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Antiziganismus in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Ethnographische Erkundungen des ›Eigenen‹ im ›Anderen‹ Kathrin Schulze
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Schulze, Kathrin <p>Kathrin Schulze, Technische Universität Dortmund, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Beiträge zur kritischen Geographie.
- Beiträge zur kritischen Antiziganismusforschung
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Antiziganismus.
- Antiziganism.
- Racism.
- Rassismus.
- Jugend.
- Youth.
- Ethnographie.
- Ethnography.
- Offene Kinder- und Jugendarbeit.
- Open Children and Youth Work.
- Discrimination.
- Jugendzentrum.
- Diskriminierung.
- Education.
- Social Pedagogy.
- Bildung.
- Sozialpädagogik.
- Pedagogy.
- Pädagogik.
- Local Subjects:
- Antiziganismus.
- Antiziganism.
- Racism.
- Rassismus.
- Jugend.
- Youth.
- Ethnographie.
- Ethnography.
- Offene Kinder- und Jugendarbeit.
- Open Children and Youth Work.
- Discrimination.
- Jugendzentrum.
- Diskriminierung.
- Education.
- Social Pedagogy.
- Bildung.
- Sozialpädagogik.
- Pedagogy.
- Pädagogik.
- Physical Description:
- 1 online resource (223 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Schulze, Antiziganismus Ethnographische Erkundungen des ›Eigenen‹ im ›Anderen‹
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2023
- Language Note:
- In German.
- Biography/History:
- . Kathrin Schulze. , geb. 1983, ist diplomierte Sozialpädagogin, promovierte Erziehungswissenschaftlerin und arbeitet am Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit an der Technischen Universität Dortmund. Ihre Arbeitsschwerpunkte beziehen sich auf Fragen nach gesellschaftlichen, institutionellen und professionellen Involviertheiten Sozialer Arbeit innerhalb von Macht- und Herrschaftsverhältnissen.
- Summary:
- Antiziganismus ist in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen ein wirkmächtiger Komplex. Im Rahmen einer ethnographischen Studie zweier Jugendzentren zeigt Kathrin Schulze auf, wie sich dieser in der alltäglichen Praxis entfaltet. Sie legt dar, inwiefern sozialpädagogische Fachkräfte die Jugendlichen situativ auf der Grundlage von antiziganistischen Stereotypen differenzieren und damit diskriminierende Effekte hervorbringen. Mit dem Fokus auf die alltäglich-situative Herstellungspraxis antiziganistischer Ordnungen liefert sie einen Beitrag zur bislang noch vernachlässigten Problematisierung des Antiziganismus im Kontext der Sozialen Arbeit.
- »Die Studie von Kathrin Schulze untersucht zum ersten Mal die Reproduktion antiziganistischer Differenzordnungen in den Kommunikationspraxen von Fachkräften der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Mit den Mitteln einer psychoanalytisch informierten Kulturanalyse wird die antiziganistische Projektion als ambivalente und in sich widersprüchliche Grundfigur rassifizierter ›Andersheit‹ begriffen, die nichts mit den realen Lebensverhältnissen von Sinti:zze, Rom:nja und anderen antiziganistisch markierten Personen zu tun hat.«
- Besprochen in:InfoDienst Migration, 3 (2023)
- »Die Studie [bietet] sowohl Einblicke in eine bemerkenswertre konstruierende Forschungspraxis, als auch konkrete Entwicklungsperspektiven der Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit an.«
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Antiziganismus in der Offenen Kinder‐ und Jugendarbeit - Ethnographische Erkundungen des ›Eigenen‹ im ›Anderen‹
- Aufbau der vorliegenden Studie
- 1. Soziale Arbeit und ›Andersheit‹ - Theoretische und empirische Hinführungen
- 1.1 Soziale Arbeit als »Arbeit mit den Anderen«
- 1.2 Antiziganismuskritische Einwände gegen eine Soziale Arbeit ›mit‹ Rom:nja und Sinti:zze
- 1.3 Das Handlungsfeld der Offenen Kinder‐ und Jugendarbeit: Institutioneller ›Gegenort‹ einer normierenden und normalisierenden Praxis?
- 2. Der ethnographische Forschungsprozess
- 2.1 Die Formierung des ethnographischen Forschungsgegenstandes
- 2.2 Die untersuchten Jugendzentren
- Das Jugendzentrum I
- Das Jugendzentrum II
- 2.3 Teilnehmend beobachten
- 2.3.1 Die Teilnehmende Beobachtung - Einführung in die Methode
- Teilnehmend Beobachten - die konkrete Forschungspraxis
- 2.3.3 Laufende Vertextlichungen: Das (Be‑)Schreiben von Beobachtungen
- 2.4 Der Prozess der Analyse: Interpretations‐ und Theoretisierungsarbeit
- 3. Antiziganistische Stereotypisierungen im situativen Vollzug - Rekonstruktive Analysen
- 3.1 ›Un‐zivilisiert‹ - Antiziganistische Stereotypisierungen als Praktiken des Otherings
- 3.1.1 Die Beobachtungssequenz: »Sie waren so unzivilisiert, haben sich ihre Hände an den Gardinen abgewischt«
- 3.1.2 »Sie haben eine Kultur, die mit unserer nichts gemeinsam hat.« - Eine Analyse antiziganistischer Otheringpraktiken
- 3.1.3 Die Gardine: ein historisch‐spezifisch gewachsenes Symbol ›eigener kultureller Überlegenheit‹
- 3.1.4 ›Die Zigeuner‹ - eine Grenzfigur europäisch‐moderner Selbstkonstitution
- 3.2 Angegriffene Identitäten! - Antiziganistische Stereotypisierungen als Figurationen des ›Dritten‹
- 3.2.1 Die Beobachtungssequenz: Die uneindeutigen, nicht zu greifenden ›Anderen‹.
- 3.2.2 Figurationen von ›Trickstern‹ »aus dem ehemaligen Jugoslawien«
- 3.2.2.1 Das ausgetrickste Inzestverbot
- 3.2.2.2 Das Spiel mit der »deutsche[n] Sprache«
- 3.2.2.3 Ausgetrickste Eigentumsschranken
- 3.2.3 Die ›Zigeunertrickster‹: Ein Symbolisierungsversuch des ›Dritten‹
- 3.3 Das faszinierend‐verachtete Spektakel der Zigeuner - Antiziganistische Stereotype als Fetischisierungen
- 3.3.1 Die Beobachtungssequenz: Eine Stadtteilbesichtigung
- 3.3.2 Geheimtipp! Der Schauplatz des vergangenen Spektakels der Zigeuner
- 3.3.3 »Zwischen Faszination und Verachtung« - Die Zigeuner als Fetischobjekte (post‑)moderner Subjekte
- 3.4 Antiziganismus in der Offenen Kinder‐ und Jugendarbeit - Ethnographische Erkundungen des ›Eigenen‹ im ›Anderen‹
- 3.4.1 Ethnographische Erkundungen des ›Eigenen‹ im ›Anderen‹ - Eine Zusammenführung
- 3.4.1.1 Antiziganistische Stereotypisierungen als Praktiken des Otherings
- 3.4.1.2 Antiziganistische Stereotypisierungen als Figurationen des ›Dritten‹
- 3.4.1.3 Antiziganistische Stereotypisierungen als Fetischisierungen
- 3.4.2 Ergänzende empirische Einblicke: Antiziganistisch legitimierte Diskriminierungs‐ und Ausschlussverhältnisse im pädagogischen Alltag
- 3.4.2.1 Artikulationen von antiziganistischen Stereotypen als sozialpädagogisches ›Erfahrungswissen‹ mit ausgrenzenden Folgen
- 3.4.2.2 Artikulationen von antiziganistischen Stereotypen als symbolische Ressourcen im Kontext von Positionierungskämpfen
- 4. Ausblick: Über die Notwendigkeit antiziganismuskritischer Reflexionen in der Sozialen Arbeit
- 4.1 Antiziganistische Kontinuitätslinien einer Sozialen Arbeit ›mit‹ Rom:nja und Sinti:zze
- 4.2 Antiziganismuskritische Perspektiven auf Soziale Arbeit und in der Sozialen Arbeit
- 4.3 Perspektiven für eine antiziganismuskritische Soziale Arbeit als eine »grenzbearbeitende Wissenschaft«.
- 4.4 Perspektiven für eine antiziganismuskritische Soziale Arbeit als »(sozial‑)pädagogische Grenzbearbeiterin«
- Literaturverzeichnis
- A
- B
- C
- D
- E
- F
- G
- H
- I J
- K
- L
- M
- N O
- P Q
- R
- S
- T, U V
- W
- Y Z
- Danksagung.
- Notes:
- This eBook is made available Open Access under a Creative Commons Attribution (CC BY) license: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0
- ISBN:
- 9783839464694
- 3839464692
- OCLC:
- 1374540653
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