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Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet Ingolfur Blühdorn, Felix Butzlaff, Michael Deflorian, Daniel Hausknost, Mirijam Mock

De Gruyter DG Plus PP Package 2020 Part 2 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Blühdorn, Ingolfur <p>Ingolfur Blühdorn, Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich</p>, Author.
Butzlaff, Felix <p>Felix Butzlaff, Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) – Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich</p>, Author.
Deflorian, Michael <p>Michael Deflorian, Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) – Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich</p>, Author.
Hausknost, Daniel <p>Daniel Hausknost, Wirtschaftsuniversit&auml;t Wien, &Ouml;sterreich</p>, Author.
Mock, Mirijam <p>Mirijam Mock, Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) – Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich</p>, Author.
Series:
X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
Language:
German
Subjects (All):
Sustainability.
Nachhaltigkeit.
Ökologie.
Ecology.
Gesellschaftswandel.
Social Change.
Wohlstand.
Prosperity.
Umweltbewegungen.
Environmental Movements.
Nachhaltigkeitstransformation.
Sustainability Transformation.
Non-sustainability.
Nicht-Nachhaltigkeit.
Reaktionismus.
Reactionism.
Rechtspopulismus.
Right-wing-populism.
Gesellschaft.
Society.
Natur.
Nature.
Politik.
Politics.
Umweltsoziologie.
Environmental Sociology.
Sociological Theory.
Soziologische Theorie.
Soziologie.
Sociology.
Local Subjects:
Sustainability.
Nachhaltigkeit.
Ökologie.
Ecology.
Gesellschaftswandel.
Social Change.
Wohlstand.
Prosperity.
Umweltbewegungen.
Environmental Movements.
Nachhaltigkeitstransformation.
Sustainability Transformation.
Non-sustainability.
Nicht-Nachhaltigkeit.
Reaktionismus.
Reactionism.
Rechtspopulismus.
Right-wing-populism.
Gesellschaft.
Society.
Natur.
Nature.
Politik.
Politics.
Umweltsoziologie.
Environmental Sociology.
Sociological Theory.
Soziologische Theorie.
Soziologie.
Sociology.
Physical Description:
1 online resource (350 p.)
Edition:
2nd ed.
Other Title:
Blühdorn et al., Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit (2. Aufl.) Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2020
Language Note:
In German.
Biography/History:
Ingolfur Blühdorn ist Professor für soziale Nachhaltigkeit und Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Soziologie, Gesellschaftstheorie, der Wandel moderner Demokratien und umweltpolitische Theorie. Zu den wichtigsten deutschsprachigen Publikationen gehören »Simulative Demokratie. Neue Politik nach der postdemokratischen Wende« (Suhrkamp 2013) und »Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit. Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet« (Transcript 2020).
Felix Butzlaff, geb. 1981, ist Universitätsassistent am Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat Politikwissenschaften, VWL und Öffentliches Recht an den Universitäten Göttingen und Santiago de Chile studiert und arbeitet zu Themen der Demokratieentwicklung sowie dem Wandel von politischen Parteien und sozialen Bewegungen.
Michael Deflorian, geb. 1990, ist Research and Teaching Associate am Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat in Uppsala Umweltgeschichte und in Berlin Politikwissenschaft studiert und beschäftigt sich mit neuen urbanen Bewegungen sowie der Transformation der Wachstumsgesellschaft.
Daniel Hausknost, geb. 1975, ist Assistenzprofessor am Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er hat Politikwissenschaft und Philosophie in Wien studiert und an der Keele University (GB) promoviert. Er arbeitet vorrangig zu Fragen der Transformationsfähigkeit und Nachhaltigkeit moderner demokratischer Systeme und des kapitalistischen Staats.
Mirijam Mock, geb. 1989, ist Research and Teaching Associate am Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie hat in Wien Soziologie studiert und einen Master in Development Studies erworben. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Praxistheorie, Sharing Economy, nachhaltiger Konsum und Theorien moderner Gesellschaften.
Summary:
Auch wenn die Dringlichkeit einer sozial-ökologischen Transformation zur Nachhaltigkeit längst von praktisch allen Seiten anerkannt wird – moderne Gesellschaften verteidigen ihren Wohlstand und Lebensstil entschiedener denn je. Beharrlich wird eine sozial und ökologisch zerstörerische Politik der Nicht-Nachhaltigkeit betrieben. Die Konjunktur des Rechtspopulismus signalisiert, wie sehr das ökologisch-demokratische Projekt vergangener Jahrzehnte brüchig geworden ist. Und die Corona-Pandemie verschiebt die Prioritäten erneut in Richtung Wachstumspolitik und Konsumstimulation.Dieser Band stellt grundlegende Annahmen der Nachhaltigkeitsforschung und Umweltsoziologie in Frage. Er skizziert neue sozialwissenschaftliche Forschungsperspektiven, um die eigenartige Fortdauer der Nicht-Nachhaltigkeit zu erhellen.
»Die Lektüre [lohnt sich]. Denn es werden grundlegende Annahmen der Nachhaltigkeitsdebatte in Frage gestellt.«
»Es hat Sprengkraft, was da aus dem Wiener Institut kommt.«
»Für die Kulturpolitik, die sich um mehr Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein einsetzen will, sollte diese kritische Analyse der nachhaltigen Nichthaltigkeit zur Pflichtlektüre gehören.«
»Provozierende Thesen machen die Sammlung zur anregenden Lektüre.«
»[Blühdorns] ›böser Blick‹ auf die Gesellschaft der Nicht-Nachhaltigkeit [ist] ein diskussionswürdiger Beitrag an der Schnittstelle von politischer Soziologie und Sozialpsychologie.«
»Die Grundthesen des Buches sind so umfassend wie zugleich vage, steil und provozierend. Deshalb lohnt die Lektüre unbedingt.«
»Das Wiener Denkkollektiv bleibt konsequent: Es benennt das Dilemma der nicht-nachhaltigen Nachhaltigkeit und rekonstruiert scharfsinnig die gleichzeitige Begrenztheit und Alternativlosigkeit demokratischer Konfliktbewältigungsstrategien, anstatt sich in verfehlte Hoffnungsnarrative zu flüchten.«
»Sachlich und schonungslos.«
»Aufschlussreich und gleichzeitig ernüchternd.«
»Dieses Buch [ist] eine Art Lösungsansatz: einer, der versucht, vorherrschende Lösungsansätze in der Nachhaltigkeitsforschung zu durchbrechen – und somit womöglich zu neuen, praktikableren Ufern aufzubrechen.«
»Das Buch zeigt, dass die Soziologie der Nachhaltigkeit ein aktives Forschungsfeld mit sehr kontroversen Positionen und Betrachtungsweisen ist. Es bleibt zu hoffen, dass hieraus weiterführende, konstruktive Debattenbeiträge für eine nachhaltige, lebensbewahrende Zukunft entstehen.«
»[Der Band] zeichnet in erhellender Weise ökologische Debatten der vergangenen Jahrzehnte nach. So wird klar, dass die Argumente sich immer wiederholen.«
»Das Buch ist keine lustige Lektüre und stimmt nicht optimistisch. Am ehesten könnte man es vielleicht als Weckruf betrachten. Das grüne Gehirn lässt sich damit jedenfalls wunderbar mal gegen den Strich bürsten.«
»[Es gelingt], die versprochenen Möglichkeiten und Grenzen sozialwissenschaftlicher Nachhaltigkeitsforschung aufzuzeigen und die normativen, selten hinterfragten Grundlagen wieder der gesellschaftlichen Debatte zuzuführen.«
Besprochen in:WDR 5 – Politikum, 07.01.2020, Tanja Bussehttps://transformatorische-bildung.de, 14.02.2020ORF – Journal-Panorama, 25.02.2020UmweltBriefe, 3 (2020)www.goethe.de, 4 (2020), Holger Moospro zukunft, 4 (2020)insider, 31/3 (2020)Die Stiftung, 10/11 (2020), Martina BenzBayern2, 09./10.11.2020, Lukas HammersteinBestenliste Zukunftsforschung der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen 2020https://www.nachdenkseiten.de, 19.12.2021Jahrbuch für Extremismus & Demokratie 2021
»Ungemein instruktiver Band.«
»Dieses Buch blickt quasi in die Lücke zwischen Notwendigkeiten, Forderungen und Bemühungen.«
»Ein wichtiger, kritisch-reflexiver Beitrag zum aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs.«
»Den Autoren ist es gelungen, sehr verständlich äußerst komplexe Zusammenhänge zu beleuchten. Damit tragen sie auch zu einer objektiven, lösungsorientierten Diskussionsgrundlage bei.«
»Trotz des wissenschaftlichen Ansatzes angenehm zu lesen und daher gerne empfohlen.«
Contents:
Frontmatter 1 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek 4 Inhalt 5 Im Zeichen des Virus 9 Am Anfang... 27 Haben wir es gewollt? Vorüberlegung 31 Kein gutes Leben für Alle! Annäherung an einen Paradigmenwechsel 47 Die Gesellschaft der Nicht-Nachhaltigkeit Skizze einer umweltsoziologischen Gegenwartsdiagnose 83 Die gläserne Decke der Transformation Strukturelle Blockaden im demokratischen Staat 161 Der Verlust des Gestaltungsanspruchs Über Parteien als programmatische Avantgarde einer gesellschaftlichen Transformation 191 Transformative Bewegungen? Nischenaktivismus zwischen Management und Überwindung der sozial-ökologischen Krise 223 Verantwortliches Individuum? Die (Un-)Haltbarkeit der Erzählung von der Konsument*innenverantwortung 245 Transformation durch Demokratisierung? Wertewandel und neue Konfliktlinien 273 Demokratie der Nicht-Nachhaltigkeit Begehung eines umweltsoziologischen Minenfeldes 303 Autoren und Autorinnen 345
Notes:
[2., aktualisierte Auflage]
Even though environmental movements demand that "Continuing this way is not an option!", modern society is defending its prosperity and lifestyle more decisively than ever before. A policy of non-sustainability is persistently pursued, and the boom of right-wing populism also signals a clear departure from the ecological-democratic project of past decades.This volume questions fundamental assumptions of the sustainability debate and outlines new social science research perspectives in order to shed light on the peculiar persistence of non-sustainability.
ISBN:
9783839454428
3839454425
OCLC:
1137537572

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