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Szenische Hermeneutik Verstehen, was sich nicht erklären lässt Ralf Bohn
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Bohn, Ralf <p>Ralf Bohn, Fachhochschule Dortmund, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Szenografie & Szenologie ; Band 12.
- Szenografie & Szenologie
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Medien.
- Media.
- Politik.
- Politics.
- Hermeneutik.
- Hermeneutics.
- Verstehen.
- Understanding.
- Sinn.
- Sense.
- Philosophy.
- Philosophie.
- Literaturwissenschaft.
- Literary Studies.
- Kultur.
- Culture.
- Kunst.
- Art.
- Szenografie.
- Scenography.
- Theater.
- Theatre.
- Theaterwissenschaft.
- Theatre Studies.
- Local Subjects:
- Medien.
- Media.
- Politik.
- Politics.
- Hermeneutik.
- Hermeneutics.
- Verstehen.
- Understanding.
- Sinn.
- Sense.
- Philosophy.
- Philosophie.
- Literaturwissenschaft.
- Literary Studies.
- Kultur.
- Culture.
- Kunst.
- Art.
- Szenografie.
- Scenography.
- Theater.
- Theatre.
- Theaterwissenschaft.
- Theatre Studies.
- Physical Description:
- 1 online resource (487 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Bohn, Szenische Hermeneutik Verstehen, was sich nicht erklären lässt
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2015
- Language Note:
- German
- Biography/History:
- Ralf Bohn (Prof. Dr., Dipl.-Des.) lehrt Medienwissenschaften an der FH Dortmund. Er ist Autor zahlreicher Monografien zu Inszenierung, Simulation und Verführung und Mitherausgeber der Reihe »Szenografie & Szenologie«.
- Summary:
- Szenische Hermeneutik fragt danach, wie Sinn entsteht, wenn Subjekte sich in sozialen Handlungen wechselseitig Autorschaft zuweisen. Sind mehrere Subjekte simultan präsent, muss über die Koordination von Sprechen und Zuhören, Aktion und Agitation szenisch verhandelt werden. Situativitäten verwandeln sich dann in Narrative: Präsenzen werden zu Erzählungen. Solche Verhandlung und Verwandlung wird als »Verstehen von Sinn« erklärt. Szenische Hermeneutik fragt demnach, wie ein Sinnangebot durch einen Anderen legitimiert und inszeniert ist. Sie argumentiert handlungspragmatisch, nicht vornehmlich semantisch.Ralf Bohn bezieht sich sowohl auf theologische und philosophische Positionen der Hermeneutik von Schleiermacher über Dilthey bis Gadamer und von Sartre bis Heidegger als auch auf aktuelle Präsenzauffassungen von Szenifikation, Bildlichkeit und Erzählung, wie sie etwa Freud, Winnicott und Lorenzer entwickelt haben. Im Zentrum der Analyse von Inszenierungsereignissen steht nicht das auf die Szene bezogene Raumproblem, sondern die Erfassung hermeneutischer Zeit.
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 Warum Hermeneutik? Eine Vorbemerkung 9 Über einige Unterschiede zwischen literarischer und szenischer Hermeneutik 13 Prolog. Deuten, Zeigen und Sichzeigen als Handlungen 33 I. Initiation. Einführung in eine zeitgemäße Hermeneutik 93 II. Inszenierung wird als hermeneutische Situation ausgelegt 141 III. Der allegorische und der symbolische Blick 187 IV. Die Situation und die Techniken ihrer Bemächtigung 239 V. Die Inszenierung der Philosophie 291 VI. Deutungszeit und Plötzlichkeit im szenischen Übergang zur Narration 331 VII. Zur Funktion des A(a)nderen im Bild 399 VIII. Der Schrecken des Bildes als Negat von Szenifikation 447 Verzeichnis zitierter Literatur 471 Backmatter 483
- Notes:
- How do social actions authorize sense? In the synchronous presence of subjects, the diachronicity of sense in the coordination of, say, speaker and listener, must first be negotiated. What is meaningful occurs in the play of »understanding« – the maintaining of scenic-sensuous presence – and »explaining« of the negotiation of an order of sense. Modern stagings are for this reason less concerned with narratives as with the memorializing of presence. Ralf Bohn represents in particular philosophical positions of hermeneutic time and representations of time, and in doing so, affords particular value to the differentiation between text and image.
- Includes bibliographical references.
- ISBN:
- 9783839431511
- 3839431514
- OCLC:
- 911246526
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