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Vom Salon ins Leben Jazz, Populärkultur und die Neuerfindung des Künstlers in der frühen Avantgarde Anke J. Hübel
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Hübel, Anke J. <p>Anke J. Hübel, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Edition Kulturwissenschaft ; Band 76.
- Edition Kulturwissenschaft
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Medien.
- Media.
- Populärkultur.
- Popular Culture.
- Avant-garde.
- Avantgarde.
- Kunst.
- Art.
- Musik.
- Music.
- Jazz.
- 1910er Jahre.
- 1910s.
- 1920er Jahre.
- 1920s.
- Kulturgeschichte.
- Cultural History.
- Popkultur.
- Pop Music.
- Popmusik.
- Cultural Studies.
- Kulturwissenschaft.
- Local Subjects:
- Medien.
- Media.
- Populärkultur.
- Popular Culture.
- Avant-garde.
- Avantgarde.
- Kunst.
- Art.
- Musik.
- Music.
- Jazz.
- 1910er Jahre.
- 1910s.
- 1920er Jahre.
- 1920s.
- Kulturgeschichte.
- Cultural History.
- Popkultur.
- Pop Music.
- Popmusik.
- Cultural Studies.
- Kulturwissenschaft.
- Physical Description:
- 1 online resource (171 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Hübel, Vom Salon ins Leben Jazz, Populärkultur und die Neuerfindung des Künstlers in der frühen Avantgarde
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2015
- Language Note:
- German
- Biography/History:
- Anke J. Hübel (Dr.) hat an der Universität zu Köln, der Ruhr-Universität Bochum, der Freien Universität zu Berlin, der Universidad Complutense de Madrid und der Humboldt-Universität zu Berlin Kunst- und Bildgeschichte sowie Kulturwissenschaft studiert. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin in den Fachbereichen Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft. Die mehrfache Buchautorin und ehemalige Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes ist seit 2002 in der Kultur- und Medienbranche tätig.
- Summary:
- »Man muß absolut modern sein!« – Diese Prämisse stand wie ein Leitstern über zahlreichen Avantgarde-Bewegungen der 1910er- und 1920er-Jahre. Vom Salon auf die Straße, aus den esoterischen Zirkeln ins Leben, bevorzugt ins Nachtleben: Als Grenzgänger zwischen den kulturellen Lebenswelten ging der neue Künstlertypus im legeren Anzug und mit eingeklemmtem Augenzwickel zum proletarischen Boxkampf oder ins populäre Varieté. Er spielte in einer Jazzband, sammelte Schallplatten, tanzte Foxtrott sowie Charleston und erhob mithin nicht nur die Reklame zum künstlerischen Prinzip, sondern verstand es auch geschickt, die erprobten PR-Strategien der Unterhaltungsindustrie für seine eigenen Zwecke zu nutzen.Auf diesen Spuren folgt Anke J. Hübel den Protagonisten der damaligen Avantgarde-Bewegungen und widmet sich dabei insbesondere der vielschichtigen Beziehung, die die Künstler mit der seinerzeit äußerst populären Jazzmusik eingingen. Der interdisziplinär angelegte Essay ist gleichermaßen ein Stück Medien- wie auch Zeitgeschichte.
- »Hübels Buch bietet eine überaus unterhaltsame Lektüre über die Aufbruchsstimmung jener Jahre und zeigt das überraschende Geflecht so scheinbar disparater Elemente wie Jazz, Boxen, Tanz, Bauhaus und Dada. Uneingeschränkte Leseempfehlung!«
- »In dieser detail- und anekdotenreichen Arbeit [finden sich] bemerkenswerte Beobachtungen.«
- Besprochen in:Österreichische Musikzeitung, 71/2 (2016), Martin Niederauerwww.amazon.de, 13.09.2017, Yvonne de Andrés
- »Anke J. Hübels Buch hat den großen Vorteil, dass es sich nicht nur an Fachleute aus den Bereichen Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte oder Sozialwissenschaft richtet, sondern durchaus auch für den interessierten Laien [...] von Interesse ist. Dem entspricht der erfreulich lockere und lebendige Umgang mit der Sprache, der, durch Einbindung zahlreicher Quellentexte und Abbildungen bereichert, dennoch zugleich auch dem wissenschaftlichen Anspruch gerecht wird.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 7 1. Die Fortführung des Krieges mit anderen Mitteln: Jazz als Auftrag 9 2. Grunzen, Schnarren, Quietschen 15 3. Der Mann des Schlagwerks 31 4. Bewegungsakrobaten 41 5. Boxerpoeten 51 6. Das Leben eine Weltausstellung 61 7. Unternehmen Avantgarde - Vertriebsnetz Moderne 71 8. Dada-Publicity 81 9. Unterhaltungskünstler: Die «Original- Bauhaus-Jazz-Band» 97 10. «Der kleine ‹Shimmy-Liddy› tanzt auf jeder Platte»: Jazz und neue Medien 107 11. The Avantgarde Voice 121 12. Blue Notes: Jenseits des gelben Klangs 131 Literaturverzeichnis 143 Abbildungsnachweise 155 Personenregister 161 Autorin 167 Backmatter 168
- Notes:
- »One must be absolutely modern!« – this premise hung like a guiding star above numerous avant-garde movements of the 1910s and '20s. From the salon to the street, from esoteric milieux into life, preferably the night-life: as border-crossers between cultural lifeworlds, in a casual suit and with a tightly clamped monocle, the new artist type headed out to proletarian boxing fights or to popular variety shows. He played in a jazz band, collected records, danced the foxtrot and the Charleston, and raised as such not just the claim of the artistic principle, but he also knew how to cleverly use proven PR strategies from the entertainment industry for his own purposes. Anke J. Hübel goes looking for traces of this amongst the protagonists of the avant-garde movements of the time, and in doing so, focuses in particular on the multilayered relationship which the artists had with the extremely popular jazz music of the time. This interdisciplinary essay is equal parts a work of media history, and of modern history more broadly.
- Includes bibliographical references and index.
- ISBN:
- 9783839431689
- 3839431689
- OCLC:
- 1013940583
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