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Versinnlichung : Kants transzendentaler Schematismus und seine Revision in der Nachfolge / Lidia Gasperoni.

De Gruyter DG Plus DeG Package 2016 Part 1 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Gasperoni, Lidia, Author.
Series:
Actus et Imago ; Band XX.
Actus et Imago ; 20
Standardized Title:
Schematismus als Versinnlichung
Language:
German
Subjects (All):
Kant, Immanuel, 1724-1804.
Kant, Immanuel.
Schematism (Philosophy).
Physical Description:
1 online resource (364 pages).
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2016]
Language Note:
In German.
Summary:
While Kant understands the schema as a precondition for generating meaning yet as something distinct from images, figures, and symbols, Maimon, Hamann, Herder, Hegel, and Plessner ascribe sensuous and linguistic morphogenetic properties to schematism. From these revisions of Kant’s philosophy emerges a new theory of schematism in which rendering perceptible to the senses is the transcendental precondition for embodiment.
Wird die Verbindung von Materie und Form, Begrifflichkeit und Sinnlichkeit, von Sinnlichem und Unsinnlichem zum Problem, so geistert in der Geschichte der Philosophie seit der Antike der Begriff des Schemas herum und ist auch heutzutage etwa in Theorien der Verkörperung zentral. Während Kant das Schema als Bedingung der Bedeutungsentstehung versteht und in kritischer Absicht von Bildern, Zeichen und Symbolen abgrenzt, ordnen Maimon, Hamann, Herder, Hegel und später Plessner dem Schematismus sinnliche und sprachliche Prozesse einer Morphogenese zu. Diese Revisionen geben Anlass zu einer neuen Theorie des Schematismus, in welcher der Versinnlichung der Status einer transzendentalen Bedingung der Verkörperung zukommt. So verstanden hat Versinnlichung als systematischer Kern der aktuellen Sprach- und Erkenntnistheorie zu gelten.
Contents:
Frontmatter
Inhaltsverzeichnis
Danksagung
1. Die transzendentale Semantik des Schematismus
2. Aufbau der Untersuchung
3. Forschungsstand und Methodik
I. Der Schematismus im Erkenntnisvermögen
II. Die Gestaltungsfunktion der Sinnlichkeit
III. Die ‚Gestalt‘ im Versinnlichungsprozess: Das Schema zwischen Bild und Wort
IV. Begrifflichkeit im Gebrauch: Das Schema als ‚Drittes‘ der Urteilskraft
V. Die Schemata
VI. ‚Doppelte‘ Versinnlichung und Schematisierung ‚ohne Begriff‘
VII. Zeichen und Symbol als ‚Gebrauchsweisen‘ sinnlicher Gestalten
I. Die symbolische Vollendung der Erkenntnis nach Salomon Maimon
II. Hamanns Kritik am ‚Purismus der Vernunft‘
III. Herders ‚Metaschematismus tönender Gedankenbilder‘
IV. Das Wort zwischen Symbol und Zeichen bei Wilhelm von Humboldt
V. Die ‚Zeichen machende Phantasie‘ bei Hegel
I. Versinnlichung und Embodiment
II. Schematismus als modale Versinnlichung
Schlusswort und Ausblick
Literaturverzeichnis
Personenregister
Notes:
Originally presented as the author's thesis (doctoral--Technische Universität Berlin, 2015) under title: Schematismus als Versinnlichung : Kants transzendentale Semantik und ihre Revision in der Nachfolge.
Includes bibliographical references and index.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 23. Jul 2020)
ISBN:
9783110475210
3110475219
9783110476170
3110476177
OCLC:
979637917

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