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Die Ergänzungsbilanz : Grundlagen der Mitunternehmerbesteuerung und Folgerungen Für Die Fortentwicklung Von Ergänzungsbilanzen.

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Format:
Book
Author/Creator:
Kitzig, Florian, author.
Series:
Schriften zum Steuerrecht.
Schriften Zum Steuerrecht Series
Language:
German
Subjects (All):
Financial statements.
Physical Description:
1 online resource (444 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Berlin, Germany : Duncker & Humblot, [2023]
Summary:
Die Arbeit untersucht das richterrechtlich entwickelte Rechtsinstitut der Ergänzungsbilanz und insbesondere deren Fortentwicklung in Fällen des Anteilserwerbs und der Einbringung. Dabei werden zugleich die Grundlagen der Mitunternehmerbesteuerung aufgearbeitet und neu vermessen. Auf dem Boden einer Würdigung verfassungsrechtlicher Grundprinzipien, einfach-gesetzlicher Vorgaben und von Theorien der Rechtsprechung entwickelt der Autor eigene Maßstäbe für die Fortentwicklung von Ergänzungsbilanzen.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Beispielsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Erstes Kapitel: Einleitung
A. Einführung in die Thematik
B. Problemaufriss
C. Gang der Untersuchung
Zweites Kapitel: Prinzipien der Mitunternehmerbesteuerung
A. Die zivilrechtliche Einordnung von Personengesellschaften und ihr Verhältnis zum Steuerrecht
B. Verfassungsrechtliche Grundprinzipien der Besteuerung
I. Prinzipien
II. Die Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
III. Grundsatz der Individualbesteuerung
1. Allgemeines
2. Subjektbindung stiller Reserven
a) Grundsätzliches
b) Stille Reserven als Leistungsfähigkeit
aa) These: Stille Reserven verkörpern bereits Leistungsfähigkeit
bb) These: Stille Reserven sind ein steuerliches Nullum
cc) Stellungnahme
c) Subjektbindung der Leistungsfähigkeit
d) Verhältnis von Subjektsteuerprinzip, Realisationsprinzip und dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
aa) Rang der Realisationsprinzips
bb) Abwägung
e) Methoden zur Sicherung stiller Reserven
3. Keine Korrespondenz bei mehreren Steuersubjekten
IV. Zwischenergebnis
C. Die Personengesellschaft im Besteuerungssystem der Einkommensteuer
I. Das Spannungsfeld bei der Besteuerung von Personengesellschaften
II. Entwicklung der Mitunternehmerbesteuerung
1. Von der Entstehung der Bilanzbündeltheorie zur Einheitsbetrachtung
2. Aufweichung der Einheitstheorie und anschließender Dualismus von Einheit und Vielheit
III. Einordnung der Personengesellschaft in das Besteuerungssystem
1. Einführung
2. Die gewerbliche Personengesellschaft als partielles Steuersubjekt
a) Subjekt der Gewinnermittlung
b) Einkünftequalifikation und Gewinnerzielung
c) Subjekt der Einkünfteerzielung
aa) Originäre gewerbliche Einkünfte des Mitunternehmers.
bb) Zurechnung fremder Einkünfte der Gesellschaft
cc) Vermittelnde Auffassung: Fiktion einer gewerblichen Tätigkeit des Gesellschafters gem. 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 1. Halbsatz EStG
dd) Stellungnahme
3. Der Besteuerungsdurchgriff auf den Mitunternehmer
a) Gesetzlich vorgeschriebene Durchbrechungen
aa) Durchgriffsmöglichkeiten
bb) Fälle ausdrücklicher gesetzlicher Anordnung
cc) Gesellschafterbezogene Betrachtung im Wege der Auslegung
b) Die sachlich zutreffende Besteuerung eines Mitunternehmers als Rechtfertigung für einen ungeschriebenen Besteuerungsdurchgriff
4. Stellungnahme zur Besteuerung der gewerblich tätigen Personengesellschaften de lege lata und de lege ferenda
5. Vermögensverwaltende Personengesellschaften
IV. Gewinnermittlung bei Personengesellschaften
1. Grundlegendes
2. Erste Stufe der Gewinnermittlung
3. Zweite Stufe der Gewinnermittlung
a) Grundsätze des Sonderbetriebsbereichs
b) Der Beitragsgedanke nach Woerner
c) Theorie der wirtschaftlichen Einheit nach Döllerer
d) Die Gleichstellungsthese
e) Lehre vom fiktiven (Sonder-) Gewerbebetrieb des Mitunternehmers
f) Stellungnahme
4. Korrespondierende Bilanzierung bei Mitunternehmerschaften
5. Abschreibungen gem. 7 EStG
a) Einführung
b) Grundsätze der Abschreibung bei Personengesellschaften
aa) Grundsätze
bb) Personenbezogene Steuervergünstigungen
cc) Anwendbarkeit von 7 EStG auf Ergänzungsbilanzen
c) Sinn und Zweck der AfA
aa) Aufwandsverteilungsthese
bb) Wertverzehrthese
d) Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und AfA-Tabellen als Hilfsmittel
V. Zwischenergebnis
D. Das Umwandlungssteuerrecht der Personengesellschaften
I. Einführung
II. Zivilrechtliche Grundlagen
III. Intersubjektive Übertragungen bei Personengesellschaften de lege lata.
1. Der steuerliche Betriebsbegriff
a) Die verschiedenen Betriebsbegriffe
b) Stellungnahme
2. Besonderheiten des Betriebsbegriffs bei Personengesellschaften
3. Erfassung von unentgeltlichen Übertragungen
a) Unentgeltliche Übertragungen von Sachgesamtheiten
b) Unentgeltliche Übertragungen von Einzelwirtschaftsgütern
4. Erfassung von Umstrukturierungen
a) Umstrukturierungen als veräußerungsgleiche Realisationsvorgänge
b) Umstrukturierungen als nicht steuerbare Organisationsakte
c) Stellungnahme
aa) Umstrukturierungen sind keine Tauschvorgänge
bb) Kein unabhängiger steuerlicher Tauschbegriff
d) Konsequenz: Ersatzrealisation bei Übertragung stiller Reserven
5. Durchbrechungen des Subjektsteuerprinzips und ihre Rechtfertigung de lege lata
a) Übertragung der bisherigen Prämissen
b) Keine Durchbrechungen des Subjektsteuerprinzips
c) Verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Durchbrechungen des Subjektsteuerprinzips
aa) Allgemeine Voraussetzungen verfassungsrechtlicher Rechtfertigung
bb) Rechtfertigung der Übertragung gesamter betrieblicher Einheiten
cc) Rechtfertigung der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter
E. Ergebnis
Drittes Kapitel: Begriff, Zweck und Anwendungsfälle von Ergänzungsbilanzen
A. Begriff der Ergänzungsbilanzen
B. Zweck von Ergänzungsbilanzen
C. Ergänzungsbilanzen als bloße Nebenrechnungen in Bilanzform
D. Aufstellungspflicht von Ergänzungsbilanzen
I. Problemaufriss
II. Buchführungspflicht für die Sonderbilanz
III. Buchführungspflicht für die Ergänzungsbilanz
IV. Fakultative oder zwingende Bildung von Ergänzungsbilanzen?
E. Anwendungsfälle
I. Bestimmung des Untersuchungsbereichs
II. Entgeltlicher Erwerb eines Mitunternehmeranteils
III. Anwachsung gem. 738 Abs. 1 Satz 1 BGB.
1. Zivilrechtlicher Ausgangspunkt
Leitbeispiel
2. Handelsbilanzielle Lösung
a) Darstellung nach der Verrechnungslösung
b) Darstellung nach der Aufstockungslösung
c) Analyse und Stellungnahme
3. Steuerbilanzielle Lösung
a) Keine Übertragung der handelsrechtlichen Lösung
c) Darstellung mithilfe von Ergänzungsbilanzen
d) Analyse und Stellungnahme
aa) Das Ausscheiden als Aufgabe- und Erwerbsvorgang
bb) Probleme der Aufstockungslösung
cc) Ergänzungsbilanzen als vorzugswürdige Lösung
4. Zwischenergebnis
IV. Realteilung
1. Die Lösungsansätze bei der Realteilung
2. Keine unterstützende Heranziehung von Ergänzungsbilanzen
V. 6 Abs. 5 Satz 3 und Satz 4 EStG
2. Übertragung aus dem (Sonder-)Betriebsvermögen in das Gesellschaftsvermögen gegen Gesellschaftsrechte
3. Übertragungen aus dem Gesellschaftsvermögen in das (Sonder-)Betriebsvermögen gegen Minderung von Gesellschaftsrechten
4. Unentgeltliche Übertragungen
5. Unentgeltliche Übertragung zwischen den Sonderbetriebsvermögen verschiedener Mitunternehmer derselben Mitunternehmerschaft gem. 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 3 EStG
6. Erfassung der stillen Reserven der bisherigen Wirtschaftsgüter des Gesellschaftsvermögens
7. Zwischenergebnis
VI. 24 UmwStG
1. Grundfall
a) Einführung und Übertragung der bisherigen Prämissen
b) Darstellung nach der Bruttomethode
c) Darstellung nach der Nettomethode
2. Eintritt eines Gesellschafters in eine bisherige Mitunternehmerschaft
3. Disquotale Kapitalerhöhung
VII. Personenbezogene Steuervergünstigungen
VIII. Ergänzungsbilanzen bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung
IX. Ergänzungsbilanzen bei vermögensverwaltenden Personengesellschaften
X. Zwischenergebnis.
F. Dogmatische Einordnung von Ergänzungsbilanzen
I. Bedeutung der dogmatischen Einordnung
II. Bruchteilsbetrachtung (asset-deal-Fiktion)
III. Partieller Ausweis der Beteiligung an der Gesellschaft
IV. Rechnerische Wertkorrekturposten
V. Stellungnahme
1. Keine steuerliche Notwendigkeit einer Bruchteilsbetrachtung
2. Dogmatische Widersprüche der Bruchteilsbetrachtung
3. Ergänzungsbilanzen als bloße Wertkorrekturbilanzen
G. Ansatz von Werten in Ergänzungsbilanzen
I. Beteiligungserwerb und Anwachsung gem. 738 Abs. 1 Satz 1 BGB
1. Das Aufteilungsverfahren beim Erwerb eines Einzelunternehmens
a) Die Anwendung von 6 Abs. 1 Nr. 7 EStG
b) Aufteilungsverfahren
c) Verteilungsschlüssel
2. Besonderheiten beim Anteilserwerb
a) Keine Anwendbarkeit von 6 Abs. 1 Nr. 7 EStG
b) Ansatzgebot auf der Ergänzungsbilanzebene
c) Beachtlichkeit von Ansatzverboten, -beschränkungen und Bewertungsvorbehalten beim Erwerb des Mitunternehmeranteils
d) Erwerb über dem Buchwert
aa) Aufteilungsproblem beim Erwerb unter dem gemeinen Wert
bb) Aufteilungsverfahren beim Anteilserwerb
cc) Verteilungsschlüssel
e) Erwerb unter dem Buchwert
aa) Grundannahmen
bb) Aufteilungsverfahren und Verteilungsschlüssel
II. 24 UmwStG
III. Zwischenergebnis
H. Ergebnis
Viertes Kapitel: Grundlagen der Fortentwicklung von Ergänzungsbilanzen
A. Notwendigkeit einer prinzipienhaften Lückenfüllung
B. Maßstäbe der Fortentwicklung
I. Ansprüche an die Lösung der Fortentwicklungsfrage
II. Verfassungsrechtliche Grundprinzipien
1. Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
2. Prinzip der Individualbesteuerung und Subjektsteuerprinzip
3. Objektives Nettoprinzip
4. Folgerichtigkeit
III. Die Gleichstellungsthese
2. Entwicklung und Rezeption der Gleichstellungsthese.
a) Entwicklung der Rechtsprechung.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
ISBN:
3-428-58849-5
OCLC:
1422229842

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