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»Im Grunde Ist Alles, Was Gesagt Wird, Zitiert« : Die Kreative und Intertextuelle Thomas-Bernhard-Rezeption.

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Format:
Book
Author/Creator:
Aust, Robin-M.
Contributor:
Röckenhaus, Kordula.
Series:
Lettre
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (0 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld : transcript Verlag, 2025.
Language Note:
In German.
Biography/History:
Aust Robin-M. : Robin-M. Aust promovierte in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine Forschungsschwerpunkte sind Intertextualität, Intermedialität, Metafiktion, Gegenwarts- und Popliteratur, Literatur der Schweiz und Österreichs, Praktiken der Inszenierung von »Autorschaft«, Literaturadaptionen in Film und Comic, Literaturdidaktik sowie digitale Literatur und digitale Literaturwissenschaft. 2015 wurde er mit dem Carl-Wambach-Preis, 2020 mit dem Lehrpreis der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ausgezeichnet.
Summary:
Das Zitieren und Imitieren ist eines der zentralen Stilmittel in Thomas Bernhards Prosa: der Famulant zitiert Strauch, der Student zitiert Saurau, der Erzähler zitiert Oehler, Oehler zitiert Karrer, alle zitieren sie Wittgenstein oder Voltaire – und Bernhard zitiert oftmals Bernhard. Und auch Bernhard selbst wird zitiert: Wohl kaum ein*e deutschsprachige*r Autor*in hat eine derart umfassende und variantenreiche Wirkung entfaltet. Robin-M. Aust fokussiert auf die vielfältige, literarische Rezeption und Transformation von Bernhards Prosa in Texten der Gegenwartsliteratur. Darüber hinaus wirft er einen Blick auf die Zeichenhaftigkeit von Bernhards öffentlicher Persona sowie ihre Literarisierung in fiktionalen Texten und beleuchtet so das produktive Spannungsverhältnis zwischen Adaptionen und ihrer Quelle.
Contents:
Cover
Inhalt
0. Vorbemerkungen
0.1. Einleitung
0.2. Zur Vorgehensweise
0.3. Forschungsstand
I. Bernhard umschreiben: Hypertextuelle Transformationen
I.1. Der Hypotext: Thomas Bernhard: Gehen (1971)
I.2. Barbi Marković: Ausgehen (2009)
I.3. Gabriel Josipovici: Moo Pak (1994)
II. Bernhard weiterschreiben: Einfluss, Imitation, Weiterentwicklung
II.1. Theoretische Vorbemerkungen
II.1.1. Mimotextualität
II.1.2. Einfluss und Einflussangst
II.2. Der Hypotext: Das Bernhardeske
II.2.1. Frühwerk: Stilfindung und Antiheimatliteratur
II.2.2. Mittleres Werk: Tragikomische ›Geistesmenschen in der Wiederholungsschleife‹
II.2.3. Spätwerk: Künstlertexte, Transfiktionalität und poetologische Schreibweisen
II.3. Hermann Burger
II.3.1. Poetik: Krankheit als Stimulus, Literatur als Maske
II.3.2. Der ›Prosalehrer‹ Thomas Bernhard
II.3.2.1. Frühwerk: konvergente Entwicklungen
II.3.2.2. Mittleres Werk: Punktuelle Mimesis und eigenständige Fortschreibung
II.3.2.3. Spätwerk: selbstbezügliches Schreiben, extensive Mimesis und fatale Imitation
II.4. Andreas Maier
II.4.1. Poetik: Gesellschaftliche und literarische Wahrheit
II.4.2. Der ›wirre Autor‹ Thomas Bernhard
II.4.2.1. Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa: Vermeintliche Destruktion
II.4.2.2. Wäldchestag, Klausen und Kirillow: Instrumentale Mimotexte
II.4.2.3. Sanssouci und Es gab eine Zeit, da habe ich Thomas Bernhard gemocht: Versöhnung und Emanzipation
II.5. Exkurs: Norbert Gstrein: Selbstportrait mit einer Toten (2000)
III. Bernhard schreiben: Transfiktionale und allofiktionale Rezeption
III.1. Theoretische Vorbemerkungen
III.1.1. Autofiktion und der öffentliche Autor
III.1.2. Allofiktion und Fortschreibung
III.1.3. Exkurs: Dichterfürst und Teufelsgeiger
III.2. Der Hypotext: Bernhard als Kunstfigur.
III.2.1. Innerliterarische Selbstzuschreibungen: Autofiktion und Selbstliterarisierung
III.2.2. Außerliterarische Selbstzuschreibungen: Filmportraits und Interviewfilme
III.3. Begegnungen und Besuche
III.3.1. Karl Ignaz Hennetmair: Ein Jahr mit Thomas Bernhard (2000)
III.3.2. Hermann Burger: Zu Besuch bei Thomas Bernhard (1981)
III.3.3. Gemma Salem: Brief an Thomas Bernhard (1991)
III.4. Posthume Allofiktionen
III.4.1. A.G. Marketsmüller: Cassiber Thomas Bernhard (2011)
III.4.2. Rudolf Habringer: Thomas Bernhard seilt sich ab (2004)
III.4.3. Alexander Schimmelbusch: Die Murau Identität (2014)
III.5. Exkurs: Der Lebensabend und Tod des Autors
III.5.1. Gerhard Falkner: Alte Helden. Deklamatorische Farce (1998)
III.5.2. Werner Kofler: Am Schreibtisch (1988)
IV. Fazit
V. Quellenverzeichnis
V.1. Primärtextsiglen
V.2. Weitere Primärtexte
V.3. Sekundärliteratur
V.4. Medienverzeichnis
Filme und Videos
Musik
V.5. Weitere Quellen
Archivmaterial
Weitere Internetquellen
Software und Skripte
VI. Danksagung.
Notes:
This eBook is made available Open Access under a CC BY-SA 4.0 license: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-8394-7371-3
OCLC:
1491350429

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