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Intensitat und Realitat : Systematische Analysen zur Problemgeschichte von Gradualitat, Intensitat und quantitativer Differenz in Ontologie und Metaphysik / herausgegeben von Thomas Kisser und Thomas Leinkauf.

De Gruyter DG Plus DeG Package 2016 Part 1 Available online

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Format:
Book
Contributor:
Kisser, Thomas, editor.
Language:
German
Subjects (All):
Ontology.
Metaphysics.
Physical Description:
1 online resource (302 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin, [Germany] ; Boston, [Massachusetts] : De Gruyter, 2016.
Language Note:
German
Summary:
From the dawn of philosophy, the model of substantive difference has stood alongside the model of quantitative difference. Quantitative difference – that is, variance in a single quality according to intensity or quantity – has taken on increasing importance since the early modern and modern eras. This book examines conceptions of difference from ancient times to the present, from Plato to Deleuze.
Identität und Differenz bilden ein zentrales Thema der Philosophie. Seit Beginn der Metaphysik steht neben dem Modell der substantiellen Differenz, das Seiendes gemäß dem Kriterium einer nicht-akzidentellen, durch ideale Selbstgleichheit gekennzeichneten Form (wie etwa Platons Idee) denkt, als grundsätzlich alternative Möglichkeit das Modell einer "quantitativen Differenz". Dieses gestattet es, Unterschiede an einem Seienden herauszuheben, die durch bestimmte Intensität oder durch einen je bestimmten Grad einer einheitlichen Qualität (etwa Bewegung, Wärme, Licht) entstanden sind. Im Zuge der Diskussionen um die exakte Bestimmung sinnenfälliger Differenzen an bestimmten Körpern im späten Mittelalter und der Aufnahme dieser Debatte in der Frühen Neuzeit und der Moderne gewinnt diese Konzeption trotz nachhaltiger Kritik immer mehr an Bedeutung. Die theologische Begrifflichkeit der Univozität etwa, die sich gegen das Analogie-Konzept (der thomistischen Schule) richtet und den Begriff des Seins in gleicher Weise Gott und den Geschöpfen zuspricht, unterscheidet dieses allgemeine Sein nur dem Grade nach. Die physikalische Konzeption des Raumes bestimmt das Kontinuum als Struktur der physikalischen Wirklichkeit im Sinne eines "dreifach Erstreckten" und bestimmt die Differenzen innerhalb dieses allgemeinen Raumes quantitativ. Die philosophische Theorie der fundamentalen Qualitäten wie Denken oder Ausdehnung begründet eine neue Form des a priori und sucht nicht-substantielle Formen der Autonomie. Mit der neuen Bedeutung der graduellen Differenzen ergibt sich auch eine Rückwirkung auf die substantiale Differenz: In der Moderne zeigt sich Wirklichkeit nicht mehr als Substanz, sondern als Intensität, die sich als Selbstbezug manifestiert. Untersucht werden Konzeptionen von der Antike bis zur Gegenwart, von Platon bis zu Deleuze.
Contents:
Frontmatter
Vorwort
Inhalt
Einleitung
Mehr oder weniger ein Prinzip: Platons unbestimmte Zweiheit
Lo schema proteron-hysteron e la gerarchia ontologica in Platone: Aspetti e problemi
La generazione dell’Intelletto dall’Uno come determinazione dell’indeterminato: gradazione, qualità e quantità
Duns Scotus über intensive Größen
Cusanus’ Metaphysik des „Mehr oder Weniger“ („magis aut minus“)
Quantità, gradazione e intensità nelle opere fisiche di Descartes
Die Gradualität des Realen und des Wissens bei Leibniz
Gradus realitatis – die intensive Größe bei Kant und im Neukantianismus
Gradualität, Intensität, Subjektivität – Zur Struktur und Funktion der Qualitätskategorie bei Fichte und in ihrer Vorgeschichte
Materie und Intensität in der frühen Naturphilosophie Schellings
Das Problem der Intensität in Hegels Wissenschaft der Logik vom Sein
Kampf gegen das Chaos, Kampf gegen die Meinung
Über die Autoren
Personenregister
Sachregister
Notes:
Description based upon print version of record.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 23. Jul 2020)
Description based on print version record.
Includes bibliographical references and index.
ISBN:
3-11-034514-5
3-11-038444-2
OCLC:
958055436

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