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Gedächtnis im 21. Jahrhundert Zur Neuverhandlung eines kulturwissenschaftlichen Leitbegriffs Ljiljana Radonic, Heidemarie Uhl
- Format:
- Book
- Series:
- Erinnerungskulturen ; Band 5.
- Erinnerungskulturen / Memory Cultures
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Gedächtnis.
- Memory.
- Kulturwissenschaft.
- Cultural Studies.
- Postmémoire.
- Post-memory.
- Transformation.
- Culture.
- Kultur.
- Erinnerungskultur.
- Memory Culture.
- Kulturtheorie.
- Cultural Theory.
- Cultural History.
- Kulturgeschichte.
- Local Subjects:
- Gedächtnis.
- Memory.
- Kulturwissenschaft.
- Cultural Studies.
- Postmémoire.
- Post-memory.
- Transformation.
- Culture.
- Kultur.
- Erinnerungskultur.
- Memory Culture.
- Kulturtheorie.
- Cultural Theory.
- Cultural History.
- Kulturgeschichte.
- Physical Description:
- 1 online resource (287 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Radonic/Uhl (Hg.), Gedächtnis im Übergang Zur Neuverhandlung eines kulturwissenschaftlichen Leitbegriffs
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2016
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- Ljiljana Radonic (Dr. phil.) leitet am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das durch einen ERC Consolidator Grant finanzierte Projekt »Globalized Memorial Museums. Exhibiting Atrocities in the Era of Claims for Moral Universals«. Sie verfasste ihre Habilitation über den Zweiten Weltkrieg in postsozialistischen Gedenkmuseen - von 2013 bis 2017 im Rahmen eines APART-Stipendiums, 2018/19 als Elise-Richter-Stipendiatin des FWF. Seit 2004 lehrt sie am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien über Antisemitismustheorie und (ostmittel- und südost-)europäische Erinnerungskonflikte seit 1989. 2015 war sie Gastprofessorin für kritische Gesellschaftstheorie an der Universität Gießen, 2017 am Centrum für jüdische Studien der Universität Graz. Ihre Dissertation über den »Krieg um die Erinnerung. Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards« (Frankfurt: Campus 2010) wurde mit dem Michael Mitterauer-Preis für Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte in Wien ausgezeichnet. Seit 2019 ist sie Mitglied der Jungen Akademie der Gelehrtengesellschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
- Heidemarie Uhl (PD Dr. phil.), geb. 1956, ist Historikerin am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien und Graz. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Gedächtniskultur in Bezug auf den Holocaust und österreichische Zeitgeschichte im europäischen Kontext.
- Summary:
- Kritik an der ›verdrängten‹ Vergangenheit und der Ausblendung von Opfergruppen löste seit den 1980ern gesellschaftliche Grundsatzdebatten aus. Zugleich wurde das Gedächtnis als wissenschaftliches Paradigma begründet und avancierte rasch zu einem Leitbegriff der Kulturwissenschaften.Nach zwei Jahrzehnten des Abarbeitens traumatischer Erinnerungslasten der europäischen Nationen gewinnt nun ein Aspekt immer stärker an Bedeutung: Gedächtnis als Reflexionsinstanz. Aus der Beobachterposition des Postmémoire richtet der Band den Blick auf das Feld ›Gedächtnis‹ selbst. Die Beiträge befragen theoretische Positionen und analysieren Verhandlungen, Konflikte und kulturelle Praktiken.
- »Der Band hebt die Bedeutung des Gedächtnisses als Reflexionsinstanz hervor. Er thematisiert anschaulich und facettenreich die vielfältigen, unterschiedlichen und zum Teil auch widersprüchlichen Geschichtsbilder.«
- »Durchweg stringente und kenntnisreiche Einzelbeiträge.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 Zwischen Pathosformel und neuen Erinnerungskonkurrenzen. Das Gedächtnis-Paradigma zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Zur Einleitung 7 Zur Kritik, Karriere und Relevanz des Gedächtnisbegriffs 29 Das historisch-politische Gedächtnis. 43 Universalisierung versus Relativierung, Holocaust versus GULag 81 Genozid: Einige Bemerkungen zum neuen Paradigma eines globalen Gewaltgedächtnisses 109 Srebrenica in the History of Genocide 119 Der Kampf um das Gedächtnis im Museum 137 Das Jubiläum als Event. Die >Samtene Revolutionpostkommunistisches< Gedächtnis? 183 Literatur im Wechselspiel des Nationalen/Transnationalen/Translatorischen 205 Der Un-Ort der Erinnerung: Ein literarischer Topos bei Lebert, Bernhard, Jelinek - und seine Geschichte 225 Das Gedächtnis Prinz Eugens 245 Feinde zu Gegnern und Gegner zu Feinden. 263 Autor/innen 281
- Notes:
- Criticism of the »repressed« past and the whitewashing of victims groups have catalyzed fundamental social debates since the 1980s. At the same time, memory was founded as a scientific paradigm and quickly progressed to become a classic concept of Cultural Studies. After two decades of working through European nations' traumatic burdens of memory, one aspect is now gaining increasing significance: memory as an instance of reflection. From the observational position of the postmèmoire, this volume looks towards the field of »memory« itself. The articles interrogate theoretical positions and analyze negotiations, conflicts and cultural practices.
- Includes bibliographical references at the end of each chapters.
- ISBN:
- 9783839432365
- 3839432367
- OCLC:
- 979854010
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