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Migration von ostkatholischen Gläubigen : Kirchenrechtliche Grundlagen für die Seelsorge in Deutschland.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Berkmann, Burkhard, author.
Contributor:
Merkel, Josa.
Stümpfl, Tobias.
Series:
Kirche und Recht – Beihefte
Kirche und Recht – Beihefte ; v.7
Language:
German
Subjects (All):
Integration, Functional.
Physical Description:
1 online resource (318 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, 2022.
Summary:
In Deutschland leben ca. 200.000 Ostkatholiken, deren Zahl durch Migration beständig steigt. Sie gehören einer der katholischen Ostkirchen an, die sich durch eigene, orientalische Riten auszeichnen und zusammen mit der lateinischen Westkirche die katholische Gesamtkirche bilden. In Deutschland wurden die meisten Ostkatholiken den lateinischen Diözesanbischöfen anvertraut. Sie stehen in der Spannung zwischen der Wahrung des eigenen Ritus und der Teilnahme am Leben der lateinischen Kirche, die sich dadurch vor neue Herausforderungen gestellt sieht. °°Wissenschaftlich fundiert und pastoral orientiert deckt dieses Buch den wachsenden Informationsbedarf in der kirchlichen Seelsorge und Verwaltung. Hauptthema sind neben Grundrechten, Kirchenzugehörigkeit und Zuständigkeiten die Regelungen der Sakramente. Die Autoren erläutern den kirchenrechtlichen Status der Ostkatholiken speziell in der deutschen Situation. Sie führen in die Besonderheiten der orientalischen Riten ein, zeigen Lösungen für konkrete Probleme auf und geben Hinweise für die Praxis.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungen
1 Orientalische Katholiken in Deutschland - eine Einführung
1.1 Aktuelle Situation
1.2 Die katholischen Ostkirchen
1.2.1 Begriff: „Kirchen eigenen Rechts"
1.2.2 Begriff: „Ritus"
1.2.3 Terminologie
1.2.4 Formen von Kirchen eigenen Rechts
1.2.5 Ist „orientalisch-katholisch" auch „römisch-katholisch"?
1.3 Gegenstand, Ziel und Methode dieses Bandes
2 Grundlegende Rechte und Pflichten mit Bezugauf den Heiligungsdienst
2.1 Gleichheit
2.2 Recht auf die geistlichen Güter
2.3 Recht auf Gottesdienst gemäß dem eigenen Ritus
2.4 Pflicht, den eigenen Ritus zu beachten
2.5 Ausnahmen von der Pflicht, den eigenen Ritus zu beachten
2.5.1 Teilnahme an der Liturgie anderer Kirchen sui iuris
2.5.2 Teilnahme an nichtkatholischer Liturgie
2.5.3 Anpassung der Buß- und Feiertage
2.5.4 Nicht bindendes Partikularrecht
2.5.5 Wechsel der Ecclesia sui iuris
2.6 Pflicht der kirchlichen Autorität, die Riten zu fördern
2.6.1 Auch lateinische Diözesanbischöfe verpflichtet
2.6.2 Inhalt der Pflicht
2.6.3 Reichweite der Pflicht
2.7 Rechte der orientalischen Hierarchen
2.8 Zusammenschau und Vergleich
3 Zugehörigkeit zu einer Kirche eigenen Rechts
3.1 Zuschreibung bei Taufe von Personen unter 14 Jahren
3.1.1 Die Eltern gehören derselben Ecclesia sui iuris an
3.1.2 Die Eltern gehören verschiedenen Ecclesiae sui iuris an
3.1.3 Nur ein Elternteil ist katholisch
3.1.4 Unverheiratete Mutter
3.1.5 Unbekannte Eltern
3.1.6 Adoptiveltern
3.1.7 Ungetaufte Eltern
3.2 Zuschreibung bei Taufe von Personen über 14 Jahren
3.3 Wechsel der Ecclesia sui iuris
3.3.1 Übertritt durch Reskript des Apostolischen Stuhls
3.3.2 Übertritt mit schriftlicher Zustimmung beider Bischöfe
3.3.3 Übertritt bei Ehe
3.3.4 Übertritt der Eltern.
3.3.5 Verfahren bei Übertritt
3.4 Zugehörigkeit bei Konversion
3.5 Eintragung im Taufbuch
3.5.1 Eintragungspflicht
3.5.2 Deutsches Partikularrecht
3.5.3 Praktische Probleme bei Migration
3.6 Kirchenzugehörigkeit im staatlichen Recht
3.7 Beispiele
3.8 Zusammenfassung in Leits tzen
4 Welches Recht für Ostkatholiken in Deutschland gilt
4.1 Gesamtkatholisches Recht
4.2 Gemeinsames Recht der ostkatholischen Kirchen
4.3 Orientalisches Partikularrecht
4.3.1 Partikularrecht einer gesamten Ecclesia sui iuris
4.3.2 Partikularrecht der Herkunftseparchie
4.4 Lateinisches Partikularrecht
4.4.1 Diözesanes Recht
4.4.2 Partikularrecht der Bischofskonferenz
4.4.2.1 Betroffene Regelungsmaterien
4.4.2.2 Grundlagen für Rechtsetzungskompetenzen der Bischofskonferenz
4.4.2.3 Unzureichende Lösungen
4.5 Zweifel hinsichtlich der Geltung
4.6 Staatskirchenrecht
4.7 Zusammenschau
4.8 Würdigung
5 Wohnsitz und Zuständigkeit
5.1 Wohnsitzrecht
5.1.1 Grundzüge
5.1.2 Interrituelles Wohnsitzrecht
5.1.3 Orientalische Katholiken in Migration
5.2 Seelsorgestrukturen für Ostkatholiken in Deutschland
5.2.1 Arten von Seelsorgestrukturen
5.2.2 Kriterien für die Zugehörigkeit zu den Seelsorgestrukturen
5.3 Verhältnis zu den lateinischen Territorialstrukturen
5.3.1 Hierarchien mehrerer Ecclesiae sui iuris im selben Territorium
5.3.2 Lateinische Pfarreien und Seelsorgeeinheiten für Ostkatholiken
5.3.3 Besonderheiten in einem System gemäß c. 916 5 CCEO
5.3.4 Beispiele aus deutschen Diözesen
5.4 Spezielle Anwendungsgebiete
5.4.1 Traubefugnis
5.4.2 Zuständigkeit für die Taufspendung
5.4.3 Zuständigkeit für Konversionen
5.4.4 Gerichtsstände in Ehenichtigkeitsprozessen
5.5 Abhilfe bei Mangel der Zust ndigkeit oder Befugnis
5.5.1 Suppletion.
5.5.2 Heilung in der Wurzel
6 Taufe
6.1 Hinführung
6.1.1 Theologische Hinführung
6.1.2 Situation in Deutschland
6.2 Rechtslage
6.2.1 Taufspender
6.2.1.1 Ordentlicher Taufspender
6.2.1.2 Außerordentlicher Taufspender
6.2.2 Paten
6.2.3 Taufnachweis
6.3 Spezielle Interrituelle Konstellationen
6.3.1 Zuständigkeit
6.3.1.1 Grundzüge
6.3.1.2 Lateinische Ortspfarreien und Seelsorgeeinheiten für Ostkatholiken
6.3.1.3 Beispiele aus deutschen Diözesen
6.3.1.4 Notfall
6.3.2 Der Diakon als Taufspender
6.3.3 Paten einer anderen ESI
6.4 Besondere Fragestellungen und Probleme
6.4.1 Taufnachweis und bedingungsweise Taufe
6.4.2 Eintragung in das Taufbuch
6.4.3 Paten im Ausland
6.5 Beispiele
6.6 Zusammenfassung in Leits tzen
7 Firmung bzw. Myronsalbung
7.1 Hinführung
7.1.1 Theologische Hinführung
7.1.2 Situation in Deutschland
7.2 Rechtslage
7.2.1 Weihe des heiligen Myrons
7.2.2 Ordentlicher Spender des Sakraments
7.2.3 Firmalter und Firmvorbereitung
7.2.4 Paten
7.3 Spezielle interrituelle Konstellationen
7.3.1 Lateinischer Spender - orientalischer Empf nger
7.3.2 Orientalischer Spender - lateinischer Empfänger
7.4 Besondere Fragestellungen und Probleme
7.4.1 Firmvorbereitung und Firmunterricht
7.4.2 Nachweis der Firmung
7.5 Beispiele
7.6 Zusammenfassung in Leitsätzen
8 Eucharistie
8.1 Hinführung
8.1.1 Theologische Hinführung
8.1.2 Situation in Deutschland
8.2 Rechtslage
8.2.1 Die eucharistischen Gaben
8.2.2 Kommunionspendung durch Laien
8.2.3 Erstkommunion
8.3 Spezielle interrituelle Konstellationen
8.3.1 Spendung der Eucharistie
8.3.1.1 Grundzüge
8.3.1.2 Krankenkommunion und Wegzehrung
8.3.2 Konzelebration von Priestern verschiedener ESI
8.3.2.1 Rechtslage
8.3.2.2 Erteilung der Erlaubnis.
8.3.2.3 Liturgischer Ritus der Feier
8.3.3 Messstipendium bzw. Opfergaben
8.4 Besondere Fragestellungen und Probleme
8.4.1 Handkommunion infolge der COVID-19-Pandemie
8.4.2 Erfüllung der Sonntagspflicht
8.4.3 Kommunionunterricht und Erstkommunion sowie Eintragung in das Verzeichnis der Pfarrei
8.5 Beispiele
8.6 Zusammenfassung in Leits tzen
9 Buße
9.1 Hinführung
9.1.1 Theologische Hinführung
9.1.2 Situation in Deutschland
9.2 Rechtslage
9.2.1 Reservierte Sünden
9.2.2 Reservierte Tatstrafen
9.3 Spezielle Interrituelle Konstellationen
9.3.1 Lateinischer Beichtvater - orientalischer Pönitent
9.3.2 Orientalischer Beichtvater - lateinischer Pönitent
9.4 Offene Probleme
9.5 Beispiele
9.6 Zusammenfassung in Leitsätzen
10 Krankensalbung
10.1 Hinführung
10.1.1 Theologische Hinführung
10.1.2 Situation in Deutschland
10.2 Rechtslage
10.3 Spezielle Interrituelle Konstellationen
10.4 Offene Probleme
10.5 Beispiele
10.6 Zusammenfassung in Leits tzen
11 Heilige Weihe
11.1 Hinführung
11.1.1 Theologische Hinführung
11.1.2 Situation in Deutschland
11.2 Rechtslage
11.2.1 Weihestufen
11.2.2 Spender
11.2.3 Weiheentlassschreiben
11.2.4 Empfänger
11.3 Spezielle Interrituelle Konstellationen
11.3.1 Ausbildung in Priesterseminaren einer anderen ESI
11.3.2 Weihe eines eigenen Untergebenen, der einer anderen ESI angehört
11.4 Offene Probleme - Einsatz verheirateter Priester
11.5 Beispiele
11.6 Zusammenfassung in Leits tzen
12 Ehe
12.1 Hinführung
12.1.1 Theologische Hinführung
12.1.2 Situation in Deutschland
12.2 Rechtslage
12.2.1 Ehehindernisse
12.2.2 Ehekonsens
12.2.3 Eheschließungsform
12.2.3.1 Trauungsbefugnis von Ortsordinarius und Pfarrer
12.2.3.2 Diakone und Laien
12.2.3.3 „Gemeinsame Trauung".
12.2.3.4 Konfessionsverschiedene Ehen
12.2.3.5 Dispens von der Formpflicht
12.2.3.6 Vorrang des Pfarrers des Bräutigams
12.2.3.7 Noteheschließung
12.2.4 Trauverbote
12.3 Spezielle interrituelle Konstellationen
12.3.1 Zust ndigkeit und Traubefugnis des Zelebranten
12.3.2 Materielles Eherecht der Brautleute
12.3.3 Formvorschriften
12.3.4 Liturgischer Ritus
12.4 Besondere Fragestellungen und Probleme
12.4.1 Fehlende Urkunden
12.4.2 Feststellung des Ledigenstandes im Brautexamen
12.4.3 Ehevorbereitungsprotokoll
12.4.4 Eintragung der Eheschließungsfeier
12.4.5 Exkurs: Ehenichtigkeitsprozesse
12.5 Beispiele
12.6 Zusammenfassung in Leits tzen
13 Heilige Orte und Zeiten
13.1 Hinführung
13.1.1 Theologische Hinführung
13.1.2 Situation in Deutschland
13.2 Rechtslage
13.2.1 Heilige Orte
13.2.2 Heilige Zeiten - Feier- und Bu tage
13.3 Spezielle Interrituelle Konstellationen
13.3.1 Delegation der Weihe einer Kirche
13.3.2 Geltung von Feier- und Bußtagen in der Diaspora
13.4 Offene Probleme
13.4.1 Zuständigkeit für das kirchliche Begräbnis
13.4.2 Leitung kirchlicher Begräbnisse durch Laien
13.5 Beispiele
13.6 Zusammenfassung in Leitsätzen
14 Interrituelles Kollisionsrecht
14.1 Kollisionsrecht im kirchlichen und im weltlichen Bereich
14.2 Anknüpfungsmomente in den Rechtsquellen und in der Kanonistik
14.2.1 Rechtswahl
14.2.2 Lex fori
14.2.3 Locus regit actum
14.2.4 Das strengere Recht
14.2.5 Das günstigere Recht
14.2.6 Das weitergehende Recht
14.2.7 Allein das Recht des Spenders
14.2.8 Allein das Recht des Empfängers
14.2.9 Ehe: für jeden Gatten beide Rechte
14.2.10 Ehe: für jeden Gatten nur sein Recht
14.2.11 Ehe: Recht des Zelebranten
14.3 Systematischer Ansatz
14.3.1 Zuständigkeit.
14.3.2 Voraussetzungen auf Seiten des Spenders.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-8305-4387-5

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