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Frieden durch Recht? : Der Aufstieg des modernen Völkerrechts und der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg / Marcus M. Payk.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Payk, Marcus M., author.
- Series:
- Studien zur internationalen Geschichte ; Band 42.
- Studien zur Internationalen Geschichte ; 42
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Paris Peace Conference (1919-1920).
- Paris Peace Conference.
- Treaty of Versailles (1919 June 28).
- Treaty of Versailles.
- World War, 1914-1918--Peace.
- World War, 1914-1918.
- International law--History--20th century.
- International law.
- International law--Europe--History--20th century.
- Germany--Politics and government--1918-1933.
- Germany.
- Physical Description:
- 1 online resource (viii, 739 pages).
- Place of Publication:
- München ; Wien : De Gruyter Oldenbourg, [2018]
- Language Note:
- In German.
- Summary:
- This study presents the Paris Peace Treaties of 1919-20 in a new light. Going beyond conventional narratives about the "dictated" peace of Versailles and the failures of the peacemakers, the book offers a fresh and comprehensive look at the five peace treaties with Germany, Austria, Hungary, Bulgaria and the Ottoman Empire. Marcus Payk exhibits the influence of late 19th century normative expectations and demonstrates how the entire peace settlement was deeply imbued by notions of international law, justice, and legality. The study examines the political power as well as intrinsic logic of legal arguments in foreign affairs, arguing for a more nuanced picture of a juridification of international politics.
- "Versailles" und die Verrechtlichung der internationalen Politik Bei keinem anderen Frieden der neuzeitlichen Geschichte spielte die Berufung auf Recht und Gerechtigkeit eine so prominente Rolle wie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Im Gegensatz zu bisherigen Darstellungen, die sich vornehmlich auf eine Demütigung Deutschlands durch das "Versailler Diktat" konzentrieren, bietet diese breit angelegte Neuinterpretation der gesamten Pariser Friedenskonferenz von 1919/20 ein differenziertes Bild. Marcus Payk kann anhand zahlreicher Beispiele nachweisen, welche politische Kraft, aber auch welche unkontrollierbare Eigenlogik völkerrechtlichen Argumenten und Akteuren während der Friedensverhandlungen zukam. Erst durch die Berücksichtigung der normativen Erwartungen der Vorkriegs- und Kriegszeit werden die Friedensabkommen mit Deutschland, Österreich, Ungarn, Bulgarien und dem Osmanischen Reich verständlich. Die Untersuchung ordnet den Friedensschluss damit in längerfristige Tendenzen einer Verrechtlichung der internationalen Politik ein und fordert zugleich dazu auf, über die Möglichkeiten und Grenzen des Völkerrechts nachzudenken.
- Contents:
- Frontmatter
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Das Völkerrecht als Fortschrittserzählung und die Haager Konferenzen 1899/1907
- II. Der Erste Weltkrieg als Kampf um das Recht
- III. Das langgezogene Kriegsende und die Planungen von Friedensgesprächen ab Herbst 1918
- IV. Die interalliierten Verhandlungen zwischen Politik und Recht
- V. Die formale Gestaltung des Friedens und die Verträge mit den Verlierermächten
- VI. Die Pariser Ordnung: Bauformen eines staatszentrierten Internationalismus
- Bilanz und Ausblick
- Nachwort
- Abkürzungen
- Quellen und Literatur
- Index
- Notes:
- Includes bibliographical references and index.
- Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 24. Sep 2018)
- ISBN:
- 3-11-057916-2
- 3-11-058148-5
- OCLC:
- 1037981472
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