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Adressat und Adressant in antiken Briefen : Rollenkonfigurationen und kommunikative Strategien in griechischer und römischer Epistolographie / Gernot Michael Müller, Sabine Retsch, Johanna Schenk.

De Gruyter DG Plus DeG Package 2020 Part 1 Available online

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Format:
Book
Contributor:
Müller, Gernot Michael, Editor.
Retsch, Sabine, Editor.
Schenk, Johanna, Editor.
Series:
Beiträge zur Altertumskunde ; Band 382.
Beiträge zur Altertumskunde ; 382
Language:
German
Subjects (All):
Classical letters--History and criticism--Congresses.
Classical letters.
Bible. Colossians--Criticism, interpretation, etc--Congresses.
Bible.
Bible. Revelation--Criticism, interpretation, etc--Congresses.
Bible. Revelation.
Bible. Colossians.
Physical Description:
1 online resource (viii, 558 pages).
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2019]
Language Note:
In German.
Summary:
In der Antike diente der Brief nicht nur dem Austausch von Informationen, sondern er erfüllte darüber hinaus eine Vielzahl weiterer kommunikativer Funktionen. Einen repräsentativen Einblick in diese zu geben, ist Anliegen der 18 Beiträge des Bandes, deren zeitliches Spektrum über die ganze griechische und römische Antike reicht. In ihrem Zentrum stehen die grundlegenden Konstituenten eines Briefes, nämlich sein ,Adressant' bzw. Absender und sein ,Adressat'. Sie fragen dabei nach dem Verhältnis von Personenkonstellation, Kontext und Kommunikationsstruktur der untersuchten Briefe, aber auch wie sich die verschiedenen in diesen zu greifenden kommunikativen Strategien in der textinternen Modellierung von Adressant und Adressat niederschlagen. Sie berücksichtigen schließlich auch, dass möglicherweise nicht nur der direkt im Formular genannte Briefempfänger Ziel der Korrespondenz ist, sondern ein über diesen hinausgehendes Publikum, das somit als ,Adressat auf zweiter Ebene' fungiert. Vor diesem Hintergrund gilt die Aufmerksamkeit der Beiträge auch der Erweiterung des Funktionsspektrums antiker Briefe im allgemeinen sowie der Gestaltungsoptionen der briefinternen Sprecherinstanzen im Speziellen, zu denen in vorderster Linie die Selbstdarstellung des Adressaten gegenüber einem größeren Publikum gehört.
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Einleitung
ἄφθαρτός μοι περιπάτει καὶ ἡμᾶς ἀφθάρτους διανοοῦ / Korrespondenz unter gottgleichen Freunden und Lehrbriefe in der Schule Epikurs
Das Verhältnis zwischen Adressat und Adressant in der Wissensvermittlung
(Exil-)Kommunikation unter Brüdern: Cicero, Q. fr. 1,3
Politik aus der zweiten Reihe: Ciceros Briefe an C. Scribonius Curio (fam. 2,1-7)
Briefe in der Historiographie
Selbstdarstellung und Belehrung
Leser in Bcc.
Vom Epigramm zur Ekphrasis
Adressaten und epistularum personae in den Briefen des jüngeren Plinius
Zur Konstruktion der ,Lachgemeinschaft' in Lukians fiktiven Brief-Fassaden
Identitätspolitische Rhetorik
Offenbarung im Brief
Zur Funktion von Briefen in innergemeindlichen Auseinandersetzungen
Das Zusammenspiel von Adressatencharakteristiken und Literaturzitaten
Der Schüler als Spiegelbild und Kommunikationsgegenstand
In scribendo formam vetustatis amplector
Faustus von Riez im Gespräch mit Ruricius von Limoges
Der Bischof als Rhetor, oder: Wie reagiert man auf ,rufschädigende Gerüchte'?
Index
Index locorum
Notes:
Includes index.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 06. Apr 2020)
ISBN:
9783110676303
3110676303
9783110676334
3110676338
OCLC:
1135581989

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