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Resilienz im Krisenkapitalismus Wider das Lob der Anpassungsfähigkeit Stefanie Graefe
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Graefe, Stefanie <p>Stefanie Graefe, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Resilience.
- Resilienz.
- Neoliberalism.
- Neoliberalismus.
- Governementality Studies.
- Gouvernementalitätsstudien.
- Theory of the Subject.
- Subjekttheorie.
- Post-democracy.
- Postdemokratie.
- Crisis.
- Krise.
- Medicine.
- Medizin.
- Work.
- Arbeit.
- Medizinsoziologie.
- Sociology of Medicine.
- Sociology of Work and Industry.
- Arbeits- und Industriesoziologie.
- Capitalism.
- Kapitalismus.
- Soziologie.
- Sociology.
- Local Subjects:
- Resilience.
- Resilienz.
- Neoliberalism.
- Neoliberalismus.
- Governementality Studies.
- Gouvernementalitätsstudien.
- Theory of the Subject.
- Subjekttheorie.
- Post-democracy.
- Postdemokratie.
- Crisis.
- Krise.
- Medicine.
- Medizin.
- Work.
- Arbeit.
- Medizinsoziologie.
- Sociology of Medicine.
- Sociology of Work and Industry.
- Arbeits- und Industriesoziologie.
- Capitalism.
- Kapitalismus.
- Soziologie.
- Sociology.
- Physical Description:
- 1 online resource (232 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Graefe, Resilienz im Krisenkapitalismus Wider das Lob der Anpassungsfähigkeit
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2019
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- Stefanie Graefe ist Privatdozentin und Soziologin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie forscht und lehrt mit den Schwerpunkten Arbeit und Gesundheit, Politische Soziologie, Subjekttheorie, Biopolitiken und Qualitative Sozialforschung.
- Summary:
- Ob Stress, Erschöpfung, Armut, Klimawandel oder Neoautoritarismus: Die Krisenförmigkeit des Gegenwartskapitalismus ist unübersehbar. Mit »Resilienz« wird vor diesem Hintergrund nicht zufällig eine Norm der Selbst- und Menschenführung populär, die die flexible Anpassungsfähigkeit von Subjekten und Systemen an eine prinzipiell krisenförmige Umwelt propagiert. Wer resilient ist, so die Botschaft, bleibt auch in unsicheren Zeiten erfolgreich, glücklich und gesund. Gesellschaftliche Strukturbedingungen werden dabei tendenziell unsichtbar.Stefanie Graefe unterzieht die aktuelle Konjunktur der Resilienz einer kritischen Überprüfung und fragt nach dem Preis, den wir für das Lob der Krisenfestigkeit zahlen müssen.
- Besprochen in:www.lehrerbibliothek.de, 10.01.2020, Oliver NeumannDie Furche, 10.06.2020, Martin TaussAußerschulische Bildung, 2 (2020)Technik in Bayern, 6 (2020)Soziologische Revue, 44/1 (2021), Stefan Böschen/ Stefan May/ Roman Thurn
- »Stefanie Graefe gelingt es in ihrer klaren und differenzierten soziologischen Analyse, Resilienz als ›passgenaues Konzept des flexiblen Kapitalismus‹ einer Kritik zu unterziehen. Dabei wird deutlich, dass im neoliberal regulierten Kapitalismus die Leiderfahrungen vieler Menschen mit Stress, Erschöpfung, prekärer Beschäftigung und Armut zugenommen haben und zur Krisenförmigkeit dieses Systems gehören.«
- »Klar und sehr kenntnisreich.Sowohl Sozialwissenschaftler*innen als auch Personen, die in der sozialen Arbeit tätig und mit dem Konzept der Resilienzförderung konfrontiert sind, ist die gesellschaftskritische Analyse von Graefe zur Lektüre zu empfehlen.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 1. Erschöpfung und Resilienz im Krisenkapitalismus: Problemaufriss 7 2. An den Grenzen der Verwertbarkei 25 3. Wenn Resilienz die Antwort ist, wie lautet die Frage? Zum Problem der Autonomie 67 4. Homo resiliensis: Vom Glück, allzeit gewappnet zu sein 113 5. Die Welt im Katastrophenmodus: Zur imaginären Kontur von Resilienz 161 Literaturverzeichnis 197
- ISBN:
- 9783839443392
- 3839443393
- OCLC:
- 1119622560
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