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Handlung statt Verhandlung : Kunst als gemeinsame Stadtgestaltung / Hilke Marit Berger.

DeGruyter DG Plus DeG Package 2022 Part 1 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Berger, Hilke Marit, author.
Language:
German
Subjects (All):
Art and society.
Art and social action.
Artists and community.
Physical Description:
1 online resource (230 pages)
Place of Publication:
Berlin : Jovis Verlag, [2019]
Summary:
A new art of taking action is intended to activate urban societies and ensure participation—and is therefore a matter of political responsibility. This book examines the conditions and possibilities of these artistically initiated projects within urban space that are aimed at participation in shaping the city, thereby bringing together political activism, social work, and urban planning. It takes a look at the consequences of this mostly explorative and experimental urban practice for the creation of new fields of work for a variety of involved parties and their self-understanding. Supposed utopias are envisaged communally in these works and tested in realistic conditions. Art becomes a collective process, a shared urban practice. The focus is therefore no longer on merely dealing with and illustrating topics, but on widespread action targeted towards change. It is therefore about action instead of negotiation, about art as communal urban design.
Wie kann kollektive Stadtgestaltung organisiert und Teilhabe daran ermöglicht werden? Künstlerisch initiierte Projekte im urbanen Raum liefern ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage. In diesem Buch werden die Bedingungen und Möglichkeiten einer neuen Kunst des Handelns an der Schnittstelle zu politischem Aktivismus, sozialer Arbeit und städtischer Planung vorgestellt, die Stadtgesellschaften aktivieren und Beteiligung garantieren soll und sich damit in politischer Verantwortung befindet. Gefragt wird nach den Konsequenzen der zumeist explorativen und experimentellen Schnittstellenpraxis für das Entstehen von neuen Arbeitsfeldern diverser Akteure und deren Selbstverständnis. Vermeintliche Utopien werden in diesen Arbeiten gemeinschaftlich imaginiert und im Realversuch getestet. Hierbei wird Kunst jenseits des Werkbegriffs zu einem kollektiven Prozess, zu einer gemeinsamen urbanen Praxis. Somit steht nicht mehr die reine Verhandlung von Themen und deren Sichtbarmachung im Fokus, sondern eine auf Veränderung gerichtete Handlung von Vielen. Es geht um Handlung statt Verhandlung – um Kunst als gemeinsame Stadtgestaltung.
Contents:
Frontmatter
GLIEDERUNG
PROLOG
DIE KUNST GEMEINSAMER STADTGESTALTUNG – EINE EINLEITUNG
Einleitung
Sehnsucht nach künstlerischer Relevanz – Zur Ausgangslage
Stadtgestaltung als gemeinsamer Prozess
Autonomie und Instrumentalisierung
Social Turn
Methodisches Vorgehen
DIE KUNST DES IN-BEZIEHUNG-TRETENS
Vom öffentlichen zum urbanen Raum?
Urbane Kunst
Der Imperativ der Partizipation
Über die lange Geschichte der Partizipationskritik
Zur kunsthistorischen Entwicklung seit den 1960er Jahren
Relational Aesthetics oder die Kunst des geselligen Miteinanders
Teilhabe an gesellschaftlicher Gestaltung
DIE KUNST DER ZUSCHREIBUNGEN
Zuschreibungen und Verweigerungen – Rollenbilder
Zu Entstehung und Wandlung des Künstlermythos
Kalter-Kunst-Krieg: Stadttheater versus Freie Szene
Theater der Teilhabe
Plattform oder Player – Wie kann Theater politisch sein?
Kunst als kollektives Handeln – zur Kunstsoziologie von Howard S. Becker
Die Kunst zukunftsfähiger Arbeitsorganisation
Labeling und disziplinäre Konsequenzen
DIE KUNST DER SCHNITTSTELLEN
Hybride Rollen
„Creative Creatives creating creative Creative“ – Stadtgestaltung jenseits der Creative City
Kunst und Aktivismus
Was ist politische Kunst?
Kunst als Überschreibung des städtischen Raums
Reale Fiktionen – Kunst als Wirklichkeitsbehauptung
Kunst und Soziale Arbeit
Kunst als pragmatische Problemlösung?
Soziale Plastik oder soziale Praxis?
Kunst und Stadtplanung
Urbane Intervention
Urbane Praxis und direkter Urbanismus
Situativer Urbanismus als pluralistisch anti-hegemoniale Praxis
DIE KUNST DER VERANTWORTUNG
Urban Governance oder Wie macht man Stadt?
Kollaborative Planung oder Wer macht die Stadt?
Reinventing Institutions oder Was braucht die Stadt?
KUNST MACHT GESELLSCHAFT MACHT KUNST – EIN FAZIT
Handlungsfreiheit
Handlungsmacht
Handlungsfeld
Produktive Schnittstellenarbeit oder Was kann die Kunst? – Ergebnisse
Vom Planungsraum zum Lebensraum – Ausblick
LITERATUR
Notes:
Includes bibliographical references.
Description based on print version record.
ISBN:
3-86859-807-3
3-86859-921-5
OCLC:
1334343631

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