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Entprofessionalisieren wir uns! Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit Reimer Gronemeyer, Charlotte Jurk

De Gruyter DG Plus PP Package 2017 Part 2 Available online

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Format:
Book
Contributor:
Gronemeyer, Reimer <p>Reimer Gronemeyer, Justus-Liebig-Universität Gießen, Deutschland</p>, Editor.
Jurk, Charlotte <p>Charlotte Jurk, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Deutschland</p>, Editor.
Language:
German
Subjects (All):
Pflegeindustrie.
Care Industry.
Soziale Arbeit.
Social Work.
Versorgung.
Patient-centered Care.
Vernetzung.
Networks.
Zivilgesellschaft.
Civil Society.
Dignity.
Würde.
Pflege.
Care.
Professionalisierung.
Professionalisation.
Entprofessionalisierung.
Deprofessionalization.
Optimization.
Optimierung.
Ökonomisierung.
Economization.
Medizin.
Medicine.
Sozialarbeit.
Aging Studies.
Alter.
Sociology.
Soziologie.
Local Subjects:
Pflegeindustrie.
Care Industry.
Soziale Arbeit.
Social Work.
Versorgung.
Patient-centered Care.
Vernetzung.
Networks.
Zivilgesellschaft.
Civil Society.
Dignity.
Würde.
Pflege.
Care.
Professionalisierung.
Professionalisation.
Entprofessionalisierung.
Deprofessionalization.
Optimization.
Optimierung.
Ökonomisierung.
Economization.
Medizin.
Medicine.
Sozialarbeit.
Aging Studies.
Alter.
Sociology.
Soziologie.
Physical Description:
1 online resource (260 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Gronemeyer/Jurk (Hg.), Entprofessionalisieren wir uns! Ein kritisches Wörterbuch über die Sprache in Pflege und sozialer Arbeit
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2017
Language Note:
In German.
Biography/History:
Reimer Gronemeyer (Dr. theol., Dr. rer. soc.), geb. 1939, ist Professor emeritus für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er forscht in verschiedenen Ländern Afrikas, ist Leiter der o.g. Projekte und arbeitet auch zu den Themen »Alternde Gesellschaft und Demenz«.
Charlotte Jurk (Dr.) ist Sozialarbeiterin und Sozialwissenschaftlerin an der Hochschule Ludwigshafen.
Summary:
Plastikwörter aus der industriellen Produktion überrollen uns. Dieser Neusprech markiert und begleitet die zunehmende »Professionalisierung« von Pflege und sozialer Arbeit. Doch unter dem Vorwand der Optimierung wird tatsächlich die brutale Verdinglichung mitmenschlicher Zuwendung betrieben.Die Beiträger_innen plädieren für einen radikalen Kurswechsel und fordern eine Entprofessionalisierung im sozialen Bereich, die sie jedoch nicht als konkretes Programm verstehen. Vielmehr ermutigen sie dazu, sich des Korsetts der Effizienz zu entledigen und sich auf Warmherzigkeit und Großherzigkeit zu besinnen, die ein unverbildetes Können ausmachen.
»Eine Anregung für die Diskussion über ›gutes Leben bis zuletzt‹ ist diese Streitschrift [...] allemal – wie auch ein wichtiges Plädoyer für eine achtsame Sprache abseits technokratischen Jargons.«
»Provokant. Gut so.«
»Alle, die es satt haben, die Invasion von Plastikwörtern aus Industrie und Ökonomie in die soziale Pflege kritiklos hinzunehmen, wird dieses Buch sehr interessieren.«
»Ein lesenswertes, spannendes Buch.«
»Nie gefällig, stets kritisch im besten aller Sinne, lädt dieses Buch immer wieder ein zum Nachdenken und zur bewussten Wahrnehmung dessen, was im Alltag des sozialen Bereichs gesprochen und vor allem wie dort gehandelt wird.Ein Buch der dauernden Aufklärung, in dem es letztlich auch darum geht, dazu beizutragen, die Wiedererwärmung der Gesellschaft nicht aufzugeben. Unbedingt lesen!«
»Das Wörterbuch nimmt sich eines wichtigen Aspekts an: die kritische Auseinandersetzung mit den etablierten oder vielleicht auch oft nur scheinbar klaren Begriffen, die in einer Fachkultur verwendet werden. Durch die völlig unterschiedliche Auseinandersetzung mit den Begriffen wird das Wörter- eher zu einer Art Lesebuch, die das eigene Denken anregt und von Disziplin wie Profession selbstkritisch wahrgenommen werden sollte.«
»Eine spannende Intervention.«
Besprochen in:Pro Pflege, 18.05.2017, Werner Schellneue caritas, 11 (2017)http://www.bvpraevention.de, 03.07.2017BBE-Newsletter, 13.07.2017www.pflege-shv.de, 8 (2017), Harald Spiesdemenz, 34 (2017)Suchtmagazin, 6 (2017)
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Entprofessionalisieren wir uns! 9 Ambient Assisted Living 13 Angebot I 21 Angebot II 27 Angehörigenarbeit 33 Basale Stimulation 39 Behinderung 47 Beratung 49 Biografiearbeit 57 Case Management 67 Coach 73 Dienstleistung 75 Ehrenamt 85 Hilfebedarf 91 Informierte Entscheidung 101 Inklusion 109 Innovation 117 Kompetenz 125 Leitlinien 131 Management 141 Pflegefall 145 Prävention 147 Professionalisierung 153 Qualität 167 Spiritualität 177 Sprachkompetenz 183 Standard 189 Sterbequalität 199 System 203 Trauerarbeit 215 Trauma 219 Werte 227 Würde 233 Nachwort 243 Autoren 253 Dank 257
Notes:
We are being overrun by the plastic words of industrial production. This newspeak both accompanies and highlights the increasing 'professionalisation' of care and social work. In reality, however, this amounts to the brutal objectification of human care under the guise of optimisation. This volume's contributors plead for a radical change of course and demand a deprofessionalisation of the social sector. Rather than understanding this as a concrete program, however, they encourage getting rid of the corset of efficiency and a renewed focus on the uncompromised skills of affection and generosity.
ISBN:
3-8394-3554-4
OCLC:
1004872481

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