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Der Anwendungsbereich Konkreter Gefährdungsdelikte Mit Vorsätzlicher Leibes- Oder Lebensgefährdungskomponente de Lege Ferenda.

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Format:
Book
Author/Creator:
Steins, Anna Francesca, author.
Series:
Strafrechtliche Abhandlungen.
Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge Series ; Band 310
Language:
German
Subjects (All):
Criminal intent.
Negligence, Criminal.
Physical Description:
1 online resource (241 pages).
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Berlin, Germany : Duncker & Humblot, [2023]
Summary:
Die Arbeit behandelt die Abgrenzung von Vorsatz und Fahrlassigkeit im Allgemeinen, wobei sie sich den Zugang zu diesem Problem uber eine Untersuchung des Spannungsverhaltnisses des konkreten Leibes- bzw. Lebensgefahrdungsvorsatzes zum bedingten Verletzungs- bzw. Totungsvorsatz und zur bewussten Fahrlassigkeit im Besonderen verschafft. Im Hinblick auf eine in Rechtsprechung und Schrifttum zu beobachtende Tendenz zur Identifizierung des konkreten Leibes- bzw. Lebensgefahrdungsvorsatzes mit bedingtem Verletzungs- bzw. Totungsvorsatz setzt sie sich im Schwerpunkt mit den Begrundungen der rein kognitiven und kognitiv-voluntativen Vorsatzkonzeptionen, dem Wesen des Vorsatzes an sich und den Charakteristika des konkreten Gefahrdungsvorsatzes sowie - unter Berucksichtigung interdisziplinarer Erkenntnisse - der Entwicklung einer Methode zur Feststellung von Vorsatz in Abgrenzung zur Fahrlassigkeit auseinander.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Handlungsphasen im Sinne des Rubikon-Modells nach Heckhausen und Gollwitzer
Abbildung 2: Bewusstseinsphänomene und kognitive Orientierungen im Sinne des Rubikon-Modells nach Heckhausen und Gollwitzer
Abbildung 3: Aufmerksamkeitsfokus im Sinne des Rubikon-Modells nach Heckhausen und Gollwitzer
Einleitung
Kapitel 1 : Abschied vom konkreten Gefährdungsvorsatz de lege ferenda?
A. Aktuelle Entwicklungen zum konkreten Gefährdungsvorsatz
I. Problem
II. Diskussionsstand
III. Gang der Bearbeitung
B. Prolegomena zum Vorsatz
I. Vorsatzkonzeptionen
1. Vorbemerkung
2. Kognitiv-voluntativer Vorsatzbegriff
3. Kognitiver Vorsatzbegriff
4. Plädoyer für eine kognitiv-voluntative Vorsatzkonzeption
II. Vorsatzgegenstand
III. Ergebnis
Kapitel 2 : Konkrete Gefährdungsdelikte de lege lata
A. Grundlinien zum Verhältnis von konkretem Gefährdungsvorsatz und Verletzungs- bzw. Tötungsvorsatz
I. Vorbemerkung
II. Begriffsbestimmung
1. Rechtsprechung
2. Schrifttum
a) Naturwissenschaftliche Gefahrerfolgstheorie
b) Normative (modifizierte) Gefahrerfolgstheorien
III. Das Spannungsverhältnis zwischen konkretem Gefährdungsvorsatz und bedingtem Verletzungs- bzw. Tötungsvorsatz
a) Dogmatische Überlegungen
b) Überlegungen zum Vorsatzgegenstand
c) Psychologische Unterscheidbarkeit
d) Gesetzgeberische Konzeption
IV. Stellungnahme
1. Methodik
2. Keine Identifikation von konkretem Lebensgefährdungsvorsatz mit bedingtem Verletzungs- bzw. Tötungsvorsatz
a) Einordnung der konkreten Gefährdungsdelikte in das bestehende Straftatsystem
b) Definition der konkreten Gefahr.
c) Kritik an der Identifikation von konkretem Gefährdungsvorsatz und bedingtem Verletzungs- bzw. Tötungsvorsatz
3. Zwischenergebnis
B. Grundlinien zum Verhältnis von konkretem Gefährdungsvorsatz und Fahrlässigkeit
II. Das Spannungsverhältnis zwischen konkretem Gefährdungsvorsatz und bewusster Fahrlässigkeit
III. Stellungnahme
1. Identifikation von konkretem Gefährdungsvorsatz und bewusster Fahrlässigkeit
2. Zwischenergebnis
C. Ergebnis
I. Begriffsbestimmung: Konkrete Gefahr
II. Konkreter Gefährdungsvorsatz und bedingter Verletzungs- bzw. Tötungsvorsatz
III. Konkreter Gefährdungsvorsatz und bewusste Fahrlässigkeit
IV. Fortgang der Untersuchung
Kapitel 3: Untersuchung zur Feststellung von Vorsatz in Abgrenzung zur Fahrlässigkeit
A. Bestandsaufnahme de lege lata: Die Abgrenzungsmethodik der Rechtsprechung
II. Exemplifizierung normativer Tendenzen anhand der Brandstiftungsdelikte
1. BGH, Urteil vom 22.7.1999 (Landgericht Münster)
a) Feststellungen
b) Rechtliche Wertung
2. BGH, Urteil vom 12.6.2008 (Landgericht Halle)
3. BGH, Beschluss vom 9.7.2019 (Landgericht Stuttgart)
III. Exemplifizierung normativer Tendenzen anhand der Straßenverkehrsdelikte
1. BGH, Beschluss vom 29.6.1999 (Landgericht Neubrandenburg)
2. BGH, Beschluss vom 28.7.2005 (Landgericht Mannheim)
3. BGH, Urteil vom 15.4.2008 (Landgericht Saarbrücken)
4. BGH, Urteil vom 11.1.2017 (Landgericht Neuruppin)
5. BGH, Urteil vom 1.3.2018 (Landgericht Berlin)
b) Rechtliche Wertung.
6. BGH, Urteil vom 1.3.2018 (Landgericht Frankfurt am Main)
7. BGH, Beschluss vom 16.1.2019 (Landgericht Hamburg)
8. BGH, Beschluss vom 6.8.2019 (Landgericht Nürnberg-Fürth)
9. BGH, Beschluss vom 17.2.2021 (Landgericht Stuttgart)
10. BGH, Beschl. v. 18.2.2021 (Landgericht Kleve)
11. BGH, Urt. v. 1.3.2018 (Landgericht Bremen)
12. BGH, Urt. v. 24.6.2021 (Landgericht Aachen)
13. Landgericht München I, Urteil vom 23. März 2021
IV. Würdigung
1. Zusammenfassende Darstellung
2. Kritik
B. Vorschlag zur Feststellung von Vorsatz
I. Anliegen und Methodik
II. Entwicklung des Ansatzes
III. Abschließende Gedanken
Kapitel 4: Verortung des konkreten Gefährdungsvorsatzes de lege ferenda
A. Ziel der weiteren Bearbeitung
B. Lösungsvorschläge
I. Recklessness als neue Zentralkategorie (Elisa Hoven, Tatjana Hörnle)
1. Recklessness im US-amerikanischen Recht
2. Recklessness im deutschen Strafrecht
3. Kritik
II. Fakultative Strafmilderung, 16, 49 Abs. 1 StGB (Rolf Herzberg)
III. Differenzierung im Fahrlässigkeitsschuldspruch (Georg Freund, Frauke Rostalski)
IV. Einführung eines qualifizierten Fahrlässigkeitstatbestands (Anette Grünewald)
V. Änderungen im Besonderen Teil des Strafgesetzbuchs (Wolfgang Mitsch)
1. Erfolgsqualifikationen und Allgemeiner Lebensgefährdungstatbestand
2. Modifizierung des Vorschlags
VI. Überlegungen vor dem Hintergrund der Identifizierungsthese.
1. Straftatbestand einer fahrlässigen allgemeinen konkreten Leibes- oder Lebensgefährdung
2. Änderung des 222 StGB
C. Ausblick
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
ISBN:
3-428-58802-9
OCLC:
1370913390

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