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Hauptstadtmitte als Ort nationaler Erinnerungskultur? Die Berliner Denkmäler für Freiheit und Einheit und für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen Imke Girßmann

De Gruyter DG Plus PP Package 2020 Part 2 Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Girßmann, Imke <p>Imke Girßmann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland</p>, Author.
Series:
Studien zur visuellen Kultur
Language:
German
Subjects (All):
Denkmal.
Memorial.
Erinnerungskultur.
Memory Culture.
Homosexuellenverfolgung.
Homosexual Persecution.
Deutsche Wiedervereinigung.
Reunification of Germany.
Berlin.
Gemeinschaft.
Community.
Nation.
Nationalsozialismus.
National Socialism.
Regierungsviertel.
Space.
Raum.
Urban Planning.
Stadtplanung.
Culture.
Kultur.
City.
Stadt.
Urban Studies.
Contemporary History.
Zeitgeschichte.
Cultural Studies.
Kulturwissenschaft.
Local Subjects:
Denkmal.
Memorial.
Erinnerungskultur.
Memory Culture.
Homosexuellenverfolgung.
Homosexual Persecution.
Deutsche Wiedervereinigung.
Reunification of Germany.
Berlin.
Gemeinschaft.
Community.
Nation.
Nationalsozialismus.
National Socialism.
Regierungsviertel.
Space.
Raum.
Urban Planning.
Stadtplanung.
Culture.
Kultur.
City.
Stadt.
Urban Studies.
Contemporary History.
Zeitgeschichte.
Cultural Studies.
Kulturwissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (284 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Girßmann, Hauptstadmitte als Ort nationaler Erinnerungskultur? Die Berliner Denkmäler für Freiheit und Einheit und für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2020
Language Note:
In German.
Biography/History:
Imke Girßmann (Dr. phil.) ist Kulturwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit Forschungsfragen zu Erinnerungskulturen, Denkmälern und Gedächtnisräumen. Sie arbeitet im Referat Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs an der Universität Bremen und wurde an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg promoviert.
Summary:
Seit den 1990er Jahren wurden im neuen Regierungsviertel in Berlin eine Vielzahl von Erinnerungs- und Gedenkorten initiiert. Dabei prägten immer wieder Kämpfe um Deutungen und Räume die Prozesse. Imke Girßmann nimmt in ihrem Streifzug durch die symbolisch aufgeladene Hauptstadtmitte zwei aktuelle, aber zunächst sehr gegensätzliche Denkmalprojekte genauer in den Blick: Das Denkmal für Freiheit und Einheit und das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. In detaillierten Analysen der Diskurse und Praktiken der beteiligten Akteur*innen treten überraschende Verflechtungen zutage, die ein Begehren nach der Herstellung von Gemeinschaft und Nation offenbaren.
»Imke Girßmann legt in ihrer Monografie uberzeugend dar, dass es bei beiden Denkmalvorhaben vor allem um ein großes Narrativ über Freiheit, Einheit und nationale Zugehörigkeit gegangen ist.«
»Girßmanns Analysen [sind] sehr lehrreich. Nicht nur für Initiator*innen von Gedenkorten, sondern auch für alle, die sich für Bottom-Up-Prozesse sowie Begründungsnarrative von Erinnerungsorten und die Debattenkultur in der neuen Berliner Mitte interessieren.«
»This is a valuable read, with detailed, insightful and clear analysis, which will appeal to those working specifically on Berlin and/or collective German identities, as well as more broadly to scholars of memory studies, cultural geography and gender studies.«
Contents:
Frontmatter 1 Editorial 2 Inhalt 5 Abkürzungen 9 Danksagungen 11 1.1. Bilder für die Stadt 13 1.2. National und zentral - Dimensionen von Nation, Mitte und Hauptstadt 16 1.3. Formationen von Gedächtnis und Raum 21 1.4. Zentrale Begriffe und Werkzeuge der Analyse: Repräsentation und Begehren, Diskurs und Praktiken 25 2.1. Berliner Republik 33 2.2. Forderungen nach einem Denkmal für die ermordeten Juden Europas vor dem Hintergrund der erinnerungspolitischen Entwicklungen der 1980er Jahre 35 2.3. Die Umgestaltung der Neuen Wache - Resemiotisierung des Zentrums und Aufgehobensein im mütterlichen Schoß 38 2.4. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Faszinosum Täterort und neues »Gelenk im Herzen der deutschen Hauptstadt«? 43 2.5. »Der anderen Opfer des Nationalsozialismus würdig zu gedenken« - Die folgenden Gedenkorte für Verfolgte des NS-Regimes 47 2.6. Neue Dynamiken der Raumbesetzung: Widerstandskämpfer, Bundeswehrsoldat_innen und das Denkmal für Freiheit und Einheit am Stadtschloss 58 2.7. Umschreibungen und Neubesetzungen, Inszenierungen und unbenannte Wünsche: Anknüpfungspunkte für die Materialauswertung 67 3.1. Provokante Bürger und harmonische Verschmelzungen: Die Entwicklung des Denkmalprojekts 1998-2017 73 3.2. Analyse der öffentlichen Hearings 2006-2007 und der Bild-Politiken 2009-2012 119 Einleitung 173 4.1. Von der Initiative Schwulendenkmal zum rot-grünen Antidiskriminierungsprojekt: Entwicklung des Denkmals 1995-2012 174 4.2. Analyse der Publikationen 1995-1999 und der Beiträge des Auftaktkolloquiums zum künstlerischen Wettbewerb 2005 200 5.1. Korrektive des Kollektiven 237 5.2. Sommer 2018: Erneuerte Küsse, aber noch keine Wippe 241 6. Quellen- und Literaturverzeichnis 245
Notes:
Monuments are part of the making of community. What links do the projects of two different initiatives in Berlin show?
Doctoral Thesis Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 2020
ISBN:
9783839454503
3839454506
OCLC:
1202469394

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