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Diskurse – Körper – Artefakte Historische Praxeologie in der Frühneuzeitforschung Dagmar Freist
- Format:
- Book
- Series:
- Praktiken der Subjektivierung ; Band 4.
- Praktiken der Subjektivierung
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Praktiken.
- Body.
- Praxeologie.
- Cultural History.
- Gesellschaftliche Transformationsprozesse.
- Early Modern History.
- Materielle Kultur.
- Cultural Studies.
- Subjektivierung.
- History.
- Gender.
- Körper.
- Kulturgeschichte.
- Geschichte der Frühen Neuzeit.
- Kulturwissenschaft.
- Geschichtswissenschaft.
- Local Subjects:
- Praktiken.
- Body.
- Praxeologie.
- Cultural History.
- Gesellschaftliche Transformationsprozesse.
- Early Modern History.
- Materielle Kultur.
- Cultural Studies.
- Subjektivierung.
- History.
- Gender.
- Körper.
- Kulturgeschichte.
- Geschichte der Frühen Neuzeit.
- Kulturwissenschaft.
- Geschichtswissenschaft.
- Physical Description:
- 1 online resource (409 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Freist (Hg.), Diskurse – Körper – Artefakte Historische Praxeologie in der Frühneuzeitforschung
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2015
- Language Note:
- German
- Biography/History:
- Dagmar Freist ist Professorin für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und leitet seit Januar 2018 das Akademieprojekt »Prize Papers«. Sie ist stellvertretende Co-Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs »Selbst-Bildungen«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Öffentlichkeit und politische Kultur, religiöse Pluralisierung, Netzwerkforschung und Kulturtransfer sowie Praktiken der Subjektivierung in historischer und transkultureller Perspektive.
- Summary:
- Ausgehend von der These, dass die gesellschaftliche Dynamik der frühen Moderne weder strukturalistisch noch handlungstheoretisch ausreichend erklärbar ist, beschäftigen sich die Beiträge in diesem Band mit Praktiken der Selbstbildung – etwa als jüdischer Offizier, als Jungunternehmer, als Arzt, als kinderlose Frau, als Weltreisende oder als Konvertit. Sie fragen danach, wie sich Menschen im praktischen Zusammenspiel von Diskursen, Körpern und Artefakten entwarfen, sozial/räumlich verorteten und anerkannt wurden, und zeigen auf, wie kulturelle Deutungsschemata im Vollzug sozialer Praktiken aktualisiert wurden. Die so entstehenden Spannungen, die praxistheoretisch unzureichend als Nichtpassungen beschrieben worden sind, werden als fruchtbare Reibungen analysiert, die Reflexivität und Kritik ermöglichen und gesellschaftlichen Wandel hervorbringen.
- »Der Sammelband bietet einen guten Überblick über das noch junge Themenfeld und gibt spannende Einblicke in die vorwiegend deutschsprachige Forschungzur historischen Praxeologie. Insbesondere für Einsteiger in die Materie ist die vorliegende Publikation unverzichtbar.«
- »Viele materialreiche und originelle Einzelaufsätze.«
- »Die hier vorgestellten Analysen zeigen eindrucksvoll, dass eine praxeologische Perspektive auf historische Phänomene das Verständnis von Gesellschaften nachhaltig zu bereichern vermag und wie man als Historiker das theoretisch-methodische Angebot auch für Untersuchungen aus der frühneuzeitlichen Epoche operationalisieren kann.«
- Contents:
- 1 Editorial 2 Inhalt 7 Diskurse - Körper - Artefakte 9 Zwischen Identitätsbildung und Selbstinszenierung 33 Umkämpfte Erzählungen 57 "Noch bleibt mir ein Augenblick Zeit um mich mit Euch zu unterhalten." 87 Die relationale Gesellschaft 115 Beyond the Sea 139 Szenen der Subjektivierung 161 Die Puppenkinder der Margaretha Kahlen 187 " daß mein leib mein seye." 221 "In Gelb!" 243 Überlegungen zu einer Nationaltracht 267 Was macht ein(en) Hausmann? 287 Wie frühneuzeitliche Gesellschaften in Mode kamen 311 "Zu Notdurfft der Schreiberey." 335 "Ich schicke Dir etwas Fremdes und nicht Vertrautes." 373 Autorinnen und Autoren 405 408
- Notes:
- Starting from the thesis that the corporative, hierarchical, and God-given order into which one is born appears to be of little diagnostic use when trying to come to analytical and terminological grips with the societal dynamic of the early modern era, the contributions in this volume concern themselves with processes of self-education – e.g., as a Catholic, an entrepreneur, a scientist, a physician, or an art collector – from a praxeological perspective. They inquire as to how people on the one hand plan, locate, and find recognition in social practices, and on the other hand update and change cultural patterns of interpretation in carrying out social practices. The resulting tensions that until now have been inadequately described as a practical theory and mismatch are seen herein as fertile frictions that facilitate reflexivity and criticism and thus represent the prerequisite for social change.
- ISBN:
- 3-8394-2552-2
- OCLC:
- 908328772
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