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Kulturen des Streits Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis Martina Kumlehn, Stephanie Wodianka
- Format:
- Book
- Series:
- Edition Kulturwissenschaft
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Religion.
- Gesellschaft.
- Society.
- Kultur.
- Culture.
- Deutungsmacht.
- Power of Interpretation.
- Politik.
- Politics.
- Belief Systems.
- Cultural Theory.
- Kulturtheorie.
- Kultursoziologie.
- Sociology of Culture.
- Cultural Studies.
- Kulturwissenschaft.
- Local Subjects:
- Religion.
- Gesellschaft.
- Society.
- Kultur.
- Culture.
- Deutungsmacht.
- Power of Interpretation.
- Politik.
- Politics.
- Belief Systems.
- Cultural Theory.
- Kulturtheorie.
- Kultursoziologie.
- Sociology of Culture.
- Cultural Studies.
- Kulturwissenschaft.
- Physical Description:
- 1 online resource (284 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Kumlehn/Wodianka (Hg.), Kulturen des Streits Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2022
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- Martina Kumlehn (Prof. Dr. theol.), geb. 1966, ist Professorin für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Seit 2015 ist sie Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs 1887 »Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten« und Mitglied des interdisziplinären Departments »Wissen - Kultur - Transformation« an der Universität Rostock. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturtheorie und Hermeneutik, Theorie religiöser Bildung, Ästhetik und Religion.
- Stephanie Wodianka (Prof. Dr. phil.), geb. 1971, ist Professorin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock. Sie war Sprecherin des Rostocker Graduiertenkollegs »Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs« sowie des Interdisziplinären Departments »Wissen - Kultur - Transformation« und ist Gründungsmitglied des laufenden Rostocker Graduiertenkollegs »Deutungsmacht«. Ihre komparatistisch perspektivierten Forschungsschwerpunkte sind Mythentheorie und Mythenforschung, Erinnerungskulturen, frühneuzeitliche Betrachtungsliteratur sowie das Verhältnis von Literatur und Kunst in literarischen Texten des 19. Jahrhunderts.
- Summary:
- Streit ist Teil des menschlichen Zusammenlebens. Doch inwiefern lässt sich von Streitkulturen sprechen? Die Beiträge des Bandes zeigen: Die Durchsetzung, Duldung oder Unterdrückung von Geltungsansprüchen erfolgt durch Deutungsmachtstrategien, die durch Streitkulturen bestimmt sind und ihrerseits Kulturen des Streits hervorbringen. Streitkulturen werden bestimmt von ihrem Verhältnis zu Konsens und Zerwürfnis: Konflikte können als destruktiv und störend empfunden werden. Doch die produktiv-kritische Auseinandersetzung in und zwischen Religionen, Wissenschaftsdisziplinen und Gesellschaftsformen ist auch auf Konflikt und Streit angewiesen, wenn wechselseitiges Verstehen nicht verordnet, sondern erreicht werden soll.
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 Einleitung: Streitkulturen 7 Streit und Kultur 15 Über Ursachen und Folgen des Streits 41 Aufgeklärt streiten 67 Öffentliche Religion und Streitkultur in der Demokratie 83 Komparative Theologie als interreligiöse Streitkultur 95 Islamisierung des Extremismus oder Radikalisierung des Islam? 109 Rechtspopulismus und Massenmedien: eine explosive Mischung 135 Streitkultur und (Rechts-)Populismus als Problemfelder liberaler Demokratie 147 Streitkultur im Konflikt um kollektive Identität 173 Wissen im Widerstreit 193 E. Rostands Cyrano de Bergerac (1897) als metafiktionales Streitstück 211 »Un petit livre trop précieux pour qu'on en fasse du cinéma« 233 Auseinandersetzungen um Abtreibung in Deutschland 2017-2020 im Kontext digitaler Medien 249
- ISBN:
- 9783839454800
- 3839454808
- OCLC:
- 1322124964
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