoziologisch-empirische Betrachtungsweise des Rituals der Vernissage werden umfassend Erkenntnisse zu diesem sozialen Phänomen präsentiert.
Besprochen in:Hannoversche Allgemeine Zeitung, 09.06.2021http://www.helmut-a-mueller.de, 28.08.2021Karloff, 36 (2021)Eikon, 118 (2022) Österreichische Gesellschaft für Soziologie, 22.04.2022, Karin Scaria-Braunstein
»Für den nächsten Vernissagenbesuch eröffnet das wissenschaftliche Werk mit seinen humorvollen Details nicht nur neue Blicke auf die ausgestellten Kunstwerke, sondern auch auf Rituale und Inszenierungen.«
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Vorwort
1. Einleitung
2. Zur Sozialgeschichte der Vernissage und ihrer gesellschaftsbezogen Einbettung
2.1. Streiflichter in die Sozialgeschichte der Vernissage zwischen Konstanz und Wandel
2.2. Zur theoretischen Anbindung der Vernissage an gesellschaftlich-ästhetische Entwicklungen
2.3. Der methodische Rahmen: Konzept der Dispositivanalyse
3. Zur Methodik und zum methodologischen Vorgehen
4. Zur gesellschaftsbezogenen Kontextualisierung der Vernissage als gesellschaftliches Ritual
Einleitung
4.1. Strukturen von Vernissagen und das atmosphärische Potential
4.2. Die Funktionen von Vernissagen
4.3. Formen von Vernissagen
5. Kulturinstitution und Vernissage
5.1. Die Vernissage im Galeriebetrieb
5.2. Die Vernissage im Museumsbetrieb
5.3. Die Vernissage im Kunstmessebetrieb
5.4. Anlässe für Vernissagen
6. Die Vernissagenorte und ihre Ausstrahlung
6.1. Atmosphären und Atmosphärisches
6.2. Die Ausstellungsräumlichkeiten: Weiße Räume mit Wirkung
7. Die Vernissage als Ort für soziale Auftritte und Inszenierung von Kommunikationsritualen
7.1. Der Künstler im Eröffnungsritual zwischen Zwang und Eitelkeit
7.2. Auftritt des Vernissagen-Publikums: Sozialstruktur,Besucherverhalten, Besucherurteile
7.3. Besucherempfinden und Besucherurteile
7.4. Die Vernissage als Ort der »Glücksfindung«: Affekte und Atmosphären
7.5. Die Kunstobjekte und Atmosphären als Affektauslöser
7.6. Atmosphären und Affektproduktion im Eröffnungsritual
7.7. Der Käufer zwischen Profilierungssucht und Reservierungsabsichten
7.8. Die Sammler
7.9. Die Auftritte der Kunst- und Kulturfunktionäre: Galeristen, Museumsdirektoren, Kulturpolitiker und ihre Rollen im Eröffnungsritual
7.10. Die Kuratoren: Ausstellungsmacher und Inszenierungsexperten
7.11. Die Vernissagenredner und ihre Rede im Eröffnungsritual: Vom wahrgenommenen Bild zum gesprochenen Bild und wieder zurück
8. Zur Typologie von Eröffnungsreden
8.1. Die kunsthistorische orientierte Rede
8.2. Die kunsttheoretisch, analytisch orientierte Rede
8.3. Die biographisch ausgerichtete Eröffnungsrede
8.4. Die kooperative, gemeinsame Eröffnungsrede
8.5. Die dilettierende Rede zur Eröffnung
8.6. Die bestellte und gekaufte Eröffnungsrede
9. Die Vernissage als Inszenierung und Event
9.1. Die Vernissage als sozial-ästhetischer Inszenierungsakt
9.2. Die Vernissage als Inszenierungsort für Ankäufe
9.3. Die Vernissage als Performance
9.4. Das Ausstellungsplakat und die Einladungskarte als Ästhetisierungsobjekt und Erinnerungspunkt
10. Die mediale Berichterstattung über die Vernissage
11. Zur Erneuerung und Transformation eines Rituals: ein Ideenpool für Neugestaltungen
11.1. Die partizipative Vernissage
11.2. Die informative Vernissage
11.3. Die provokative Vernissage
11.4. Die inszenierte und eventisierte Vernissage
11.5. Die Vernissage am »dritten Ort« – die Zukunft?
12. Der Vernissagentourismus
13. Medien und Vernissage
13.1. Die Zeitschriften zum Ausstellungs- und Eröffnungsgeschehen: »Vernissage«
13.2. Das Vernissagen-TV
14. Die Vernissage als globales Ritual
15. Resümee
Methodenexkurs
Zum Methodenvergleich von Strukturgleichungsmodellen und Dispositivanalyse
Literatur
ISBN:
9783839456774
3839456770
OCLC:
1243544113

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