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Deutsche Kolonialgeschichte(n) Der Genozid in Namibia und die Geschichtsschreibung der DDR und BRD Christiane Bürger

De Gruyter DG Plus PP Package 2017 Part 2 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Bürger, Christiane <p>Christiane Bürger, Universität Heidelberg, Heidelberg, Deutschland</p>, Author.
Contributor:
VG-Wort, Funder.
Series:
Histoire (Transcript (Firm)) ; Band 105.
Histoire
Language:
German
Subjects (All):
Wissensgeschichte.
History of Knowledge.
Kolonialgeschichte.
History of Colonialism.
Namibia.
Genozid.
Genocide.
Historiografie.
Historiography.
DDR.
GDR (East Germany).
BRD.
FRG (West Germany).
Herero.
Nama.
German South-west Africa.
Deutsch-Südwestafrika.
20. Jahrhundert.
20th Century.
Cultural History.
Kulturgeschichte.
Wissenschaft.
Science.
Erinnerungskultur.
Memory Culture.
Wissenschaftsgeschichte.
History of Science.
History.
Geschichtswissenschaft.
Local Subjects:
Wissensgeschichte.
History of Knowledge.
Kolonialgeschichte.
History of Colonialism.
Namibia.
Genozid.
Genocide.
Historiografie.
Historiography.
DDR.
GDR (East Germany).
BRD.
FRG (West Germany).
Herero.
Nama.
German South-west Africa.
Deutsch-Südwestafrika.
20. Jahrhundert.
20th Century.
Cultural History.
Kulturgeschichte.
Wissenschaft.
Science.
Erinnerungskultur.
Memory Culture.
Wissenschaftsgeschichte.
History of Science.
History.
Geschichtswissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (320 pages).
Edition:
1st ed.
Other Title:
Bürger, Deutsche Kolonialgeschichte(n) Der Genozid in Namibia und die Geschichtsschreibung der DDR und BRD
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2017
Language Note:
In German.
Biography/History:
Christiane Bürger (Dr. phil.) studierte Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und Wien. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde 2015 an der Universität Heidelberg promoviert. Ihre Arbeit wurde mit dem Johannes Zilkens-Promotionspreis ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie unter anderem für die Stiftung Haus der Geschichte in Berlin tätig.
Summary:
Die Geschichte des kolonialen Namibias – und damit der Genozid an den Herero und Nama in den Jahren 1904 bis 1908 – avancierte in den letzten Jahren zum Politikum. Der Anerkennung des Genozids durch die Bundesregierung im Jahr 2016 gingen jahrzehntelange historiografische Kontroversen voraus, die jedoch bislang kaum Beachtung fanden. Christiane Bürger zeigt, wie der nach dem Zweiten Weltkrieg als weitestgehend verdrängt geltende koloniale Genozid in der DDR und BRD vor dem Hintergrund kolonialapologetischer Erzählungen der ersten Jahrhunderthälfte verhandelt wurde – und beleuchtet damit die Historiografie- und Wissensgeschichte der aktuellen Debatten.
»An impressive collection and overview.It offers manifold insights into the relative complexity of the subject and its treatment.«
»Bürger [gelingt es] einen wichtigen ›narratologischen Beitrag zum Forschungsfeld der Historiografiegeschichte‹ zu erbringen. Zugleich gelingt es Bürger für kolonialapologetische Diskurse und Rassismen zu sensibilisieren, womit die Studie eine substanzielle Relevanz entfaltet.«
»Die Untersuchung [leistet] einen wichtigen Forschungsbeitrag in Richtung einer Dekolonialisierung von Wissenskulturen, die es disziplinübergreifend weiter voranzutreiben gilt.«
»Eine interessante Darstellung zweier Geschichtsschreibungen, die dann nach langer Zeit und vor allem nach dem Tod aller Zeitzeugen zusammengefunden haben.«
»Eine hervorragende Analyse, die speziell wegen des bis in die Gegenwart widersprüchlichen Umgangs der Bundesrepublik mit den geerbten Kolonialverbrechen von großer Aktualität ist.«
»Bürger schreibt keine lineare Fortschrittsgeschichte hin zu einer ›richtigen‹ Deutung, sondern sensibilisiert für Ambivalenzen und für andauernde Veränderungen des Sag- und Schreibbaren.«
»Will man sich mit dem Völkermord in Namibia und der keineswegs völlig beendeten Debatte darüber einschließlich ihrer revisionistischen Ausformungen befassen, [wird man] an diesem Buch nicht vorbeikommen.«
»Wer sich zukünftig mit der Geschichtsschreibung zum kolonialen Namibia befasst, wird an der Studie von Bürger nicht vorbeikommen.Die Studie [liefert] einen wichtigen wissenschaftgeschichtlichen und narratologischen Beitrag zum Forschungsfeld der Historiographiegeschichte.«
Besprochen in:IDA-NRW, 2 (2017)Zeitschrift für Politikwissenschaft, 3 (2018), Ulrich van der Heyden
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Danksagung 7 I. Einleitung 9 II. Kolonialgeschichte(n) schreiben nach 1945 47 III. Ein »unverfälschtes Afrikabild« 93 IV. Kontroversen in der BRD 157 V. 1984 209 VI. Fazit 265 VII. Bibliografie 279
Notes:
How was the genocide of Herero and Nama dealt with in the cultures of remembrance in the GDR and West Germany - and what does this mean for current debates on the subject?
Includes bibliographical references.
ISBN:
9783839437681
3839437687
OCLC:
979887568

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