My Account Log in

1 option

Transdisziplinäre Medienbildung Lehrkräftebildung an Montessori- und Waldorfschulen Julia Kernbach

De Gruyter transcript Complete eBook Package 2025 Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Kernbach, Julia <p>Julia Kernbach, Universit&auml;t Siegen, Deutschland</p>, Author.
Series:
Bildungsforschung
Language:
German
Subjects (All):
Bildung.
Education.
Media.
Medien.
Media Education.
Medienpädagogik.
Bildungsforschung.
Educational Research.
Digitale Medien.
Digital Media.
Pedagogy.
Pädagogik.
Local Subjects:
Bildung.
Education.
Media.
Medien.
Media Education.
Medienpädagogik.
Bildungsforschung.
Educational Research.
Digitale Medien.
Digital Media.
Pedagogy.
Pädagogik.
Physical Description:
1 online resource (313 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
tw7592 Kernbach, Transdisziplinäre Medienbildung Lehrkräftebildung an Montessori- und Waldorfschulen
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2025
Biography/History:
Julia Kernbach (Dr.) ist künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen. Sie promovierte im Fachbereich Bildungswissenschaft der Alanus Hochschule mit einer medienbildungsbezogenen Arbeit und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Thomas Ruff.
Summary:
Der Diskurs über Medienbildung wächst und wandelt sich stetig – dennoch bleibt die konkrete Umsetzung im Unterricht für Lehrkräfte oft unklar. Erstmals geht Julia Kernbach der Frage nach dem »Wie« nach und betrachtet exemplarisch die Einstellungen und Praxis von Lehrkräften im Bereich Medienbildung an Montessori- und Waldorfschulen. Sie analysiert, welche Faktoren beeinflussend wirken und plädiert für eine »transdisziplinäre Medienbildung« in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die in Theorie und Praxis weit über den Erwerb digitaler Kompetenzen hinausgeht.
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort
Zusammenfassung
Abstract
Einleitung
1. Medienbildung im Kontext Schule - Einstellungen, Praxis und Qualifizierung von Lehrkräften
1.1 Der Begriff »Bildung« als übergeordneter Referenzrahmen
1.1.1 Der Bildungsbegriff im 18. Jahrhundert
1.1.2 Die Suche nach einem neuen Bildungsbegriff
1.1.3 Der Versuch einer Annäherung an einen aktuellen Bildungsbegriff
1.2 Medienbildung und daran angrenzende Begriffe
1.2.1 Medienpädagogik
1.2.2 Medienerziehung
1.2.3 Mediendidaktik
1.2.4 Medienkompetenz
1.2.5 Medienmündigkeit
1.2.6 Medienbildung
1.3 Medienbildung als (Teil‑)Aspekt in weiteren Disziplinen (eine Auswahl)
1.3.1 Technikfolgenabschätzung
1.3.2 Data Literacy
1.3.3 Informatische Bildung
1.3.4 Medienbildungsbezogene Elternzusammenarbeit als Kooperation zwischen Eltern und Schule
1.3.5 Medienwirkungsforschung
1.3.6 ›Digitale‹ Resilienz als Präventionsansatz für Kinder und Jugendliche
1.4 Zwischenfazit und Begründung für die Wahl des Begriffes Medienbildung
1.5 Medienbezogene Einstellungen und Praxis von Lehrkräften
1.5.1 Medienbezogene Einstellungen von Lehrkräften
1.5.2 Medienbezogene Praxis von Lehrkräften
1.5.3 Medienbezogene Einstellungen und Praxis von Lehrkräften an Montessori‐ und Waldorfschulen
1.6 Medienbildung in der Aus‐ und Weiterbildung von Lehrkräften
1.6.1 Übergeordnete Rahmung der Aus‐ und Weiterbildung von Medienbildung
1.6.2 Medienbildung in der Aus‐ und Weiterbildung von Lehrkräften an Montessori- und Waldorfschulen
1.6.3 Gelingensbedingungen für die Umsetzung von Medienbildung in der Praxis
1.7 Zusammenfassung der Diskurse
2. Eine quantitative Befragung: Fort‐ und Weiterbildungsbedarfe von Lehrkräften (MünDig‑Studie)
2.1 Der Bereich Fort‐ und Weiterbildung innerhalb der MünDig‐Studie.
2.1.1 Gründe für die Entwicklung eines neuen Befragungsinstrumentes
2.1.2 Abfragebereiche Fort‐ und Weiterbildungsbedarf von Lehrkräften
2.2 Fragestellungen der quantitativen Erhebung
2.3 Methodik des Bereichs Fort‐ und Weiterbildung der MünDig‐Studie
2.3.1 Forschungsdesign des Bereichs Fort‐ und Weiterbildung der MünDig‐Studie
2.3.2 Sampling und Strategie der Rekrutierung
2.3.3 Stichprobe des Bereichs Fort‐ und Weiterbildung der MünDig‐Studie
2.3.4 Auswertungsmethoden für den Bereich Fort‐ und Weiterbildung der MünDig‑Studie
2.3.4.1 Datenvorbereitung
2.3.4.2 Generierung der Variablen
2.3.4.3 Statistische Analysen
2.4 Ergebnisse der MünDig‐Studie für den Bereich Fort‐ und Weiterbildung
2.4.1 Deskriptive Datenanalyse zu Wichtigkeit und Weiterbildungsbedarf von Lehrkräften im Überblick und unterteilt nach Bildungsbereichen
2.4.2 Deskriptive Datenanalyse zu Fort‐ und Weiterbildungsbedarfen von Lehrkräften in den zehn Vertiefungsbereichen der Medienbildung
2.4.3 Bisher von Lehrkräften besuchte Fort‐ und Weiterbildungen zum Thema Medienbildung
2.4.4 Korrelationsanalysen zu Fort‐ und Weiterbildungsbedarfen von Lehrkräften
2.5 Diskussion der quantitativen Ergebnisse
2.5.1 Studienlimitationen
2.5.2 Inhaltliche Diskussion
Diskussion zu den deskriptiven Ergebnissen
Diskussion zu den Ergebnissen der Korrelationsanalysen
2.6 Fazit der quantitativen Ergebnisse
3. Eine qualitative Befragung von Lehrkräften zur Medienbildung
3.1 Gründe für eine qualitative Interviewstudie
3.2 Fragestellungen der qualitativen Interviewstudie
4. Methodologie und Methodik
4.1 Zugang zum Feld und Sampling
4.1.1 Rekrutierung der Interviewteilnehmenden
4.1.2 Zur Fallauswahl
4.2 Erhebung der Daten
4.2.1 Der Interviewleitfaden
4.2.2 Besondere Herausforderungen während der Erhebung.
4.3 Die Grounded Theory als erweiterte Auswertungsmethode
Ein exemplarischer Analyseprozess:
Weitere Validierungsschritte im Analyseprozess:
4.4 Forschungsethik: Zur Verantwortung gegenüber dem Feld und zum Thema Datenschutz
5. Medienbezogene Einstellungen und Handlungen: Eine Typologie in vier Feldern
5.1 Typologie in vier Feldern zum digitalen Medieneinsatz im Kontext Schule
5.2 Darstellung der vier Typen
5.2.1 Typ A: Passive Medienpionier:innen
A1, Florian Schaible: »wir könnten zusammen eine Domain kaufen oder eine Subdomain verwenden«
(Medien‑)Biographische Skizze:
Textinterpretation:
Der Fall Florian Schaible als Zusammenfassung:
A2, Daniel Behm: »man muss natürlich auch gucken, dass man die Lehrer gut unterstützt bekommt, mit Technik und mit Erfahrungen, um sie dann auf die Schüler loszulassen«
A3, Sonja Bauer: »Ja, wie ist denn überhaupt der aktuelle Stand? Der ist ja jetzt wahrscheinlich nicht so ausgeprägt mit der Medienpädagogik an Waldorfschulen, Montessori‐Schulen.«
5.2.2 Typ B: Aktive Medienpionier:innen
B1, Linda Rehn: »und die sind die totalen Radiergummis«
Der Fall Linda Rehn als Zusammenfassung:
B2, Andreas Felber: »die Chance zu nutzen, auch die digitalen Kanäle und digitalen Medien sinnvoll zu integrieren«
B3, Nadine Trabert: »dass wir eben (…) die Technik als Arbeitsmaterial tatsächlich im Regal stehen haben«
B4, Gerlinde Müller: »aber das muss sich ja nicht alles widersprechen. Also ich wäre da offener.«
Textinterpretation:.
5.2.3 Typ C: Aktive Medienskeptiker:innen
C1, Anja Schneider: »Und mir ist es total wichtig bei uns an der Schule, dass die sehr gut damit umgehen können.«
Der Fall Anja Schneider als Zusammenfassung:
5.2.4 Typ D: Passive Medienskeptiker:innen
D1, Sabine Roth: »aber das ist bislang wirklich nur ein Plan.«
Der Fall Sabine Roth als Zusammenfassung:
D2, Judith Hermann: »Weil, es ist ja noch, also sagen wir mal, so was Unstrukturiertes«
D3, Samuel Abedi: »Ja, aber wenn wir dem Handy die volle Aufmerksamkeit schenken, dann können wir einfach einpacken«
D4, Tobias Senn: »Ich habe da zwar auch meine Einwände sage ich jetzt mal«
Bleiben am Ende Widersprüche?
6. Weiterbildungsbedarf: Null!? Ein Trichtermodell der Konstitution und Exklusion von Themenfeldern der Medienbildung
Beispielhafter Prozess einer sich vollziehenden Themenreduktion:
6.1 Segment 1: Ein Ausgangspunkt für Themen der Medienbildung mit Relevanz für Lehrkräfte
6.2 Segment 2: Themen der Medienbildung mit Relevanz für Lehrkräfte im Kontext Schule
6.3 Segment 3: Themen der Medienbildung mit Relevanz für die eigene Praxis von Lehrkräften
6.4 Segment 4: Weiterbildungsbedarf: Null!?
6.5 Individuumsbezogene Wirkfaktoren: Ein Modell der Strategien im Spannungsfeld Medienbildung des pädagogischen Alltags von Lehrkräften
Die Problemlage der externen Kritik am Zuviel des eigenen Medieneinsatzes: »Ja, jetzt muss ich da noch mal sehr stark in die Arbeit mit dem Kollegium gehen«.
Die Problemlage des beobachteten Problemverhaltens von Schülerinnen und Schülern im Kontext privater digitaler Mediennutzung: »Aber sie verstehen nicht, dass SIE einfach das Problem verursachen«
Die Problemlage der externen Forderung nach mehr Digitalmedieneinsatz als Überforderung: »Wir haben jetzt irgendwie Google, was ist es? Nicht Pages, sondern irgendwas anderes.«
Die Problemlage des hohen eigenen medientheoretischen Anspruchs: »Aus meiner Sicht, ist das die Meditation und indem man über das meditiert, was man selber denkt und tut.«
»Wir brauchen das tatsächlich nicht. Wir können so Unterricht machen.«
6.6 Externe und gesellschaftliche Wirkfaktoren
Gesellschaftliche Einflüsse:
Semantische Verschiebung:
Diskursverlagerung in der Bildungspolitik:
7. Fazit der qualitativen Ergebnisse
8. Abgleich der quantitativen und qualitativen Ergebnisse
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Transkriptionsregeln.
ISBN:
9783839475928
3839475929
OCLC:
1501716430

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

Find

Home Release notes

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Find catalog Using Articles+ Using your account