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Muslimisierte Körper auf der Bühne Die Islamdebatte im postmigrantischen Theater Nora Haakh
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Haakh, Nora <p>Nora Haakh, freie Dramaturgin, Berlin</p>, Author.
- Series:
- Theater
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Inszenierungsanalyse.
- Staging Analysis.
- Identitätspolitik.
- Identity Politics.
- Kulturproduktion.
- Cultural Production.
- Islamfeindlichkeit.
- Islamophobia.
- Stuart Hall.
- Postkolonialismus.
- Postcolonialism.
- Repräsentation.
- Representation.
- Einwanderungsgesellschaft.
- Immigration Society.
- Politisches Theater.
- Political Theatre.
- Theatre.
- Theater.
- Migration.
- Islam.
- Theaterwissenschaft.
- Theatre Studies.
- Islamwissenschaft.
- Islamic Studies.
- Körper.
- Body.
- Local Subjects:
- Inszenierungsanalyse.
- Staging Analysis.
- Identitätspolitik.
- Identity Politics.
- Kulturproduktion.
- Cultural Production.
- Islamfeindlichkeit.
- Islamophobia.
- Stuart Hall.
- Postkolonialismus.
- Postcolonialism.
- Repräsentation.
- Representation.
- Einwanderungsgesellschaft.
- Immigration Society.
- Politisches Theater.
- Political Theatre.
- Theatre.
- Theater.
- Migration.
- Islam.
- Theaterwissenschaft.
- Theatre Studies.
- Islamwissenschaft.
- Islamic Studies.
- Körper.
- Body.
- Physical Description:
- 1 online resource (211 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Haakh, Muslimisierte Körper auf der Bühne Die Islamdebatte im postmigrantischen Theater
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2021
- Biography/History:
- Nora Haakh lebt in Berlin und ist als Dramaturgin, Dozentin und freischaffende Künstlerin tätig. Sie studierte Islamwissenschaft, Politik und Geschichte in Berlin mit Auslandsaufenthalten in Paris, Istanbul und Kairo. Während ihres Studiums begann sie, am Theater zu arbeiten, u.a. als Regieassistentin ("Dritte Generation", Regie Yael Ronen, Schaubühne; "Schwarze Jungfrauen", Regie Neco Celik, Ballhaus Naunystraße) Dramaturgieassistentin ("Verrücktes Blut" von Nurkan Erpulat und Jens Hillje, Ballhaus Naunynstraße/Ruhtriennale), Produktionsleiterin und Übertitlerin. Das vorliegende Buch verfasste sie 2011 als Magisterarbeit. Zwischen 2012 und 2015 betreute sie am Ballhaus Naunynstraße zahlreiche Uraufführungen, Stückentwicklungen und interdisziplinäre Festivals als Dramaturgin, seitdem arbeitet sie freischaffend im Bereich Sprechtheater, Tanz, Performance, Film. 2020 schloss sie ihre Doktorarbeit über "Layla und Majnun. Übertragungen aus dem Arabischen ins Deutsche im Bereich des zeitgenössischen Theaters" ab.__Mehr Informationen unter www.nora-haakh.de
- Summary:
- Die verhärtete Islamdebatte, die die Auseinandersetzung um Deutschland als Einwanderungsland oft dominiert, ist längst auf der Theaterbühne angekommen. Doch welche Strategien kann das Theater anbieten, um sie zur Diskussion zu stellen? Im Theater »Ballhaus Naunynstraße« in Berlin-Kreuzberg experimentierte die frühe postmigrantische Theaterbewegung an der Schnittstelle von Politik und Kunst, Bühne und Gesellschaft. Nora Haakh untersucht Interventionsmöglichkeiten in Kulturbetrieb und Debatte und analysiert Inszenierungen von Neco Çelik, Nurkan Erpulat und Hakan Savas Mican in ihrem diskursiven Kontext und auf der Suche nach mehr Leichtigkeit im Sprechen über den Islam.
- »Eine kenntnis-und immens lehrreiche Studie [...], die das Theater als Akteur identitätspolitischer gesellschaftlicher Aushandlungen ernst nimmt, und am reichhaltigen Beispielmaterial des Ballhaus Naunyn-straße (2006 bis 2010) aufzeigt, wie postmigrantisches Theater zu einem ›breiteren und unverkrampfteren Umgang mit dem Islam als Element deutscher Gesellschaft‹ beitragen kann.«
- Besprochen in:IDA-NRW, 1 (2022)IDA-Infomail, 3 (2022)
- »Haakh trägt zur Diskussion um Identitätspolitik und die Repräsentation marginalisierter Gruppen im Theater bei, weshalb das Buch eine empfehlenswerte Lektüre für diejenigen ist, die sich mit den kulturellen und gesellschaftlichen Dynamiken der Islamdebatte im deutschsprachigen Theater auseinandersetzen möchten.«
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Vorbemerkung
- Danksagung
- 1. Einleitung
- Postmigrantische Perspektiven in Gesellschaft und Theater
- Imaginierter Islam in der Debatte, fiktionaler Islam auf der Bühne
- Herangehensweise
- Teil A: Theorie und Kontext
- 2. Theoretischer Rahmen
- Stuart Halls postkoloniale Überlegungen zu Identitätspolitik
- Identität und Prozesse der Identifizierung
- Identitätspolitik
- 3. Deutsche Debatten über Einwanderung, Islam und Muslim_innen
- Ein »widerspenstiges Einwanderungsland«
- Muslim_innen und Islam-Debatten in Deutschland
- Islamisierte Debatte, muslimisierte Subjekte
- Körperfixierung und Vergeschlechtlichung
- Darstellungen im deutschen Film
- 4. (Post-)Migrant_innen im deutschen Theater
- Deutschtürkische Theaterprojekte
- »Sozio«- und »Hochkultur«
- Postmigrant_innen im institutionalisierten deutschen Theaterbetrieb
- »Authentische Stimmen« und »Kulturmakler_innen«
- Teil B: Das postmigrantische Theater Ballhaus Naunynstraße
- 5. Die postmigrantische Theaterinitiative am Ballhaus Naunynstraße
- 6. Analyse identitätspolitischer Strategien in Inszenierungen des Ballhaus Naunynstraße zwischen 2006 und 2010
- Komplexe Narrative der Gegenwart
- »Schwarze Jungfrauen« (2006)
- »Jenseits - Bist du schwul oder bist du Türke?« (2008)
- Hybride Autobiographie gegen Essentialisierung
- Islam als individuell interpretierte Lebenspraxis
- Selbstbestimmung statt Befreiung
- Wer spricht?
- Fazit erste Phase
- Komplexe Narrative der Vergangenheit
- »Die Schwäne vom Schlachthof« (2008) und »Lö Bal Almanya« (2010)
- Wessen Gedächtnis? Marginalisierte Erinnerungen sprechbar machen
- Aneignung: Ins deutsche Nationalarchiv eingreifen
- Andere Seiten der Wende: Islam und Integration
- Fazit zweite Phase
- Reflexion der Gesellschaft als Ganzes
- »Verrücktes Blut« (2010)
- »Schnee« (2010).
- Islam als Grundlage politisierter Gruppengefühle
- Dekonstruktionen des Primats der Befreiung
- Bühne und Gesellschaft
- Wer spricht (über) Deutschland?
- Fazit dritte Phase
- 7. Schlussbemerkung
- Eintritt in die Repräsentationsverhältnisse, gebrochene Narrative und die Ausweitung der diskursiven Reichweite
- Neue Bilder: »Eine gewisse Leichtigkeit« im Sprechen über den Islam
- Nachwort zur Veröffentlichung 2021
- 8. Literaturverzeichnis
- Inszenierungen
- Literatur
- Webseiten.
- Notes:
- How are contemporary sociopolitical questions dealt with in the theater? This study throws light on theatrical productions that deal with the themes of migration and Islam.
- ISBN:
- 3-8394-3007-0
- OCLC:
- 1293258778
- Publisher Number:
- 9783839430071
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