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Autorschaft und Autorität in den romanischen Literaturen des Mittelalters / Susanne Friede, Michael Schwarze.

De Gruyter DG Plus DeG Package 2015 Part 1 Available online

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Format:
Book
Contributor:
Friede, Susanne, editor.
Schwarze, Michael, editor.
Series:
Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie ; Band 390.
Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie ; 390
Language:
German
Subjects (All):
Authorship--History--To 1500.
Authorship.
Authors, Medieval.
Romances, English.
Physical Description:
1 online resource (298 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2015]
Language Note:
German
Summary:
Dieser literaturwissenschaftliche Sammelband geht von der allgemeinen Beobachtung aus, dass im Zeitalter des «digitalen Autors» die von der strukturalistischen und poststrukturalistischen Theoriebildung vorgebrachte Forderung nach dem «Tod des Autors» von der unaufhaltsamen, unkontrollierbaren «Auflösung des Autors» samt seiner Autorität über den eigenen Text überholt zu werden scheint. Diese Tendenz hat dazu beigetragen, dass der Autorschaftsdebatte - initiiert durch deren Wiederaufnahme auf neugermanistischer Seite - in den vergangenen Jahren verstärkt erneut auch die Aufmerksamkeit der altgermanistischen und mediolatinistischen Forschung, der Editionsphilologie wie der Rechtsgeschichte zuteil geworden ist. Diesem sich neu eröffnenden Diskursrahmen trägt der Sammelband nun erstmals auch in romanistischer Perspektive Rechnung, indem seine Beiträge danach fragen, unter welchen Voraussetzungen, in welchen Kontexten, mit welchen Verfahren und in welchen Funktionszusammenhängen sich «Autorschaft» in den romanischen Literaturen des Mittelalters konstituiert. Im Zentrum der Untersuchungen steht dabei weniger der bereits gut erforschte Status des «Autors» an sich als vielmehr die für die Mittelalterforschung inzwischen zentrale Frage nach Verfahren und Mustern der Begründung von Autorschaft. Diese Fokussierung beruht auf der Annahme, dass die mittelalterliche Literatur grundsätzlich auf normative Konzepte referiert, deren exemplarischer Gültigkeitsnachweis den einzelnen Text wesentlich legitimiert. Autorität gewinnen die Texte dabei in der Regel durch Strategien autoritativer Absicherung - etwa durch den Bezug auf vorbildliche auctores, auf institutionelle Machtfaktoren sowie durch Strategien der Selbst-Authentifizierung.
Contents:
Frontmatter
Danksagung
Inhaltsverzeichnis
Einführung / Friede, Susanne / Schwarze, Michael
Autor und Metapher / Bleumer, Hartmut
«Ieu ai nom maistre certa» / Rieger, Dietmar
Die Kunst der Authentifizierung / Ruhe, Ernstpeter
«... per sonare un poco in questi versi ...» / Nelting, David
Autorschaft unter Diktat / Wild, Cornelia
Doppelte Autorisierung / Steigerwald, Jörn
Auteurs et noms d'auteur / Trachsler, Richard
Die Stimme(n) der Chronik / Friede, Susanne
Höfischer Streit und literarische Autorität / Jostkleigrewe, Georg
Autorität, auktoriales Ethos und Beglaubigungsstrategien am Beispiel von Le divisament dou monde / Neu, Stephanie
Inszenierte Autorschaft: Jean de Joinville, Vie de saint Louis / Rüth, Axel
Inszenierte (Ko-)Autorschaft und imitative Autorisierung im Voir Dit von Guillaume de Machaut / Schwarze, Michael
Autor-Ich, Erzähler und erlebendes Ich im Liebestraum und in der politischen Visionsliteratur des Spätmittelalters / Wolfzettel, Friedrich
Bibliographie
Notes:
Description based upon print version of record.
Includes bibliographical references.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 16. Mai 2019)
ISBN:
3-11-036629-0
3-11-039436-7
OCLC:
930559893

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