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Individuum und Masse – Zur Vermittlung des Holocaust in deutschen Gedenkstättenausstellungen Cornelia Shati Geißler

De Gruyter DG Plus PP Package 2015 Part 2 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Shati Geißler, Cornelia <p>Cornelia Shati Geißler, Internationales Institut für Holocaust-Forschung Yad Vashem (Jerusalem), Israel</p>, Author.
Series:
Histoire (Transcript (Firm)) ; Band 71.
Histoire
Language:
German
Subjects (All):
Gedenkstätten.
Memorial Sites.
Museum.
Holocaust.
Testimonies.
Zeugenschaft.
Individualisierung.
Individualization.
Gedenkpolitik.
Politics of Memory.
Memory Culture.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Haus der Wannsee-Konferenz.
Cultural History.
Museology.
KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Erinnerungskultur.
Cultural Studies.
Kulturgeschichte.
Museumswissenschaft.
Kulturwissenschaft.
Local Subjects:
Gedenkstätten.
Memorial Sites.
Museum.
Holocaust.
Testimonies.
Zeugenschaft.
Individualisierung.
Individualization.
Gedenkpolitik.
Politics of Memory.
Memory Culture.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Haus der Wannsee-Konferenz.
Cultural History.
Museology.
KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Erinnerungskultur.
Cultural Studies.
Kulturgeschichte.
Museumswissenschaft.
Kulturwissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (397 p.)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Geißler, Individuum und Masse
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2015
Language Note:
German
Biography/History:
Cornelia Shati Geißler (Dr. phil.) hat Erziehungs- und Politikwissenschaften in Berlin, Mainz und Edinburgh studiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Deportationen« am Internationalen Institut für Holocaust-Forschung, Yad Vashem, Jerusalem.
Summary:
»Personalisierungen« sind Ausdruck gewandelten Gedenkens. Auch deutsche Gedenkstätten lassen heute verstärkt die Einzelnen in der Masse der Verfolgten sichtbar werden, indem sie Selbstzeugnisse der Opfer der NS-Verbrechen präsentieren. Am Beispiel neu gestalteter Ausstellungen an drei Gedenkorten – dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas, dem Haus der Wannsee-Konferenz und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme – geht Cornelia Geißler der Frage nach, wie heute das Spannungsverhältnis von Individuum und Masse dargestellt und von Jugendlichen im Klassenverband vergegenwärtigt wird. Dabei beleuchtet sie kritisch den geschichtspolitischen Zeitgeist der musealen (Re-)Präsentationen und eröffnet neue Perspektiven für die wissenschaftliche Auseinandersetzung und pädagogische Praxis nach Auschwitz.
»Eine methodisch vielseitige und in der Analyse differenzierte Studie.«
Besprochen in:Erziehungswissenschaftliche Revue, 15/5 (2016), Heidemarie Kemnitz
»In der Entstehungszeit der drei Dauerausstellungen bemühte man sich um die Ablösung plakativer Schreckensbilder sowie um die Darstellung der Verfolgten, Ermordeten und Überlebenden als Einzelpersonen. Cornelia Geißler hat bezüglich der Umsetzung kluge Beobachtungen gemacht und kritische Fragen aufgeworfen.«
»Cornelia Geißler leistet mit ihrer Arbeit einen äußerst wichtigen Beitrag zur gegenwärtigen Gedenkstättenpädagogik. Es gelingt ihr, mit Blick auf das Spannungsverhältnis von Individualität und Masse in der Rezeption und Vermittlung der NS-Verbrechen einige grundlegende Narrative der gegenwärtigen Gedenkstättenpädagogik kritisch zu hinterfragen.«
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt (kurz) 5 Inhalt 7 1. Einleitung: Gedenkstättenausstellungen zwischen Pädagogisierung, Nationalisierung und Musealisierung des Holocaust 11 2. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Ausstellung im Ort der Information 61 3. Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und die Ausstellung ,Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden' 117 4. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die Ausstellung ,Zeitspuren. Das KZ Neuengamme 1938-1945 und seine Nachgeschichte' 163 5. Die Sicht von Schülerinnen und Schülern auf Ausstellung und Gedenkstätte 211 6. Gedenkstätten und ihre Ausstellungen heute 309 Anhang 351 Quellen und Literatur 357 Danksagung 391 Backmatter 393
Notes:
»Personalizations« are an expression of changed remembrance. Today, also German memorials increasingly make individuals in the mass of the persecuted visible by presenting personal testimonials of the victims of Nazi crimes. Through the example of newly designed exhibitions at three memorial sites – the Memorial to the Murdered Jews of Europe, the House of the Wannsee Conference, and the Neuengamme Concentration Camp Memorial – Cornelia Geißler follows up on the question how the tension between individual and mass is presented today and envisioned together by youths in class. She critically reflects on the historical-political zeitgeist of the museum (re-)presentations and opens up new perspectives for the scientific investigation and pedagogical practice after Auschwitz.
Incloudes bibliographical references.
ISBN:
9783839428641
3839428645
OCLC:
979602017

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