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Doping für Deutschland Die »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin«: Geschichte, Ergebnisse und sportpolitische Forderungen Letizia Paoli, Hans Hoppeler, Hellmut Mahler, Perikles Simon, Fritz Sörgel, Gerhard Treutlein

De Gruyter DG Plus PP Package 2022 Part 2 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Paoli, Letizia <p>Letizia Paoli, Katholieke Universiteit Leuven, Belgien</p>, Author.
Hoppeler, Hans <p>Hans Hoppeler, Universität Bern, Schweiz</p>, Author.
Mahler, Hellmut <p>Hellmut Mahler, Landeskriminalamt NRW Düsseldorf, Deutschland</p>, Author.
Simon, Perikles <p>Perikles Simon, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland</p>, Author.
Sörgel, Fritz <p>Fritz, Sörgel, Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) Nürnberg, Deutschland</p>, Author.
Treutlein, Gerhard <p>Gerhard Treutlein, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland</p>, Author.
Series:
KörperKulturen
Language:
German
Subjects (All):
Doping.
Deutschland.
Germany.
Westdeutschland.
West Germany.
Sportmedizin.
Sport Medicine.
Anti-Doping.
Anti-doping.
Sport.
Sportpolitik.
Sports Policy.
Wissenschaft.
Science.
Ethik.
Ethics.
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Albert-ludiwgs-universität Freiburg.
Evaluation.
Medizin.
Medicine.
Kulturgeschichte.
Cultural History.
Medizingeschichte.
History of Medicine.
Wissenschaftsgeschichte.
History of Science.
German History.
Deutsche Geschichte.
Geschichtswissenschaft.
History.
Local Subjects:
Doping.
Deutschland.
Germany.
Westdeutschland.
West Germany.
Sportmedizin.
Sport Medicine.
Anti-Doping.
Anti-doping.
Sport.
Sportpolitik.
Sports Policy.
Wissenschaft.
Science.
Ethik.
Ethics.
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Albert-ludiwgs-universität Freiburg.
Evaluation.
Medizin.
Medicine.
Kulturgeschichte.
Cultural History.
Medizingeschichte.
History of Medicine.
Wissenschaftsgeschichte.
History of Science.
German History.
Deutsche Geschichte.
Geschichtswissenschaft.
History.
Physical Description:
1 online resource (261 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Paoli et al., Doping für Deutschland Die »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin«: Geschichte, Ergebnisse und sportpolitische Forderungen
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2022
Biography/History:
Letizia Paoli ist Professorin für Kriminologie und Vorsitzende der Abteilung für Strafrecht und Kriminologie an der Fakultät Recht und Kriminologie der KU Leuven und Life Member an der Clare Hall, University of Cambridge. Sie hat umfangreich zu organisierter Kriminalität, illegalen Drogen, Doping und der damit verbundenen Kontrollpolitik sowie der Bewertung der Kriminalitätsschäden geforscht. 2016 wurde sie mit dem Thorsten Sellin & Sheldon and Eleanor Glueck Award der American Society of Criminology und dem Distinguished Scholar Award der International Association for the Study of Organized Crime ausgezeichnet. Von 2009 bis 2016 leitete sie die »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin«.
Hans Hoppeler ist emeritierter Professor für Anatomie an der Universität Bern und Mitglied der Leopoldina und der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Seine Forschung beschäftigte sich hauptsächlich mit den Grundlagen der Limitierung der maximalen Sauerstoffaufnahmekapazität beim Menschen. Er hat unter anderem die schweizerische Antidopingkommision geleitet, war Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Sportmedizin und des European College for Sport Science.
Hellmut Mahler (Dr. rer. nat.) ist seit 2002 Sachverständiger für Betäubungsmitteluntersuchungen und Toxikologie im Landeskriminalamt NRW in Düsseldorf. Seine Forschungen beschäftigten sich mit stereoselektiven Synthesen, den molekularen Grundlagen der Sucht, natürlichen Toxinen und Drogen sowie Cannabis. Er ist Mitglied der Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie und war forensischer Gutachter im Prozess gegen Manfred Ewald und Manfred Höppner.
Perikles Simon (Dr. med. Dr. rer. nat.) ist seit 2009 Leiter der Abteilung für Sportmedizin, Rehabilitation und Prävention an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sein Forschungsschwerpunkt ist die molekulare Leistungsphysiologie und Belastungsimmunologie. 2008 wurde er mit dem »Ludolf-Krehl-Preis« für Innere Medizin ausgezeichnet und von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Gene Doping Panel der World Anti-Doping Agency.
Fritz Sörgel (Prof.) ist Pharmakologe und leitet das Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte beschäftigen sich mit dem Schicksal von Arzneimitteln und Drogen im menschlichen oder tierischen Körper. Diese Arbeiten basieren auf einer breiten Erfahrung in der Analytik, speziell der Massenspektroskopie. Darüberhinaus befasste er sich mit der Geschichte der Medizin und Pharmazie. Er war Gutachter in Dopingprozessen, Mitglied der Evaluierungskommission Freiburger Sportmediziner (2015-2016), zuvor Mitglied der Anti-Doping-Kommission des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) sowie Präsident der International Society for Anti-Infective Pharmacology (ISAP) (2004-2006). Im Jahr 2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Gerhard Treutlein (Dr. phil.), geb. 1940, war Professor für Sportpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Parallel dazu entwickelte er sich zum Spezialisten für Dopinggeschichte und -prävention. Für seine Forschungen, Arbeiten und ehrenamtliches Engagement wurde er 2007 zum Ehrenmitglied im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband ernannt. 2009 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und wurde 2016 mit dem Ethikpreis des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet.
Summary:
Welche Rolle haben Joseph Keul, Armin Klümper und andere Mediziner der Universität Freiburg jahrzehntelang bei der Organisation und Legitimierung des Dopings von Athleten in Westdeutschland und im vereinigten Deutschland gespielt? Die Autoren legen dazu eine eingehende Analyse vor und liefern überzeugende Erklärungen, indem sie die Ergebnisse der »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin« für eine breite Öffentlichkeit zusammenfassen. Zudem dokumentieren sie Plagiate und andere akademische Unredlichkeiten in der wissenschaftlichen Arbeit der Freiburger Abteilung Sportmedizin. Zum ersten Mal erzählen sie die verworrene Geschichte der Evaluierungskommission und formulieren aus den Analysen abschließende Folgerungen sowie Ansprüche an die Sportpolitik.
»Es ist eine äußerst verdienst- und wertvolle Arbeit.Das Buch und seine Entstehungsgeschichte [liefern] beunruhigende Belege dafür, wie heftig in Deutschland der Leugnungs- und Verdrängungsmechanismus funktioniert, wenn es um das Thema Doping geht. Und das bis heute.«
»Insgesamt ein überraschend offenes Buch, das weder Selbstreflexion noch die Benennung konkreter Praktiken und Akteure in Vergangenheit und Gegenwart scheut und dringenden methodischen Fragen zeit- und streitgeschichtlicher Arbeit nicht ausweicht.«
»Das Buch [wird] für viele Diskussionen sorgen. Ob und wie die Reaktion der Angeschuldigten ausfallen wird, dürfte spannend zu beobachten sein.«
Besprochen in:IAT-Literaturdatenbank SPORTBOX, 6 (2022)Zeitschrift für Sport und Recht, 4 (2022), Jacob Kornbeckjunge welt, 27.11.2023, Andreas Müller
»Was in ›Doping für Deutschland‹ mit Hinweis auf den Gegenstand der Untersuchung sowie die Aktenlage und Quellen ausgeführt wird, spottet den Normen eines demokratischen Rechtsstaats.«
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 VORWORT 11 Einleitung 23 1. Die Ziele des Buches 24 2. Sportregeln, medizinische Ethik und strafrechtliche Bestimmungen 26 3. Der Auftrag, die Aktivitäten und die Ergebnisse der Evaluierungskommission: ein Überblick 30 4. Struktur des Buches 35 1. Einleitung 37 2. Keuls Beteiligung am aktiven Doping 39 3. Dopingduldung und -förderung bei Mitarbeitern 42 4. Politische Erwartungen und staatliche Finanzierung 47 5. Keuls Duldung, Verschleierung und Förderung des Dopinggebrauchs bei Athleten und Patienten 51 6. Keuls Verharmlosung von Anabolika und deren politische Wirkung 56 7. Keuls persistente Ambivalenz zum Antidoping und die Kampagne für die Legalisierung des Testosterons im Sport 61 8. Die multizentrische Testosteronstudie und deren politischer Missbrauch 65 9. Keuls Verharmlosung anderer Mittel zur Leistungsbeeinflussung und Bagatellisierung des Dopingproblems 71 10. Die sportmedizinische Betreuung von Team Telekom/T-Mobile 75 11. Keuls zunehmende Abhängigkeit von der Telekom-Finanzierung und rechtswidriger Umgang mit Drittmitteln 85 12. Fazit 90 1. Einleitung 93 2. Klümpers Werdegang in Freiburg 95 3. Klümpers Grundeinstellung zum Doping und sein Umgang mit Athleten 99 4. Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und »kreativem« Handeln 104 5. Kritik von Kollegen und Klümpers Reaktionen 112 6. Betrug 115 7. Die Klümper-Akten 118 8. Klümper - ein Einzeltäter? 121 9. Ermittlungen des LKA gegen Klümper 1984 - 1988: Strukturen demaskieren sich 122 10. Verantwortungslosigkeit am Beispiel des Todes der Siebenkämpferin Birgit Dressel 125 11. Organisierte Unterstützung und ihre Grenzen 127 12. Die Abschiedsjahre Klümpers 132 13. Fazit 134 1. Einleitung 139 2. Die Abteilung Sportmedizin im medizin- und sportethischen Umfeld 142 3. Inhaltliche und bibliometrische Beurteilung der Forschungstätigkeit der Sportmedizin Freiburg 145 4. Ergebnisse der ersten Analysen der Habilitationen und Dissertationen 150 5. Plagiatsverdacht und Plagiatsfälle bei Habilitationen und Dissertationen 155 6. Eine Insider-Perspektive 158 7. Vergleichende Beurteilung von Publikationen 162 8. Die späte Reaktion der Universität Freiburg 171 9. Fazit 173 1. Ausgangslage 175 2. Akteure und Institutionen, die Mitverantwortung tragen 180 3. Die Aufklärung in Freiburg 198 4. Verschwundene Akten 209 5. Das Ende der Aufklärungsarbeit 217 KAPITEL 6: Fazit 227 Literaturverzeichnis 235 Autor*innenverzeichnis 257
ISBN:
9783839460528
3839460522
OCLC:
1322125326

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