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Folgsamkeit herstellen Eine Ethnographie der Arbeitsvermittlung im Jobcenter Bettina Grimmer
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Grimmer, Bettina <p>Bettina Grimmer, Universität Siegen, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Gesellschaft der Unterschiede ; Band 50.
- Gesellschaft der Unterschiede
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Public Employment Service.
- Arbeitsverwaltung.
- Jobcenter.
- Aktivierung.
- Activation.
- Ethnographie.
- Ethnography.
- Interaktion.
- Interaction.
- Politik.
- Politics.
- Work.
- Arbeit.
- Verwaltung.
- Administration.
- Politische Soziologie.
- Political Sociology.
- Social Policy.
- Sozialpolitik.
- Arbeits- und Industriesoziologie.
- Sociology of Work and Industry.
- Soziologie.
- Sociology.
- Local Subjects:
- Public Employment Service.
- Arbeitsverwaltung.
- Jobcenter.
- Aktivierung.
- Activation.
- Ethnographie.
- Ethnography.
- Interaktion.
- Interaction.
- Politik.
- Politics.
- Work.
- Arbeit.
- Verwaltung.
- Administration.
- Politische Soziologie.
- Political Sociology.
- Social Policy.
- Sozialpolitik.
- Arbeits- und Industriesoziologie.
- Sociology of Work and Industry.
- Soziologie.
- Sociology.
- Physical Description:
- 1 online resource (278 pages).
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Grimmer, Folgsamkeit herstellen Eine Ethnographie der Arbeitsvermittlung im Jobcenter
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2018
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- Bettina Grimmer (Dr. phil.), geb. 1982, ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Soziologie und Verwaltungsforschung, Wissenssoziologie sowie Qualitative Sozialforschung.
- Summary:
- Die ›Aktivierung‹ von Arbeitslosen ist das vorrangige Ziel des deutschen Jobcenter-Systems. In einer ethnographischen Studie geht Bettina Grimmer dem Prozess der Arbeitsvermittlung auf den Grund und zeigt, dass die Gespräche zwischen den Vermittlern und ihren Klienten eine erstaunliche Eigenlogik besitzen, die sich weder mit der Logik der Gesetze noch mit den subjektiven Deutungen der Teilnehmenden vollständig deckt. Das Ziel ist nämlich weniger die Aktivierung der Klienten als vielmehr die interaktive Herstellung von Folgsamkeit: Durch symbolische Gewalt werden die Klienten der symbolischen Ordnung des Jobcenters unterworfen. Das Jobcenter erscheint in diesem Licht als – wenn auch unvollendetes – neoliberales Projekt.
- »Grimmers Studie [leistet] einen wichtigen Beitrag zur kulturwissenschaftlichen Bürokratie- und Arbeitskulturforschung, indem sie zentrale Einblicke in alltägliche Interaktionsmuster und die symbolische Ordnung einer behördlichen Instanz gibt und dabei auf vielen Ebenen alltägliche Praktiken der Stabilisierung und Manifestierung von Machtasymmetrien in prekarisierten Lebenszusammenhängen demaskiert.«
- Besprochen in:Soziologische Revue, 44/4 (2021), Simon Weingärtnerwww.gegen-hartz.de, 28.05.2024, Utz Anhalt
- »Die vorliegende Studie ist eine im besten Sinne soziologische Auseinandersetzung, deren Ergebnisse anschlussfähiges Wissen für Auseinandersetzungen mit dem Problem der staatlichen Herstellung sozialer Ungleichheit zur Verfügung stellt.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 1. Jobcenter-¡Gespräche beobachten 7 2. Vor dem Gespräch 37 3. Im Gespräch 85 4. Nach dem Gespräch 183 5. Folgsamkeit herstellen 229 Literatur 263 Backmatter 279
- Notes:
- The unemployed are not »activated« at Job Centers in Germany – they are above all made obedient.
- Thesis (doctoral)-Universität, Siegen.
- Includes bibliographical references.
- ISBN:
- 9783839446102
- 3839446104
- OCLC:
- 1054880075
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