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Historische Bildung inklusiv Zur Rekonstruktion, Vermittlung und Aneignung vielfältiger Vergangenheiten Oliver Musenberg, Raphael Koßmann, Marc Ruhlandt, Kristina Schmidt, Seda Uslu

De Gruyter DG Plus PP Package 2021 Part 2 Available online

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Format:
Book
Contributor:
Musenberg, Oliver <p>Oliver Musenberg, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland</p>, Editor.
Koßmann, Raphael <p>Raphael Ko&szlig;mann,Regionales Landesamt f&uuml;r Schule und Bildung Hannover, Deutschland</p>, Editor.
Ruhlandt, Marc <p>Marc Ruhlandt, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland</p>, Editor.
Schmidt, Kristina <p>Kristina Schmidt, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland</p>, Editor.
Uslu, Seda <p>Seda Uslu, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland</p>, Editor.
Series:
Pädagogik
Pädagogik
Language:
German
Subjects (All):
Inklusion.
Inclusion.
Geschichtsdidaktik.
History Didactics.
Behinderung.
Disability Studies.
Gender.
Bildungsgeschichte.
History of Education.
Bildung.
Education.
Bildungsforschung.
Educational Research.
Pedagogy.
Pädagogik.
Local Subjects:
Inklusion.
Inclusion.
Geschichtsdidaktik.
History Didactics.
Behinderung.
Disability Studies.
Gender.
Bildungsgeschichte.
History of Education.
Bildung.
Education.
Bildungsforschung.
Educational Research.
Pedagogy.
Pädagogik.
Physical Description:
1 online resource (434 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Musenberg et al. (Hg.), Historische Bildung inklusiv Zur Rekonstruktion, Vermittlung und Aneignung vielfältiger Vergangenheiten
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2021
Language Note:
In German.
Biography/History:
Oliver Musenberg (Prof. Dr.), geb. 1972, lehrt Pädagogik bei geistiger Behinderung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von inklusiver Didaktik, historischem Lernen, Bildungstheorie, (schwerer) Behinderung und Disability History.
Raphael Koßmann (Dr.), geb. 1983, ist Förderschullehrer im inklusiven Unterricht und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen pädagogische Diagnostik und rekonstruktive Schul- und Unterrichtsforschung.
Marc Ruhlandt (Dr.), geb. 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Inklusion, lebensbegleitendem Lernen und Organisationspädagogik.
Kristina Schmidt, geb. 1984, ist Doktorandin im Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Behinderung, Theorie der Sozialen Arbeit, Partizipativer Sozialforschung und Disability Studies.
Seda Uslu, geb. 1992, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich inklusiver schulischer Bildung.
Summary:
In der Geschichtswissenschaft eröffnen Ansätze wie Queer History oder Disability History neue Perspektiven für die Fachdidaktik im Hinblick auf ein inklusives Bildungssystem: Vielfältige Vergangenheiten zu rekonstruieren verlangt nach der Öffnung historischer Bildungsforschung, um unterrepräsentierten Narrativen der Geschichte Geltung zu verschaffen. Sie eröffnen zudem unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit im Rahmen inklusiver schulischer und außerschulischer Vermittlungs- und Aneignungsprozesse. An den Schnittstellen von Erziehungs-, Geschichts- und Kulturwissenschaft einerseits sowie Fachwissenschaft und Fachdidaktik andererseits greifen die Beiträge des Bandes Themen historischer Forschung und vor allem Fragen historischen Lernens in Theorie, Empirie und Pragmatik auf.
Besprochen in:www.fachportal-paedagogik.de, 2 (2022)Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 27/12 (2021)
»Es ist den Herausgeber_innen und Autor_innen gelungen, einen umfassenden Blick auf die Verschränkung von Inklusion und historischer Bildung zu werfen. Durch die fachliche Expertise und eine differenzierte Betrachtung der Schnittmenge beider Disziplinen ist ein wesentlicher Beitrag zur historischen Bildung von Menschen mit Behinderung entstanden.«
»Die Beiträge behandeln und formulieren jeweilige Forschungsfragen, die darüber hinaus aber eine Fülle neuer und spannender Forschungsherausforderungen aufzeigen. Für die Leserschaft ermöglichen sich dadurch Transfers auf die jeweiligen eigenen Kontexte.«
»Ein spannender Diskurs über historische Forschung und historische Bildung vor dem Hintergrund eines weiten Inklusionsverständnisses.«
»Weniger ein Lehrbuch in Sachen ›vielfältiger Vergangenheiten‹ als vielmehr ein Konvolut, Aufriss eines Themenfeldes, das einen Komplex kultureller Bildung beschreibt, welcher der Erinnerungskultur mit dem Inklusionspostulat neue Dimensionen erschließt.«
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Vorwort
I. Bildungs- und kulturhistorische Rekonstruktionen
Historische Bildung inklusiv – zur Einleitung
Die pädagogische Konstitution von Ungleichheit und die Ungleichheit der Pädagogik mit sich selbst
Hilfsschulpädagogik im Krieg: Übungsschulen für Kopfschussverletzte 1914 bis 1918
Inklusionspfade kategorisierender und dekategorisierender Repräsentanz von Behinderten -Selbsthilfe-Bewegungen
Chancengleichheit und Diversität durch inklusive Musikpädagogik ‒ das Beispiel der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
»Crashes permitted but no passengers allowed«
Wider das einseitige Opferbild
II. Historische Bildung: Theorie
Gender und historisches Lernen – Überlegungen zum systematischen Ort von Gender in der Geschichtsdidaktik
Inklusive Geschichtsdidaktik im Spannungsfeld von Lebenswelt und Wissenschaft – Chancen eines leibphänomenologischen Zugangs
»Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.«
Perspektivwechsel durch Dis-Ability
Aufgaben: Sache und Ort
Narrative Kompetenz im inklusiven Geschichtsunterricht im Spiegel differenztheoretischer Überlegungen
Von der Pluralisierung historischer Subjekte zur Historisierung von Geschlecht, Sexualität und Körper
III. Historische Bildung: Empirie
Blinde Zugänge zur Vergangenheit?
Historisches Lernen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – Sinnbildung über die eigene Biografie?
Dis/ability in Objekten: Ein Beitrag für inklusives historisches Lernen
Dis/ability History in der Lehrer*innenbildung: Einblicke in Studierendenvorstellungen
Differenzierung in Geschichtsschulbüchern
Differenzierende Lernaufgaben als Baustein für inklusiven Geschichtsunterricht
IV. Historische Bildung: Pragmatik
Verunsichert? Betroffen? Nachdenklich?
»Geschichte erleben – Umgang mit Menschen mit Behinderungen während der NS-Zeit«
Von Menschen mit Lernschwierigkeiten – für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Vergessen und Erinnern
Autor*innen und Herausgeber*innen
Notes:
Inclusion calls for a readjustment of perspectives for a look into the past and for the reconstruction, mediation and appropriation of history.
ISBN:
9783839444351
3839444357
OCLC:
1243544165

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