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Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« in Deutschland Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945 Torben Fischer, Matthias N. Lorenz, Micha Brumlik

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Contributor:
Fischer, Torben <p>Torben Fischer, Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland</p>, Editor.
Lorenz, Matthias N. <p>Matthias N. Lorenz, Universität Bern, Schweiz</p>, Editor.
Brumlik, Micha <p>Micha Brumlik, Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland</p>, Author of introduction, etc.
Series:
Histoire (Transcript (Firm)) ; Band 53.
Histoire
Language:
German
Subjects (All):
Zeitgeschichte.
Contemporary History.
Memory Culture.
Nationalsozialismus.
Lexikon.
Cultural History.
Erinnerungskultur.
German History.
Vergangenheitsbewältigung.
History of the 20th Century.
Kulturgeschichte.
History.
Deutschland (BRD).
Deutsche Geschichte.
Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Geschichtswissenschaft.
Local Subjects:
Zeitgeschichte.
Contemporary History.
Memory Culture.
Nationalsozialismus.
Lexikon.
Cultural History.
Erinnerungskultur.
German History.
Vergangenheitsbewältigung.
History of the 20th Century.
Kulturgeschichte.
History.
Deutschland (BRD).
Deutsche Geschichte.
Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Geschichtswissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (495 p.)
Edition:
3rd ed.
Other Title:
Fischer/Lorenz (Hg.), Lexikon 3. Aufl. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2015
Language Note:
German
Biography/History:
Torben Fischer ist Geschäftsführer der Fakultät Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg.
Matthias N. Lorenz ist Professor für Gegenwartsliteratur an der Universität Bern.
Micha Brumlik ist Diplompädagoge und promovierter Philosoph. Nach Professuren in Hamburg, Heidelberg und Frankfurt jetzt Emeritierter Professor für Theorien der Bildung und Erziehung der Frankfurter Goethe Universität. Nach der Emeritierung »Senior Advisor« am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien in Berlin
Summary:
In seinem interdisziplinären Zugriff konkurrenzlos, in seiner diskursgeschichtlichen Anlage ein Nachschlagewerk völlig neuen Typs: Das Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« präsentiert erstmals die politischen und künstlerischen, juristischen und gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Auseinandersetzungen mit der NS-Vergangenheit.Die kritische Aufarbeitung der zentralen Ereignisse und Debatten des BRD-Erinnerungsdiskurses mündet so zugleich in eine aufschlussreiche Kulturgeschichte deutscher Befindlichkeiten nach dem Holocaust.Für die 3. Auflage wurde das Lexikon erstmals gründlich überarbeitet. Neue Artikel beschäftigen sich etwa mit der Debatte um Grass' Waffen-SS-Mitgliedschaft, der NSU-Mordserie oder der Erinnerungskultur in den Neuen Medien.Mit einem Vorwort von Micha Brumlik.
»Wenn Vorschläge gewünscht wären für ein Sachbuch oder ein Lexikon des Jahres, hier schon mal ein Tipp: das ›Lexikon der ›Vergangenheitsbewältigung‹ in Deutschland‹, das Diskurse und Debatten des Nationalsozialismus nach 1945 nachzeichnet. Zum ersten Mal sind in einem Lexikon die wichtigsten Informationen zu bedeutenden sowie weniger wichtigen Debatten des Erinnerungsdiskurses in einer spannenden Darstellung veröffentlicht worden.«
»Die insgesamt 171 Beiträge sind kompakt und präzise, sie informieren zuverlässig und gehen bei Beurteilungen behutsam vor, so dass Herausgebern, Autorinnen und Autoren [...] ein vorzügliches Nachschlagewerk und Lehrbuch zur Vergangenheitsbewältigung gelungen ist, das sich auch als Diskursgeschichte der Bundesrepublik lesen lässt.«
»Zwischen diesen beiden Polen einer Aufarbeitung, die sich der Erinnerung und den Folgen des Nationalsozialismus stellt, und einer Abwehr, die vergessen machen möchte, schwankt die Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945. Sie in einem Lexikon zu erfassen scheint kaum möglich, ist den 62 Autorinnen und Autoren des Bandes [...] aber vorzüglich gelungen. Der Grund liegt in der hohen Qualität der 170 Einträge, vor allem aber in der Systematik des Lexikons.«
»Dieses einzigartige Nachschlagewerk [...] dokumentiert einerseits indirekt den NS-Staat und andererseits die Bundesrepublik als Bezugssystem zum NS-Staat. Lehrreich und hilfreich in allen Situationen eines demokratischen öffentlichen Diskurses in diesem Land!«
»Konkurrenzloses Lexikon; es bietet sachliche Information in hoher Qualität für Schule, Studium und politische Bildung. Austausch der Vorauflagen empfohlen.«
»Ein herausragendes Merkmal des ›Lexikons der Vergangenheitsbewältigung‹ liegt in der Wissensvermittlung und somit -weitergabe an jüngere Generationen [...]. Mithilfe der vorliegenden Wiedergabe prägender zeitgenössischer Debatten können die Leser/-innen verstehen, wodurch unsere Erinnerungs- und Gedenkkultur in den vergangenen Dekaden geprägt wurde.«
»Ein Lexikon, das auch für den schulischen (Geschichts-)Unterricht von erheblicher Relevanz sein dürfte!«
»Man erhält stets eine prononcierte Zusammenfassung zum Schlagwort, verbunden mit nützlichen Literaturhinweisen, um die Themen eigenständig weiter zu erkunden.«
»Von substantieller Bewältigung der Vergangenheit – Stichwort Schlussstrich – kann noch längst keine Rede sein, doch wer immer sich daran abrackern will, hat [...] an Torben Fischers und Matthias N. Lorenz' ›Lexikon der Vergangenheitsbewältigung‹ ein zuverlässiges und, soweit bei so einem Sujet möglich, locker lesbares Vademecum.«
»Die Bundesrepublik blickt auf eine lange Geschichte der Aufarbeitung des Nationalsozialismus zurück. Diese nun etwa 60 Jahre währende ›Vergangenheitspolitik‹ [...], aus der viele unterschiedliche, von politischen Interessen und gesellschaftlichem Wandel bestimmte Diskussionen entstanden, versucht dieses Lexikon in seiner Gesamtheit darzustellen. Dieser Versuch gelingt glänzend.Informiert wird sachlich, alle Diskurspartner berücksichtigend; aktuelle Literaturangaben; sehr gutes Register. Exzellente Diskursgeschichte des Nationalsozialismus, für Schule, Studium, politische Bildung und alle historisch Interessierten.«
»Das Buch ist [...] nicht nur für alle Historiker wichtig, sondern es gehört in das Arbeitsregal jedes politischen Journalisten in Deutschland und auch in die Geschichtsabteilungen aller öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken.«
»Herausgeber und Autoren haben ein exzellentes Kompendium der Vergangenheitsbewältigung erarbeitet, das man nicht nur als Nachschlagewerk nutzen, sondern auch als eine Art Gesamtdarstellung von vorne bis hinten mit großem Gewinn durchlesen kann.«
»[Das Lexikon ist] zu empfehlen, als kritisches Nachschlagewerk oder auch einfach nur zum gelegentlichen Herumblättern.«
»[Der Band] ist zum ausgezeichneten Kompendium geraten, an dem niemand wird künftig vorbeikommen können, der sich der deutschen Auseinandersetzung mit dem von Deutschland im 20. Jahrhundert Verbrochenen stellen möchte.«
»Die knappen Texte des Bandes [werfen] kritische Blicke auf die spezifische ›Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945‹ – eine geschichtspolitische Entwicklung, die noch lange nicht zuende ist, aber eines solchen bilanzierenden Überblicks dringend bedurfte.«
»Die leicht zu lesenden Texte [sind] gute Einführungen zu zahlreichen zeitgeschichtlichen Kontroversen.«
»[Ein] informative[s] Kompendium, das in keiner Bibliothek fehlen sollte.«
»Eine beeindruckende Bandbreite [...], die von politischen Debatten über rechtliche Auseinandersetzungen bis hin zu literarischen Verarbeitungen und Forschungskontroversen reicht.«
»Das Lexikon ist eine Fundgrube für historisch interessierte Leser, aber auch ein praktisches und solide gemachtes Werk zum schnellen Nachschlagen.«
»Eine sehr empfehlenswerte, lehrreiche und mitunter unterhaltsame Lektüre, die in keiner germanistischen und historischen Bibliothek fehlen darf.«
»Wer verstehen will, was die deutsche Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte beeinflusst hat (und es weiter tut), bekommt mit diesem Nachschlagewerk ein Werkzeug in die Hand.«
»Das Lexikon ist höchst informativ und präzise geschrieben und eignet sich hervorragend als Nachschlagewerk zur schnellen Übersicht; sehr hilfreich sind auch die weiterführende Literatur und auch das Literaturverzeichnis am Ende des Werkes. Das Buch sollte im schulischen Geschichts- und Gemeinschaftskunde unbedingt eingesetzt werden, aber auch in öffentlichen Bibliotheken nicht fehlen.«
»[Es ist] den Herausgebern gelungen, die zentralen Diskussionen fokussiert wiederzugeben und in den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen, die mediale Debatte und die Bedeutung des Ereignisses oder Kunstwerkes für die Gegenwart aufzuzeigen.«
»[Das Lexikon gibt] dem Filmhistoriker ein nützliches und zuverlässiges Nachschlagewerk an die Hand, das schnell, kompakt und zuverlässig sowohl über die großen Streitthemen als auch über die vielen kleineren und längst vergessenen Debatten informiert.«
»Vorzüglich gelungen. Der Grund liegt in der hohen Qualität der 170 Einträge, vor allem aber in der Systematik des Lexikons.«
»Dem ›Lexikon der Vergangenheitsbewältigung‹ kommt sicherlich eine Kanon setzende Qualität zu. Es wird sich vermutlich in der Forschung etablieren und damit einen subtilen Einfluss auf die weitere Debatte erzielen.«
»Ein beeindruckender Überblick zur Debattengeschichte des Dritten Reiches.Der Schwerpunkt des Lexikons liegt auf Büchern und Filmen, Medienkampagnen und Kontroversen von Wissenschaftlern. Behandelt werden u.a. auch Gerichtsprozesse, Comics und ›Landser‹-Zeitschriften. Trotz des kulturgeschichtlichen Ansatzes werden dankenswerterweise auch juristische Finten erläutert, mit denen Nazis ihre Karrieren nach 1945 unbehelligt fortsetzen und Entschädigungen für Opfer weitgehend vermeiden konnten.«
»Das Werk [kann] über den Wert eines Lexikons hinaus zu einem zeitweiligen Lesebuch werden und dabei die Leserschaft hervorragend über sein Thema informieren.«
»Insgesamt bietet dieses Lexikon [...] einen vorzüglichen Überblick über einschlägige Debatten zur Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus.Alle Beiträge eignen sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht.«
»Nicht zuletzt dank des klaren Aufbaus, sorgfältig ausgewählter weiterführender Literaturangaben zu jedem Eintrag und eines hilfreichen Personenregisters, das einen schnellen Zugriff ermöglicht, hat sich das Lexikon zu einem wichtigem Hilfsmittel und Nachschlagewerk entwickelt. Die aktuelle Ausgabe enthält zudem eine umfangreiche Auswahlbibliographie.«
»Ein umfassendes Kompendium zeitgeschichtlicher Information, das dem zeitgeschichtlich interessierten Nutzer zweifellos gute Dienste leisten kann.«
»[Das Buch] ist vorzüglich gegliedert und bietet in den einzelnen Artikeln durchaus verwertbare Informationen, wenn es darum geht, was sich ereignet hat, wer daran beteiligt war und welche Literatur es darüber gibt.«
Besprochen in:Svenska Dagbladet, www.svd.se, 05.12.2008Zeitschrift für Genozidforschung, 9/1 (2008), Jens KrohNeue Zürcher Zeitung, 27.01.2008, Martin Ebnerwww.freie-radios.net, 13.04.2008, Olaf BergSWR2 Buchkritik, 10.04.2008, Rudolf WaltherTijdschrift voor Geschiedenis, 122/3 (2009)universitas, 4 (2008), Behindertenpädagogik, 3 (2009), Joachim KochSezession, 26 (2008), Fritz KeilbarDZOK-Mitteilungen, 50 (2008)IASL online, 4 (2009), Moshe ZuckermannStudien zur Deutschkunde, 61 (2009), Tomasz G. PszczólkowskiJahrbuch für Politik und Geschichte, 1 (2010), Wolfgang BergemEinsicht, 5 (2011), Wolfgang Kraushaar/Markus NesselrodtGeschichte in Wissenschaft und Unterricht, 62/7-8 (2011)Gen-ethischer Informationsdienst, 238 (2016)Auskunft, 36/2 (2016), Rainer Hering
»Die Qualität der einzelnen Beiträge ist durchgängig hoch. In den Beiträgen werden komplexe juristische Zusammenhänge [...] gleichermaßen verständlich wie komprimiert dargelegt.«
Contents:
Frontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort zur dritten Auflage 9 Vorwort 11 Anlage und Benutzung 15 I.A Neuordnung unter alliierter Besatzung 20 I.B Erste Reflexionen 32 I.C Schuld- und Unschulddebatten 44 II.A Initiativen der Aufarbeitung 64 II.B »Wir sind wieder wer.« 79 II.C Ungebrochene Karrieren 98 II.D Widerstreitende Opfererfahrungen in Literatur und Film 112 III.A Rechtsfindung und Wahrheitssuche 134 III.B Belastete Neuanfänge 159 III.C Kulturell-didaktische Aufklärung 171 IV.A Mehr Verantwortung wagen: Studentenproteste bis RAF 188 IV.B Politisch-justizielle Versäumnisse 215 IV.C Faszinosum Hitler 227 V.A Spannungsfelder 40 Jahre nach Kriegsende 244 V.B Erzählmuster und Aneignungsverhältnisse 268 V.C Erinnerungsorte zwischen Akzeptanz und Widerstand 284 V.D Nach der Wiedervereinigung 301 VI.A Erinnerungskontroversen der Berliner Republik 312 VI.B Erfolge und Misserfolge staatlicher Intervention 336 VI.C Künstlerische Entwürfe von Nachgeborenen 348 VI.D Deutsche Opfernarrative 364 VI.E Antisemitismusdebatten und Rechtsextremismus 385 VI.F Erkenntnis gesamtgesellschaftlicher Verstrickung 403 Auswahlbibliographie 433 Autorenkürzel 467 Alphabetisches Verzeichnis der Einträge 469 Personenregister 475 Backmatter 489
Notes:
[3., überarbeitete und erweiterte Auflage]
Unrivaled in its interdisciplinary approach, a totally new kind of reference work in its discourse-historical organization: The dictionary of 'Vergangenheitsbewältigung' for the first time presents the political, artistic, legal, social, scientific and media discussion of the National Socialist past.The critical reappraisal of the key events and debates of the German memory discourse in this way leads to an illuminating cultural history of German sensitivities after the Holocaust.The dictionary was for the first time thoroughly revised for the 3rd edition. New articles include the debate over Günter Grass' membership in the Waffen-SS, the series of NSU murders and the memory culture in the new media.With a preface by Micha Brumlik.
ISBN:
3-8394-2366-X
OCLC:
1029821012

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