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Harmonisches Leben : Überlegung Zur Verhältnisbestimmung Von Glück und Moral Im Anschluss an Immanuel Kant.

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Format:
Book
Author/Creator:
Lee, Chul-Woo, 1958- author.
Series:
Begriff und Konkretion ; Band 10.
Begriff und Konkretion Series ; Band 10
Language:
German
Subjects (All):
Kant, Immanuel, 1724-1804.
Kant, Immanuel.
Ethics.
Physical Description:
1 online resource (0 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Berlin, Germany : Duncker & Humblot GmbH, [2023]
Summary:
Die Arbeit legt die ethische Verhältnisbestimmung von Glück und Moral bei Kant dar. Die These der Arbeit lautet, dass Kant im Unterschied zur Unvereinbarkeitsthese, Dissonanzthese und Koinzidenzthese des Verhältnisses von Glück und Moral eine dissonante Harmoniethese vertritt als plausibelste Antwort auf die fundamentalethische Grundfrage, ob und inwiefern die Moral zum Glück führen kann. Damit wird die aktuelle ethische Relevanz der kantischen autonomen Moral für das Glück als gutes Leben aufgewiesen.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Zitierweise
Abkürzungen der Werke Kants
„Briefwechsel"
„Nachlass"
„Vorlesungsnachschriften"
Einleitung
Kapitel 1: Kant über Glück und Moral: Glück kontra Moral?
I. Überblick über die ethische Verhältnisbestimmung von Glück und Moral
1. Der Glücksbegriff und vier Grundthesen: Unvereinbarkeits-‍, Dissonanz-‍, Harmonie- und Koinzidenzthese
a) Einleitung
b) Zum Glücksbegriff in der Frage „Ob und inwiefern kann die Moral zum Glück führen?"
c) Die möglichen Grundauffassungen der ethischen Verhältnisbestimmung von Glück und Moral als Antwort auf die Frage „Ob und inwiefern kann die Moral zum Glück führen?"
2. Die kantische dissonante Harmoniethese als ethische Aufgabe im aktuellen Forschungsstand zur Frage des guten Lebens
b) Zum aktuellen Forschungsstand zur Frage des guten Lebens
c) Aristoteles über die Frage „Wie soll man leben?"
d) Kants Frage „Was soll ich tun?" und ihr Bezug auf das gute Leben
e) Aristoteles' und Kants Antworten im aktuellen Forschungsstand zur Frage des guten Lebens
II. Dissonantes Harmoniemodell: Ein ursprünglich kantisches Modell?
1. Kants Glücksverständnis
b) Zur „Glückseligkeit" als menschliches Glück bei Kant
c) Das moralische Interesse und sein Bezug auf die „Glückseligkeit"
d) Das höchste Gut als Kants umfassendes Glücksverständnis
2. Dissonantes Harmoniemodell in Kants Kritik am Eudaimonismus
b) Zum Eudaimonismus-Verständnis bei Kant
c) Kants Kritik am moraltheoretischen Eudaimonismus
d) Kants Kritik am Eudaimonismus hinsichtlich der antiken Lehre vom höchsten Gut
Kapitel 2: Kants Verhältnisbestimmung von Glück und Moral in seinem autonomen Moralsystem.
I. Eine kurze systematische Darstellung des Moralsystems in den „Vorlesungsschriften über Moralphilosophie" Kants
1. Zu den „Vorlesungsschriften über Moralphilosophie" Kants
2. Vom höchsten Gut zum Prinzip der Sittlichkeit
b) Das „alte Moralsystem" als die Lehre vom höchsten Gut
c) Epikur oder Zeno? - Wessen Konzept vom höchsten Gut ist plausibel?
d) Die Alten oder das Christentum? Wo kann man das Ideal der reinen Sittlichkeit finden?
e) Eine kurze Zusammenfassung
3. Das Prinzip der Sittlichkeit: Dijudikation und Exekution
b) Das Prinzip der moralischen Dijudikation in den ethischen Vorlesungsschriften Kants
aa) Der Grund der Moralität soll allgemeingültig sein
bb) Vom materiellen Guten zum formalen Gesetz: Der Imperativ als die Suche nach dem Prinzip der Sittlichkeit aufgrund der formalen Regel
cc) Das moralische Motiv des Willens: Die Suche nach der moralischen Bonität der Handlung
c) Das Prinzip der moralischen Exekution in den Vorlesungsschriften Kants
aa) Die Stellung und Funktion des moralischen Gefühls als moralische Exekutionsquelle und als Triebfeder der Handlungsausübung
bb) Bedarf die moralische Handlungsausübung eines dritten Wesens? Gott als Triebfeder?
d) Eine kurze Zusammenfassung
4. Die ethischen Grundfragen im umfassenden autonomen Moralsystem Kants: Begründungs-‍, Motivations- und Sinnfrage der Moralität
b) Zum Status des höchsten Guts in der Ethik Kants
c) Kants umfassendes Moralsystem in den ethischen Vorlesungsschriften und in den Druckschriften
d) Die Stellung und Funktion der drei ethischen Grundfragen bezüglich der ethischen Verhältnisbestimmung von Glück und Moral
aa) Die Stellung und Funktion der Begründungsfrage
bb) Die Stellung und Funktion der Motivationsfrage
cc) Die Stellung und Funktion der Sinnfrage.
II. Glück und Moral in der Begründungsfrage der Moralität
1. Guter Wille und Glückseligkeit
b) Die ethische Deutung des guten Willens in Bezug auf das höchste Gut
c) Der gute Wille als das an sich Gute und die Glückseligkeit
aa) Überblick über die Absätze 1-3 des ersten Abschnittes der GMS
bb) Die Interpretation des guten Willens im Rahmen des intentionalistischen Regelkonsequentialismus (Dieter Schönecker und Allen Wood)
cc) Die Interpretation des guten Willens im Rahmen der werttheoretischen Teleologie (Anton Leist)
dd) Lässt Kant durch die Begriffsbestimmung des guten Willens als des an sich Guten die Glückseligkeit als das außermoralische Gute moralisch ganz außer Acht lassen?
d) Der gute Wille als das oberste Gut und die Glückseligkeit
aa) Überblick über die Absätze 4-7 des ersten Abschnittes der GMS und die Problemlage des guten Willens als des obersten Guts
bb) Stehen das an sich Gute und das oberste Gut im Widerspruch?
cc) Die Interpretation des guten Willens im Rahmen des höchsten Guts (Maximilian Forschner)
dd) Gibt es ein ethisches Bedingungsverhältnis zwischen dem guten Willen als dem obersten Gut und der Glückseligkeit?
2. Glückseligkeit als Gegenstand der indirekten Pflicht
b) Überblick über die eigene Glückseligkeit als Gegenstand einer indirekten Pflicht bei Kant
c) Die Interpretationen von Jens Timmermann und Anna Wehofsits
d) Die Verhältnisbestimmung der eigenen Glückseligkeit als instrumentell-potenzielles Gutes zur Tätigkeit des guten Willens als des obersten Guts
aa) Stellung und Funktion der Glücksgüter bei Kant
bb) Der Bereich der Pflichten: Ist die indirekte Pflicht keine Pflicht?
III. Glück und Moral in der Motivationsfrage der Moralität.
1. Achtung für das Moralgesetz und Glückseligkeit
b) Die Achtung als Motivationsquelle und die Glückseligkeit
aa) Begriffe der Achtung bei Kant und eine kurze Darstellung der Achtung in seinen frühen ethischen Schriften, Vorlesungsschriften und in der GMS
bb) Die Interpretation der Achtung in Kants Auseinandersetzung mit der Selbstliebe
cc) Die Interpretation der Achtung in der Verhältnisbestimmung des moralischen Gesetzes zum moralischen Gefühl
dd) Die Achtung als moralische Triebfeder und die Glückseligkeit
c) Die Achtung als Quelle der Glückswürdigkeit und die Glückseligkeit
aa) Exkurs: Über Kants Satz „Die durch die Achtung fürs moralische Gesetz nothwendige Absicht aufs höchste Gut" in Bezug auf die Verhältnisbestimmung des Handlungsmotivs zum Handlungsziel
bb) Die Interpretation der Achtung im Rahmen des höchsten Guts anhand der Absätze 12-25 des Triebfeder-Kapitels in der KpV
cc) Kann die Glückseligkeit durch die Achtung für das moralische Gesetz moralisch-qualitativ bewertet und bestimmt werden?
2. Moralisches Gefühl und Glückseligkeit
b) Über den Bezug des moralischen Gefühls zum Glücksgefühl bei Kant
c) Das Glücksgefühl: Glückseligkeit oder Selbstzufriedenheit?
d) Die moralisch-qualitative Begriffsbestimmung der Glückseligkeit als Folge der Tätigkeit des guten Willens
aa) Kann für Kant die empirische Glückseligkeit keine ethische Verhältnisbestimmung zur moralischen Quelle haben?
bb) Die Glückseligkeit als Glücksgefühl, die durch das moralische Gefühl vermittelt wird
IV. Glück und Moral in der Sinnfrage der Moralität
1. Glückseligkeit und Moralität in der Lehre vom höchsten Gut als Dialektik der praktischen Vernunft
a) Einleitung.
b) Exkurs: Zur handlungstheoretischen Deduktion des höchsten Guts bei Kant
c) Der Begriff des höchsten Guts in Bezug auf das oberste Gut und das vollendete Gut
aa) Moralität als oberstes Gut
bb) Glückseligkeit im höchsten Gut
d) Die Verhältnisbestimmung von Glück und Moral im höchsten Gut als philosophisch-inklusives Glückskonzept
aa) Exkurs: Zur dominanten und inklusiven Interpretation des höchsten Guts bei Kant
bb) Die Moralität als notwendige Bedingung für die Glückseligkeit
2. Die Postulate als Voraussetzung des höchsten Guts und ihr Bezug zur Lebensorientierungsfrage
b) Über den Bezug des höchsten Guts zu den Postulaten bei Kant
aa) Was heißt Postulat? Das Postulat als moralischer Glaube
bb) Warum sind die Postulate hinsichtlich des höchsten Guts nötig?
cc) Die ethische Implikation der Postulate bezüglich der autonomen Moral
c) Das höchste Gut im Rahmen der Postulatenlehre und die Lebensorientierungsfrage
aa) Kann für Kant das höchste Gut eine grundlegende Lebensmaxime sein?
bb) Das höchste Gut als autonomes Glücksstreben: Glückseligkeit und Autonomie
d) Zusammenfassung
V. Ausblick: Harmonisches Leben. Glück und Moral bei Kant
Literaturverzeichnis
I. Werke Immanuel Kants
II. Sonstige Literatur
Personenverzeichnis
Sachwortverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
ISBN:
9783428587025
3428587022
OCLC:
1409030356

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