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Das Flimmern der Raubtierfelle : Rilke und der Faschismus / Hans-Peter Kunisch.
Van Pelt Library PT2635.I65 Z779 2025
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- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Kunisch, Hans-Peter, 1962- author.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Rilke, Rainer Maria, 1875-1926--Political and social views.
- Rilke, Rainer Maria.
- Rilke, Rainer Maria, 1875-1926. Correspondence.
- Poets, Austrian--20th century--Biography.
- Poets, Austrian.
- Rilke, Rainer Maria, 1875-1926.
- Letters.
- Political and social views.
- Genre:
- Biographies
- Biographies.
- Physical Description:
- 335 pages ; 22 cm
- Other Title:
- Rilke und der Faschismus
- Place of Publication:
- Ditzingen : Reclam, 2025.
- Summary:
- In den Briefen, die Rilke nach dem Ersten Weltkrieg mit der jungen Mailänder Fürstin Aurelia 'Lella' Gallarati-Scotti wechselte, offenbart der Dichter eine noch immer wenig bekannte und gern verdrängte Seite: Er zeigt offen Sympathien für den italienischen Faschismus und autoritäre Regime--Gallarati-Scotti widerspricht ihm mit humanistischer Klarheit, worauf sich Rilke nur noch tiefer verrennt. Hans-Peter Kunisch gelingt in seiner Biographie mit erzählerischen Mitteln eine brillante Analyse, die das Werk eines der bekanntesten deutschen Dichter und seine politischen Überzeugungen in einen neuen Kontext stellt.
- Contents:
- »Was für eine schöne Rede von Herrn Mussolini!«
- »Nein, lieber Rilke«. Lellas erste Entgegnung und ein zweifelhafter Kronzeuge
- »Ihnen gegenüber werde ich immer aufrichtig sein«. Rilke lobt die »wahren Diktatoren«. Der Brief vom 17. Januar 1926
- »Töten ist eine Gestalt unseres wandernden Trauerns«. Archaische Jagd in den Sonetten an Orpheus
- Das Flimmern der Raubtierfelle. Die Duineser Elegien, der Archaïsche Torso Apollos und Die Aschanti
- »Raus, raus, verlasst die häuslichen Mauern, so wie der Pfarrer die Sakristei!«. Lellas »engagierte« Jugend bei Padua
- »Wann wird sich endlich dieser übertriebene Nationalismus beruhigen«. Lellas Antwort vom 10. Februar 1926.
- Der Convegno und der Circolo filologico- kultureller Antifaschismus in Mailand
- Totprügeln bei Tageslicht. Italien Mitte der 1920er Jahre. Der Fall Matteotti
- Der »Architekt des italienischen Willens«. Rilkes Brief vom 14. Februar 1926
- »Wenn ich Ihnen lediglich meine Zustimmung ausdrücken wollte, fühlte ich mich schon steif und beklommen«
- Eine verschobene Parallele: Thomas Manns Mario und der Zauberer
- Gesänge und Katzenjammer. Rilkes Krieg
- »Die innige Zusammenarbeit aller geistig Interessierten.« Der humanistische Beginn des Briefwechsels
- Der Nationalismusbrief von 1923
- René Maria Rilke- ein Freund der Tschechen?
- Eine andere junge Frau. Rilke, Ilse Blumenthal-Weiss und das Judentum
- Muzot und das Suastika, oder: Rilkes Beziehung zu Alfred Schuler
- Schwache, reiche Humanisten, ein dunkler Mann und eine alte Verbindung zum Duce
- Die letzte Zeit
- Eine Widerstandszelle im Kloster, die Töchter verteilen Flugblätter auf Fahrrädern, Lella sitzt im Rollstuhl
- »Wir wollen ganz gewiss nicht als eine Art Zensurstelle für Rilke-Publikationen gelten.« Über Methoden der Verharmlosung und Vermeidung
- Alles, was da ist.
- Notes:
- Includes bibliographical references (pages 321-333).
- ISBN:
- 9783150115039
- 3150115035
- OCLC:
- 1535487529
- Publisher Number:
- 9783150115039
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