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Tierschutz als Agrarpolitik Wie das deutsche Tierschutzgesetz der industriellen Tierhaltung den Weg bereitete Philipp von Gall

De Gruyter DG Plus PP Package 2016 Part 2 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Gall, Philipp von <p>Philipp von Gall, freier Autor und Berater, Deutschland</p>, Author.
Series:
Human-animal studies.
Human-Animal Studies
Language:
German
Subjects (All):
Tierpolitik.
Animal Politics.
Tierschutz.
Animal Protection.
Tierschutzrecht.
Animal Protection Law.
Landwirtschaft.
Agriculture.
Agrarwissenschaft.
Farm Animal Sciences.
Emotion.
Nutztierwissenschaft.
Politics.
Politik.
Animal.
Tier.
Biopolitics.
Biopolitik.
Law.
Human Animal Studies.
Recht.
Ecology.
Ökologie.
Cultural Studies.
Kulturwissenschaft.
Local Subjects:
Tierpolitik.
Animal Politics.
Tierschutz.
Animal Protection.
Tierschutzrecht.
Animal Protection Law.
Landwirtschaft.
Agriculture.
Agrarwissenschaft.
Farm Animal Sciences.
Emotion.
Nutztierwissenschaft.
Politics.
Politik.
Animal.
Tier.
Biopolitics.
Biopolitik.
Law.
Human Animal Studies.
Recht.
Ecology.
Ökologie.
Cultural Studies.
Kulturwissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (315 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
von Gall, Tierschutz als Agrarpolitik Wie das deutsche Tierschutzgesetz der industriellen Tierhaltung den Weg bereitete
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2016
Language Note:
In German.
Biography/History:
Philipp von Gall (Dr.) ist Politikberater und Mitarbeiter von Forschungsvorhaben im Schnittfeld der Agrar- Tier- und Umweltpolitik. Er spezialisiert sich unter anderem auf die empirische Untersuchung der Akzeptanz pflanzlicher und tierbasierter Ernährungsweisen, die politische Repräsentation tierlicher Interessen und die Rolle der Sprache in der Mensch-Tier-Beziehung. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg am Fachgebiet Sozialwissenschaften.
Summary:
Seit Langem ergehen in Deutschland Forderungen an die Politik, Tiere in der Agrartierhaltung besser zu schützen. Gleichzeitig legitimieren rechtliche Mindestanforderungen die Tierhaltung im Namen eines Tierschutz-Sachverstandes.Philipp von Gall untersucht die Verbindung beider Umstände und begründet auf Basis philosophischer Arbeiten u.a. von Peter Goldie, Markus Wild und Cora Diamond, warum die vor rund 40 Jahren beschlossenen Voraussetzungen des Sachverstandes neu verhandelt werden sollten. Er zeigt: Erst das Ende der Ausblendung der tierlichen Subjektivität und der menschlichen Emotion aus der Entscheidungsfindung wird dabei helfen, gesellschaftlich akzeptierte Kompromisse zu erreichen.
»Wer sich für Tierschutz interessiert, ist hier an der richtigen Adresse.«
»Philipp von Gall [ist] zu seinem Mut zu gratulieren, einer aktuellen politischen Frage auf den Grund zu gehen, auch wenn sie quer zu Disziplingrenzen liegt. Und dass es die Geschichte ist, die hierfür Erklärungen bereithält, dürfte im Grunde niemanden überraschen. So ist das Buch all denjenigen ans Herz zu legen, die nachdenken über die Ungereimtheiten landwirtschaftlicher Tierhaltung in Deutschland.«
»Dieses Buch ist nicht nur für Philosophen, Sozial- und Agrarwissenschaftler, sondern für jeden interessierten Leser eine lohnende Lektüre.«
»Aktuell passend, mit zum Teil herausfordernden Ansätzen und als bohrender Beitrag zur Tierwohldiskussion sehr bereichernd.«
Besprochen in:www.fellbeisser.de, 10.02.2016UmweltBriefe, 5 (2016)Slow Food Magazin, 4 (2016), Kirsten KohlhawDu und das Tier, 3 (2016)
»Philipp von Gall leistet mit seiner Monografie einen wesentlichen Beitrag zu einem historisch informierten Verständnis der definierenden Parameter des deutschen staatlichen Tierschutzverständnisses. Er ermöglicht damit allen an politisch, ethisch oder juristisch geprägten Tierschutz- und Tierrechtsfragen Interessierten Einsichten in die fundamentalen juridischen Widerstände gegen eine zunehmende Berücksichtigung tierlicher Interessen.«
»Eine gewinnbringende Mischung aus kritischer Sozialwissenschaft und angewandter Philosophie mit politischer Relevanz.«
»[Hier wird] das Tierschutzgesetz (von 1972) zum ersten Mal in einer Rolle beschrieben, die es im gesamten System von Interessen und Begründungsdynamiken hat.«
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Abkürzungsverzeichnis 9 Vorwort 11 Einleitung 13 Hintergründe der Gesetzesreform von 1972 31 Erste Reformansätze (1960 - 1966) 57 Ausarbeitung im BML (1966 - 1971) 71 Auf dem Weg zur Beschließung (1972) 79 Akteure der Reform und die einheitliche Zustimmung 89 Der vorbestimmte Kompromiss 113 Die Ausblendung der tierlichen Subjektivität 133 Emotionale Verdrängung 213 Die Reform von 1972 als historisches Ereignis 261 These: Blinde Flecken im Tierschutzrecht 263 Handlungsbedarf und Ausblick 271 Annex 279 Quellen und Literatur 299 Backmatter 312
Notes:
For a long time now, demands have been made on politicians to better protect farmed animals. At the same time, legislative minimum standards legitimate industrial animal farming methods and these standards are being developed with reference to expert opinions on animal protection. Philipp von Gall investigates the connection of both situations and explains – on the basis of philosophical works from writers such as Peter Goldie, Markus Wild and Cora Diamond – why the premises of the expert opinions which were decided upon some 40 years ago, should be renegotiated. He shows that only the appropriate consideration of animal subjectivity and human emotions in decision-making will enable socially acceptable compromises.
Includes bibliographical references.
ISBN:
9783839433997
3839433991
OCLC:
936962916

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