My Account Log in

1 option

Stimmrechtszuordnungen Beim Nießbrauch an Gesellschaftsanteilen : Ein Deutsch-Französischer Rechtsvergleich.

JSTOR Books Open Access Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Trinks, Jennifer.
Series:
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht ; v.171
Language:
German
Subjects (All):
Usufruct.
Comparative law.
Physical Description:
1 online resource (553 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, 2021.
Summary:
The book by Jennifer Trinks, published by Duncker Humblot, explores the legal concept of usufruct in German and European law. It is a scholarly work that examines the rights and obligations associated with usufruct, comparing German and French legal frameworks. The author's purpose is to provide an in-depth analysis of property law, offering insights into the practical implications and theoretical underpinnings of usufruct as a legal category. This book is intended for legal scholars, practitioners, and students interested in comparative law and property rights. It offers detailed discussions on the regulatory structures, court applications, and specific legal constraints pertaining to usufruct in both Germany and France. Generated by AI.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
Kapitel 1: Ewigkeitsfrage und Grundlagenthema
A. Stimmrechtszuordnung als vielfältige Herausforderung
I. Nießbrauch an Gesellschaftsanteilen als rechtliche Kategorie
1. Typische Anwendungsfälle
2. Dogmatische Herausforderungen
II. Theoretisches und praktisches Interesse der Stimmrechtsfrage
1. Grundlagenthema an der Schnittstelle von Sachen- und Gesellschaftsrecht
2. Gängiges Gestaltungsmittel mit Potential
B. Rechtsvergleichung als Methode
I. Frankreich als Vergleichsland
II. Vergleich der Argumentations- und Regelungsstruktur
C. Gang der Untersuchung - Verhältnis von Sachen- und Gesellschaftsrecht
Kapitel 2: Lösungsansätze de lege lata in Deutschland und Frankreich
A. Offene Frage im deutschen Recht
I. Zurückhaltung des Gesetzgebers
II. Spärliche Stellungnahmen der Rechtsprechung
1. Wenige Lehren aus verwandten Rechtsfragen
a) Kein Stimmrecht des Pfandgläubigers
b) Kein Stimmrecht des Nießbrauchers am Wohnungseigentum
2. Rechtsprechung zum Stimmrecht beim Nießbrauch an Gesellschaftsanteilen
a) Höchstrichterliche Sicherung des Stimmrechts des Gesellschafters
aa) Sachverhalt und Entscheidung
bb) Offengelassene Fragen
cc) Deutungsversuche
b) Registerrechtliche Eintragungsfähigkeit als Spiegel der Unsicherheiten
III. Fortdauernde Diskussion in der Literatur
1. Eignung zur rechtsformübergreifenden Behandlung
2. Vier Lösungsvorschläge als Eckpunkte
B. Besondere Normgebung im französischen Recht
I. Der Weg zu Sondernormen
1. Verschiedene Lösungsvorschläge aus der Literatur
2. Zögerliche Rechtsprechung
3. Erste Festlegung für die société anonyme (Gesetz vom 24. Juli 1966)
a) Ein großes Reformprojekt
b) Eine kleine Vorschrift
c) Kurze Debatten.
d) Anschlussdiskussionen über die Abdingbarkeit
4. Eigene Regelung für die übrigen Gesellschaftsformen (Gesetz vom 4. Januar 1978)
a) Ein neuer Allgemeiner Teil
b) Eine neue Sonderregelung
5. Vervollständigung der aktienrechtlichen Regelung (Gesetz vom 5. Januar 1988)
6. Klarstellung und Erweiterung privatautonomer Gestaltungsmöglichkeiten (Gesetz vom 19. Juli 2019)
7. Fazit: Mehr Rechtssicherheit durch gegenwärtige Textfassung
II. Deren Anwendung durch die Gerichte
1. Justierung der gesetzlichen Abgrenzungskriterien
2. Grenzen gesellschaftsvertraglicher Gestaltungsfreiheit
a) Mindeststimmbefugnis des Nießbrauchers
aa) Unabdingbarkeit des Stimmrechts über die Gewinnverwendung (Hén‍aux)
bb) Kritische Aufnahme im zeitgenössischen Schrifttum
cc) Darstellung als feststehende Regel
b) Alleiniges Stimmrecht des Nießbrauchers
aa) Erste Unterscheidung von Stimm- und Mitwirkungsrecht (de Gaste)
bb) Infragestellung angesichts der Entscheidungen Château d'Yquem und Hénaux
cc) Bestätigte Abdingbarkeit des bloßen Stimmrechts des Gesellschafters (Gérard und Plastholding)
c) Gesamtschau der Grenzen
3. Fazit: Bedeutender Beitrag zu einer klaren Rechtslage
III. Fazit: Die französischen Normen als Modell
C. Rechtsvergleichende Erwägungen
Kapitel 3: Sachenrechtlicher Rahmen in Deutschland und Frankreich
A. Regelungstechnik und maßgebliche Vorschriften
I. Deutschland: Nießbrauch an einem Recht
1. Nießbrauchsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches
a) Konzeptionelle Grundstrukturen von Nießbrauch und Eigentum
b) Systematik von Sach- und Rechtsnießbrauch
c) Tragweite der Verweisungstechnik beim Rechtsnießbrauch
2. Mitgliedschaft als Belastungsgegenstand
3. Funktionen des Stimmrechts
a) Abgrenzungsschwierigkeiten in Personengesellschaften
b) Großzügige Umschreibung in der GmbH.
c) Fester Zuständigkeitsbereich in der AG
d) Gesellschaftergesamtheit als Gestaltungs- und Kontrollorgan
4. Fazit: Anpassungsbedarf des Nießbrauchsrechts
II. Frankreich: Usufruit de droits sociaux
1. Nießbrauchsrecht des Code civil
a) Konzeptionelle Grundstrukturen von usufruit und propriété
aa) Usufruit und der Dreiklang usus - fructus - abusus
bb) Usufruit als Ausgliederung des Eigentums
cc) Usufruit als Eigentum auf Zeit
b) Weiter Sachbegriff und usufruit
2. Droits sociaux als Belastungsgegenstand
a) Negative Abgrenzung in Personengesellschaften
b) Gestufte Mehrheiten in der société à responsabilité limitée
c) Ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung in der société anony‍me
d) Weiter Gestaltungsrahmen in der société par actions simplifiée
e) Gesellschaftergesamtheit als Gestaltungs- und Kontrollorgan
4. Fazit: Herausforderungen eines besonderen Belastungsgegenstandes
III. Fazit: Stimmrechtszuordnung als Herausforderung in beiden Rechtsordnungen
B. Sachenrechtliche Kompetenzverteilung beim Nießbrauch
I. Usus und Fructus: Nutzungen - Jouissance
1. Nutzungen nach deutschem Recht
a) Begriffsbestimmung im ersten Buch des BGB
aa) Früchte
bb) Gebrauchsvorteile
b) Stimmrechtsspezifische Auslegung des Gebrauchsvorteils
aa) Artifizielle Aufspaltung in Gebrauch und Vorteil
bb) Weites Begriffsverständnis
cc) Vorteilhaftigkeit des Stimmrechts
2. Jouissance nach französischem Recht
a) Begriffsbestimmung im Rahmen des usufruit
aa) Fruchtziehung: Droit de percevoir les fruits de la chose
bb) Gebrauch: Droit d'user la chose
b) Einordnung des Stimmrechts
3. Fazit: Vergleichbare Formen des Gebrauchens
II. Annex: Verwaltungsrecht des Nießbrauchers
1. Deutschland: Gesellschafterliche Mitverwaltung als Verwaltung des Anteils.
a) Besitzrecht und Verwaltungsbefugnis des Nießbrauchers
aa) Gesetzliche Zuweisung des Besitzes
bb) Ergänzendes Verwaltungsrecht des Nießbrauchers
b) Stimmrechtsausübung als Verwaltung des Gesellschaftsanteils
2. Frankreich: Verwaltung und Verfügung
a) Verwaltungsrecht als Teil der jouissance
aa) Besitzrecht des Nießbrauchers
bb) Vornahme von Verwaltungsmaßnahmen
b) Stimmrecht zwischen Verwaltungs- und Verfügungsakt
3. Fazit: Verwaltungsrecht als vermittelnde Lösung
III. Abusus: Verfügungsrecht des Eigentümers und Substanzschutz
1. Deutschland: Ausgleich zwischen Nießbraucher und Eigentümer
a) Substanzwahrung durch den Nießbraucher
aa) Pflichtenstellung des Nießbrauchers
bb) Eigene Rechte des Eigentümers
b) Substanzschutz ohne Stimmrecht
2. Frankreich: Nebeneinander von Nießbraucher und Eigentümer
a) Substanzwahrung als Grenze der Nutzungsbefugnis
aa) Substanzwahrung zugunsten des Eigentümers (und Lastentragungspflicht)
bb) Konsequenzen und abus de jouissance
b) Konkurrierende Berechtigung am Gesellschaftsanteil
3. Fazit: Ausgleichsansprüche gegen Herrschaftsbefugnisse
C. Zusammenführung und Vergleich der Befugnisse
Kapitel 4: Gesellschaftsrechtliche Grenzen in Deutschland und Frankreich
A. Stimmrecht als zentrales Mitverwaltungsrecht
I. Deutschland: Stimmrechtsschutz durch das Abspaltungsverbot
1. Abspaltungsverbot als etabliertes Prinzip
a) Bekenntnis von Literatur und Rechtsprechung zum Abspaltungsverbot
b) Spurensuche nach den Ursprüngen des Prinzips
aa) Frühe Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
bb) Zeitgenössische Zustimmung im Schrifttum
cc) Vorausgehende Literatur und Rechtsprechung
(1) Ansätze eines Abspaltungsverbotes beim Reichsgericht
(2) Unterschiedliche Begründungstopoi in Kapital- und Personengesellschaften.
(3) Knappe Herleitung in der Literatur
c) Fazit: Allgemeingültiges Prinzip aus unterschiedlichen Quellen
2. Denkbare Schutzrichtungen des Abspaltungsverbotes
a) Schutz des individuellen Gesellschafters
b) Schutz des Gesellschaftsverbandes
aa) Kollektive Willensbildung
bb) Ausprägung der Verbandssouveränität
cc) Adressierte Personenkreise
(1) Mitgesellschafter
(2) Gläubiger und andere Vertragspartner der Gesellschaft
(3) Rechtsverkehr
dd) Fazit: Funktionsfähigkeit der Organisationsform Gesellschaft
c) Unabdingbarer Schutz des Rechtsverkehrs
3. Fazit: Rechtsfigur mit langer Tradition und unklarer Schutzrichtung
II. Frankreich: Stimmrechtsschutz als droit essentiel de l'associé
1. Ein eherner Grundsatz des französischen Gesellschaftsrechts
a) Richterliche Weiterführung eines breiten Konsenses
b) Bestätigung und Zweifel im Spiegel der Reformgeschichte
c) Nachdrückliche Stärkung in der jüngeren Rechtsprechung (Château d'Yquem und Arts et Entreprises)
2. Vorsichtiges Hinterfragen und Begründungsansätze
a) Kritik am Dogma des Stimmrechtsschutzes
b) Zwischen den Zeilen stehende Begründungsansätze
3. Fazit: Kategorischer Stimmrechtsschutz unter Gesetzesvorbehalt
III. Fazit: Eine schwer zu greifende Selbstverständlichkeit
B. Konkrete Grenzen der Gestaltungsfreiheit
I. Pragmatische Freiheiten in Deutschland
1. Mitgliedschaft ohne Stimmrecht
2. Abspaltungsverbot als Abtretungsverbot
a) Problematik der Stimmrechtseinräumung an Dritte
b) Ausübungsübertragung durch Legitimationszession
3. Bevollmächtigung und Vertretung
a) Rahmenbedingungen der Bevollmächtigung
b) Vergänglichkeit jeder Vollmacht
4. Schuldrechtliche Stimmbindungsvereinbarungen
a) Richterliche Anerkennung der grundsätzlichen Zulässigkeit
b) Anhaltende Bedenken und Gestaltungsgrenzen.
c) Tatsächliche und rechtliche Durchsetzungsschwierigkeiten.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
OCLC:
1263869233

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Library Catalog Using Articles+ Library Account