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Care Standards in Aktion : Eine Ethnografie der Fetomaternalen Praxis Bei Spina Bifida.
De Gruyter transcript Complete eBook Package 2025 Available online
De Gruyter transcript Complete eBook Package 2025- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Gratwohl, Sandra.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Spina bifida.
- Medical ethics.
- Physical Description:
- 1 online resource (0 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Bielefeld : transcript Verlag, 2025.
- Summary:
- Sandra Gratwohl's work explores the intricate medical and social practices surrounding the care standards for individuals with Spina bifida, focusing on fetomaternal surgeries in Switzerland. Through ethnographic research conducted between 2019 and 2021, Gratwohl examines the evolving medical protocols, ethical dilemmas, and societal implications of prenatal and postnatal interventions. The book provides a critical analysis of the interactions between medical professionals, patients, and families, addressing issues of responsibility, normalization of procedures, and bioethical considerations. It is intended for scholars in medicine, sociology, and ethics, as well as professionals involved in medical care and policy-making. Generated by AI.
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Vorwort und Danksagung
- 1. Einleitung
- Aufbau
- Bemerkungen zur Sprache und zum Einsatz des empirischen Materials
- 2. Hinführung ins Feld, zu Theorien und zur Forschungspraxis
- 2.1Schwangerschaft im Wandel der Umstände
- Epistemische Ansprüche und körperliche Sonderung
- Das Ungeborene im Blitzlicht
- Zur Responsibilisierung der Schwangeren und Subjektivierung des Ungeborenen
- Das umstrittene Konzept »Fötus als Patient«
- 2.2Zur Herausbildung der fetomaternalen Praxis
- Wie die fetale Spina bifida im Tiermodell als Handlungsfeld formiert wurde
- MOMS‐Trial: Rationalität, Resultate und Rezeptionen
- Überführung der Praxis in die Schweizer Klinik
- 2.3Wissensökologisch, praxeografisch und care‐ful
- Wissensökologisch: Dynamik, Zwischenräume, Relationen
- Praxeografie: Wie die fetomaternale Praxis kontinuierlich hervorgebracht wird
- Care‐ful: Politiken und Praktiken der Sorge
- 2.4Arbeiten im Feld und am Schreibtisch
- Die Klinik als Labor multipler Orte und Wissenspraktiken
- Vorstellung der Schweizer Klinik
- Arbeiten am Feldzugang
- Im Feld: beobachten und Gespräche führen
- Verschriftlichung: Feldprotokolle und Feldtagebuch
- Interviews
- Analytisches Vorgehen: Schlüsselwörter, Notizen, Memos und Kartografien
- 3. Zur Produktion eines Falls: Untersuchen, klassifizieren, prognostizieren
- 3.1Die Zeit ist knapp
- Die erste »Hürde« bewältigen
- Zur Zeitproblematik bei der Fallproduktion
- 3.2Klassifizieren und standardisieren
- Klassifizieren, um einen Fall zu machen
- Aushandlung von Klassifikationskriterien
- Aushandlung von »Grenzfällen«
- Ein Balanceakt zwischen Rigidität und Flexibilität
- 3.3Zukünfte einer Prognose
- Raum‐ und Zeitverhältnisse von Prognosen
- Eine Collage von Abstraktem und Konkretem
- Alternative Zukünfte
- 3.4Der »Triple‐A-Kandidat«.
- Wie ein bestimmter »Kandidat« vermittelt wird
- Zur Koproduktion einer Nicht‐Option
- 3.5Hoffen im prognostischen Kontinuum
- Die Hoffnung, dass sie uns »nehmen«
- Die Hoffnung, »das Beste aus der Prognose zu ziehen«
- Die Hoffnung, etwas tun zu können
- 4. Kostengutsprache: Das normalisierende Getriebe läuft (nicht)
- 4.1Navigieren im Grenzland
- Ökonomien der fetomaternalen Praxis: Zur Produktion von Glaubwürdigkeit
- Allianzen im Grenzland
- Eine Frage der Zuständigkeit
- 4.2Herstellung und Verbreitung von »Klarheit«
- Versicherungsrechtliche »Klarheit«
- Öffentlichkeitswirksame »Klarheit«
- 4.3Stabilisierung durch »Technologies of Trust«
- Vertrauen in klinische und ökonomische Zahlen
- Wie das Aussergewöhnliche normalisiert wird
- 4.4Verhandlungen mit ungewissem Ausgang
- Konkurrenz auf dem Markt
- Grenzziehungen über die lokal situierte Praxis
- Vom Wunsch, kein »Versuchskaninchen« zu sein
- 5. Eintritt in die Klinik: Anleiten, einpassen, mitwirken
- 5.1Zum »Präoperativen Protokoll«
- Verdichtung
- Wie multiple Pfade zu koordinieren sind
- 5.2Ein Protokoll im Dienste der Standardisierung
- In Protokolle integrierte Standards
- Von der »Treue« zum Protokoll
- 5.3Vom Fragen, Antworten und Zuhören im Konsil
- Disziplinäre Ordnungsmuster
- Wie eine Patientin der Anästhesiologie hervorgebracht wird
- 5.4Zum Funktionieren einer Routine
- Wer oder was macht das Tun?
- Wenn das Funktionieren nicht funktioniert
- 5.5Patientin werden und machen
- Über das Einpassen in die stationären Realitäten
- Facetten des Mitwirkens
- 6. Gewöhnung an die Folsäurekapsel
- 6.1Problematisierung des Folatstatus
- Wie der Folatstatus von Frauen zum Problem gemacht wurde
- Formierung von Handlungsbedarf und neuen Sollwerten
- 6.2Aushandlung von Verantwortung
- Die Massnahmen im Überblick.
- Das Politikum der flächendeckenden Prophylaxe
- Der Vorwurf einer »Zwangsmedikation«
- 6.3Medikalisierung des reproduktiven Frauenkörpers
- Von der »Pille« zur Folsäurekapsel
- Wie die Gebärfähigkeit problematisiert wird
- 6.4Herstellung reproduktiver Bürgerinnenschaft
- Mit Erziehung und Aufklärung zur complianten Umsetzung des »richtigen Wegs«
- Zur Beschaffenheit des Wissens
- »Ich dachte, ich wäre geschützt«
- »Was habe ich falsch gemacht?«
- 7. Auf Station: Einspuren, ausprobieren, betüdeln
- 7.1»Die Versorgung läuft!«
- Ein Sprechakt
- Ein Gefüge aus Relationen, Grenzbereichen, Löchern und Eigendynamik
- Ein Gefüge von ver‐sorgenden Praktiken
- 7.2Minutiöse Fahrpläne im OP‑Saal
- Notwendige Übergabe von Verantwortung
- Feine Brüche mit der Routine
- Entmystifizierung durch die eingespielte Routine
- 7.3Feintuning am Standard
- Mehr als ein Standard der Anästhesie
- »Wir mussten diesen Weg gehen, weil es nur diesen einen gab.«
- Geteilte Unzufriedenheit: »Ich war schon sehr verärgert!«
- Aushandlungen im Anästhesieteam
- Versammeltes (Erfahrungs‑)Wissen
- 7.4Transformationen gelebter Körperrealitäten
- Die fetomaternale Operation als Zäsur
- Kollektives doctoring an individuellen Pfaden
- Fragmentierte Körper: Sorgen, Schutz und Schmerzen
- 7.5Ein »vages Häuschen«
- Mit »Mut« nach Hause
- 8. Produktion vielfältiger ›Normalitäten‹
- 8.1Ver‐sorgende Welten
- Vom kontrollierten »Nichtstun«
- Wie Protokolle ausgegliedert werden
- 8.2Verschiebungen im System of Care
- Plötzlich »alleinerziehend«, plötzlich »platt«
- »Die Spannung steigt!«
- »Plötzlich […] ging es auch nicht mehr um mich«
- 8.3Leben im prognostischen Kontinuum
- Zur Re‑Aktualisierung von Prognosen
- Die Angst vor dem Ungewissen
- 8.4Verhandlung neuer ›Normalitäten‹
- »Für uns ist es normal«
- »Warum ist der so normal?«.
- Wie Spina bifida neu hervorgebracht wird
- 9. Schlussbemerkungen
- »Eigentlich ist alles Standard«: Permanente Standardisierungsprozesse
- »Die postnatale Operation ist heute keine gute Option mehr«: Eine neue pränatale Norm?
- »Warum ist der so normal?«: Reparieren, optimieren oder normalisieren?
- »Die Fetal Chirurgie ist keine One‐Man‐Show«: Zur Multiplizität des System of Care
- »So ein Bauchschnitt ist ein Einschnitt«: Frau‑, Schwanger‑, Muttersein in Aushandlung
- Worlding im Rück‐ und Ausblick
- 10. Literatur‐ und Quellenverzeichnis
- 11. Abbildungsverzeichnis
- 12. Abkürzungen
- 13. Anhänge
- AÜbersicht: Akteur:innen der Schweizer Klinik
- BÜbersicht: Familien
- CÜbersicht: Feldbeobachtungen
- DÜbersicht: Interviews.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
- ISBN:
- 3-8394-0041-4
- OCLC:
- 1525921582
- Publisher Number:
- 10.14361/9783839400418
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