1 option
Die Gefühle der Schwangeren Eine Geschichte somatischer Emotionalität (1780–2010) Lisa Malich
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Malich, Lisa <p>Lisa Malich, Universität Lübeck, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Histoire ; Band 99.
- Histoire
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Schwangerschaft.
- Pregnancy.
- Mutterschaft.
- Motherhood.
- Wissensgeschichte.
- History of Knowledge.
- Gender.
- Gefühle.
- Emotions.
- Body.
- Körper.
- Medicine.
- Medizin.
- Ratgeberliteratur.
- Guidebooks.
- Hormone.
- Hormones.
- Körpermodelle.
- Body Models.
- Medikalisierung.
- Medicalization.
- Geschlechterordnung.
- Gender Order.
- Kulturgeschichte.
- Cultural History.
- Gender History.
- Geschlechtergeschichte.
- Gender Studies.
- Medizingeschichte.
- History of Medicine.
- Emotionsgeschichte.
- History of Emotions.
- Geschichtswissenschaft.
- History.
- Local Subjects:
- Schwangerschaft.
- Pregnancy.
- Mutterschaft.
- Motherhood.
- Wissensgeschichte.
- History of Knowledge.
- Gender.
- Gefühle.
- Emotions.
- Body.
- Körper.
- Medicine.
- Medizin.
- Ratgeberliteratur.
- Guidebooks.
- Hormone.
- Hormones.
- Körpermodelle.
- Body Models.
- Medikalisierung.
- Medicalization.
- Geschlechterordnung.
- Gender Order.
- Kulturgeschichte.
- Cultural History.
- Gender History.
- Geschlechtergeschichte.
- Gender Studies.
- Medizingeschichte.
- History of Medicine.
- Emotionsgeschichte.
- History of Emotions.
- Geschichtswissenschaft.
- History.
- Physical Description:
- 1 online resource (449 pages).
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Malich, Die Gefühle der Schwangeren Eine Geschichte somatischer Emotionalität (1780–2010)
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2017
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- Lisa Malich, Historikerin und Psychologin, forscht und lehrt an der Universität zu Lübeck. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechterstudien, Konzepte von Mutterschaft sowie Geschichte der Medizin, Psychologie und Psychotherapie.
- Summary:
- Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche oder Mutterliebe gelten als typische Emotionen der Schwangerschaft. Sie werden oft auf Hormone zurückgeführt. Zugleich ist ein umgekehrtes Wirkmodell von Körper und Gefühl verbreitet, nämlich die Vorstellung, dass Emotionen wie Stress ihrerseits die embryonale Entwicklung beeinflussen. Auf welche Weise entwickelte sich solches Gefühlswissen? Wann wurden Schwangerschaftshormone zur ultimativen Erklärung?Lisa Malich beschäftigt sich in ihrer historischen Analyse mit der Verknüpfung von Emotionskonzepten und Körpermodellen in der Schwangerschaft. Anhand von Ratgeberliteratur und wissenschaftlichen Texten aus dem späten 18. Jahrhundert bis heute zeigt sie, wie Medikalisierungsprozesse und Geschlechterordnungen die Sicht auf Gefühle von Schwangeren prägen.
- »[Die] Verantwortungszuschreibung und die im Gefühlshaushalt immer mehr Raum einnehmende Angst prägen den Aufstieg des Risikomodells, das sich heute in voller Blüte befindet. Dessen Entstehung und Vorgängermodelle zu verstehen kann helfen, Schwangerschaft anders denken zu können. Dazu leistet das Buch einen wertvollen Beitrag.«
- »[Lisa Malich] accomplishes to analyse the 230 years in such a manner that the reader feels having been comprehensively informed about this particular topic. In conclusion, this study can be recommended to anyone interested in the history of emotions.«
- »Eine akribische Analyse von Ratgeberliteratur, Gelehrtendiskursen und medizinischen Schriften, die ihrerseits eine Evaluierung der somatischen Emotionalität von Schwangeren vornehmen und somit Sinnzusammenhänge schaffen. Die Rückkoppelung an vorherrschende Körper- und Geschlechterkonzepte sowie die Kontextualisierung im Rahmen politischer Entwicklungen machen diese Studie zu einer sehr lesenswerten Lektüre.«
- »Lisa Malichs informative uns aufschlussreiche Dissertation ist sehr gelungen und eine große Leserschaft zu wünschen.«
- Besprochen in:Dr. med. Mabuse, 3/4 (2017)www.socialnet.de, 15.09.2017, Dorothea TegethoffDeutsche Hebammen Zeitschrift, 69/9 (2017), Petra OttoAriadne, 73-74 (2018), Almut Jaeger
- »[Lisa Malich] accomplishes to analyse the 230 years in such a manner that the reader feels having been comprehensively informed about this particular topic. Inconclusion, this study can be recommended to anyone interested in the history of emotions.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 Einleitung: Die Schwankende Schwangere 7 I. Nerven, Verstimmung, Versehen 33 II. Verbesserte Stimmung, Mutterliebe und der Einzug der Hormone 121 III. Hormonelle Schwangerschaft und Stimmungsschwankungen 261 IV. Von der nervösen Verstimmung zur hormonellen Stimmungsschwankung 383 Literatur 403
- Notes:
- Whether it is mood swings or motherly love during pregnancy – hormones often serve as the explanation and are identified as the cause of such phenomena. At the same time, the idea that negative emotions such as stress impair somatic processes is also widespread. In her historic analysis, Lisa Malich addresses the correlation between conceptions of emotions and models of the body for the first time. Using self-help literature and scientific texts on pregnancy from the late 18th century to today, she shows how processes of medicalization and gender hierarchies shape views on the feelings of pregnant women.
- Thesis (doctoral)-Humboldt-Universität zu Berlin, 2014.
- Includes bibliographical references.
- ISBN:
- 9783839435960
- 383943596X
- OCLC:
- 1002233117
The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.