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Kopftuchdebatten in Europa Konflikte um Zugehörigkeit in nationalen Narrativen Anna C. Korteweg, Gökçe Yurdakul, Naika Foroutan
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Korteweg, Anna C. <p>Anna C. Korteweg, Universität in Toronto, Kanada</p>, Author.
- Yurdakul, Gökçe <p>Gökçe Yurdakul, Humboldt Universität zu Berlin, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Global, local Islam.
- Globaler lokaler Islam
- Standardized Title:
- The Headscarf Debates. Conflicts of National Belonging
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Kopftuch.
- Veil.
- National Narrative.
- Nationales Narrativ.
- Toleranz.
- Belonging.
- Zugehörigkeit.
- Migration.
- Muslim Women.
- Muslimische Frauen.
- Europe.
- Europa.
- Islam.
- Political Sociology.
- Politische Soziologie.
- Civil Society.
- Sociology.
- Zivilgesellschaft.
- Soziologie.
- Local Subjects:
- Kopftuch.
- Veil.
- National Narrative.
- Nationales Narrativ.
- Toleranz.
- Belonging.
- Zugehörigkeit.
- Migration.
- Muslim Women.
- Muslimische Frauen.
- Europe.
- Europa.
- Islam.
- Political Sociology.
- Politische Soziologie.
- Civil Society.
- Sociology.
- Zivilgesellschaft.
- Soziologie.
- Physical Description:
- 1 online resource (297 p.)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Korteweg/Yurdakul, Kopftuchdebatten in Europa Konflikte um Zugehörigkeit in nationalen Narrativen
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2016
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- Anna C. Korteweg ist Professorin für Soziologie an der Universität Toronto. Sie publiziert zu Gender, Rassismus sowie Fragen der Integration von Zugewanderten in Nordamerika und Westeuropa.
- Gökçe Yurdakul ist Georg-Simmel-Professorin für Diversity and Social Conflict am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Zudem ist sie Co-Leiterin der Abteilung »Wissenschaftliche Grundfragen zu Integration und Migration« am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung.
- Naika Foroutan, geb. 1971, ist Sozialwissenschaftlerin und Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie leitet dort das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Transformation von Einwanderungsgesellschaften und deren Auswirkungen auf Migrations- und Integrationspolitik. Dabei analysiert sie gesellschaftspolitische Diskurse zu Dynamiken und Prozessen der Migration, kollektive Identität und Hybridität in postmigrantischen Gesellschaften mit einem Fokus auf Islam und Muslime. Sie war Vorstandsmitglied des Rates für Migration und veröffentlicht zu Themen der Integration und zu Vorurteilen gegenüber Migrant*innen auch in überregionalen Medien. Bekannt wurde sie 2010 für ihr Eingreifen in die Sarrazin-Debatte. Für ihre wissenschaftliche Arbeit erhielt sie u.a. den Berliner Integrationspreis 2011, den Wissenschaftspreis der Fritz Behrens-Stiftung 2012 und den Höffmann-Wissenschaftspreis der Universität Vechta 2016.
- Summary:
- Kopftuch und Identität: Wie sprechen muslimische Frauen in nationalen Debatten für sich und welcher Widerhall begegnet ihnen?Anna C. Korteweg und Gökce Yurdakul analysieren Prozesse der In- und Exklusion anhand »nationaler Narrative« sowie öffentlicher Zugehörigkeitsdiskurse zu geographischen Gemeinschaften in Frankreich, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland. Den Fokus legen sie hierbei auf die medialen und politischen Diskussionen zu Kopftuch, Niqab und Burka, die zwischen Ablehnung, Toleranz und Aushandlung changieren. Die Aussagen muslimischer Frauen zeigen dabei, wie anhand der Kopftuchdebatten die Bedeutung nationaler Zugehörigkeit überdacht, bekräftigt und potenziell neu artikuliert werden kann.Mit einem Vorwort von Naika Foroutan.
- »Eine konstruktive Debatte.«
- »Eine gute Übersicht über die Situation und die Debatte.«
- »Mehr denn je braucht es exzellente, kritische Analysen zu postmigrantischen Gesellschaften. Zweifellos haben Korteweg und Yurdakul eine solche Analyse vorgelegt. Sie leistet wichtige Impulse für die kritische Auseinandersetzung mit der medialen Darstellung von (muslimischen) Frauen [...] wie auch für die stetig wachsende (Post-)Migrationsforschung.«
- »Korteweg und Yurdakul wollen die Kopftuchdebatten in einen größeren gesellschaftlichen Rahmen stellen und nationale Unterschiede wie Gemeinsamkeiten erkennbar machen. Das Buch hilft so dabei, den Blickwinkel auf dieses vielschichtige und oft emotionale Thema zu erweitern.«
- Besprochen in:www.socialnet.de, 05.09.2016, Jos Schnurerhttp://bundesjustizportal.de, 05.10.2016www.lehrerbibliothek.de, 18.08.2016, Thomas BernhardIDA-NRW, 22/3 (2016)Diplomatisches Magazin, 4 (2017)
- »Ein wichtiges Buch, vor allem weil die Autorinnen überzeugend zeigen, warum die Debatte um das Kopftuch stellvertretend für die Diskurse um Zugehörigkeit steht.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort 7 Danksagung 13 1. Nationale Narrative 17 2. Republikanismus, Laïcité und Geschlechtergerechtigkeit 35 3. Zwischen Säkularismus, Demokratie und Islam 89 4. Was heißt Toleranz? 137 5. Homogenität oder Diversität? 185 6. Die Politik des Kopftuchs 231 Methodologischer Anhang 247 Anmerkungen 261 Literatur 271 Backmatter 291
- Notes:
- Hijab and identity: how do Muslim women speak for themselves in national debates and what repercussions are they confronted with? Anna C. Korteweg and Gökce Yurdakul analyze processes of inclusion and exclusion by way of »national narratives« and public discourses of belonging to geographical communities in France, Turkey, the Netherlands and Germany. In doing so, their focus is on media and political discussions around the hijab, niqab and the burka, which oscillate between rejection, tolerance and negotiation. The statements of Muslim women show how, using the example of the debates around the hijab, the meaning of national belonging can be reconsidered, reinforced and potentially also rearticulated.
- Includes bibliographical references.
- ISBN:
- 9783839432716
- 3839432715
- OCLC:
- 1002264860
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