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Das Gesellschaftsregister und Die Eingetragene Gesellschaft Bürgerlichen Rechts Nach Dem MoPeG.

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Format:
Book
Author/Creator:
Boguslawski, Patrick.
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (314 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, 2024.
Summary:
Die Arbeit untersucht das zum 1. Januar.2024 eingeführte Gesellschaftsregister für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die Neuerungen nimmt der Autor zum Anlass, zentrale Einzelfragen des Register-, Grundbuch- und Gesellschaftsrechts zu erforschen und das Gesamtkonzept des Gesetzgebers fortzuentwickeln.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Aufgaben und Aufbau des Gesellschaftsregisters
A. Sinn und Zweck des Gesellschaftsregisters
I. Publizitätsfunktion
II. Vertrauensschutzfunktion
1. Zuverlässigkeit
2. Vollständigkeit
3. Lückenlosigkeit
III. Transparenzfunktion
IV. Kontrollfunktion
V. Zwischenergebnis
B. Zuständigkeiten und Aufbau des Gesellschaftsregisters
I. Sachliche Zuständigkeit
II. Örtliche Zuständigkeit
III. Funktionale Zuständigkeit
IV. Aufbau des Gesellschaftsregisters
C. Kapitelergebnis
3 Die Eintragung in das Gesellschaftsregister
A. Die Eintragungswirkung des Gesellschaftsregisters
I. Konstitutiv oder deklaratorisch?
1. Terminologische Abgrenzung
2. Die jüngsten Vorschläge vor dem MoPeG
a) Postulat der konstitutiven Eintragung
b) Refüsierende Reaktionen zur konstitutiven Eintragung
3. Entscheidung des Gesetzgebers
4. Sonderfall: Eintragung der ursprünglich nicht rechtsfähigen Gesellschaft
a) Übereinstimmender Wille der Gesellschafter
b) (Noch) fehlender Wille der Gesellschafter
aa) Primat des Gesellschafterwillens?
bb) Eingeschränkte Willensbedeutsamkeit
(1) 15 Abs. 3 HGB
(2) Ergänzungssätze
(3) 719 Abs. 1 Var. 2 BGB n. F.
(a) Gesetzessystematik
(b) Standardfall des 719 Abs. 1 Var. 2 BGB n. F.
(c) Der atypische Sachverhalt
II. Obligatorische oder fakultative Eintragung
1. Eine erzwingbare Registerpflicht?
2. Präferenz für die Opportunität
III. Zwischenergebnis
B. Strukturmerkmale der GbR nach dem MoPeG
I. Gesellschaftsvertrag
II. Gesellschafter
III. Gesellschaftszweck, Beiträge und Gegenseitigkeit
IV. Abschaffung des Gesamthandsprinzips durch das MoPeG?.
1. Der Begriff der Gesamthand: Eine kurze Zusammenfassung
a) Vermögensrechtlicher Gesamthandsbegriff
b) Gemeinschaftsbezogener Gesamthandsbegriff
2. Auswirkungen des MoPeG
aa) Die Gesamthandsgesellschaft als Rechtssubjekt
bb) Keine Rechtssubjektivität der Gesamthandsgesellschaft
(1) Ausschließlich Personen als Rechtssubjekte?
(a) Die Verortung der (fehlenden) Regelung
(b) Persönliche Haftung
(c) Steuerrechtliche Erwägungen
(2) Die Lösung des Gesetzgebers
3. Fazit
C. Besondere Ein- und Austragungen im Gesellschaftsregister
I. Registerrechtliche Behandlung der Löschung eines Gesellschafters
1. Wortlaut &amp
Gesetzessystematik
a) Semantische Auslegung
b) Systematischer Vergleich zur Gesellschafterliste
c) Systematischer Vergleich zum Handelsregister
2. Telos &amp
Risikosphären
a) Haftungsfragen
b) Verkehrsschutz
c) Sinn und Zweck der Vertrauenshaftung
d) Wirkungsweisen von Gesellschaftsregister und Gesellschafterliste
3. Das Verbot des faktischen Registerzwanges
4. Lösungsmöglichkeiten
a) Kautelarische Absicherungen?
b) Die Registertransparenz in Gefahr? - Ein Interessenausgleich
5. Zwischenergebnis
II. Die Aufnahme einer nicht eingetragenen OHG in das Gesellschaftsregister
1. Wortlautauslegung: „Soweit gesetzlich vorgesehen"
2. Genetische Auslegung
a) Die Möglichkeit der Registrierung
b) Die Notwendigkeit der Eintragung
c) Die Pflicht der Eintragung
3. Das System und der Sinn und Zweck des Gesellschaftsregisters
a) Zwischen Anreiz und Zwang
b) Das Transparenzziel
aa) Der Vergleich mit dem Aktienregister
bb) Verkehrsfähigkeit und Umgehungsgefahr
4. Eine verfassungskonforme Auslegung
a) Voraussetzungen.
b) Ungleichbehandlung von wesentlich Gleichem
c) Rechtfertigung: Willkürverbot / Sachlicher Grund
aa) Das Handelsgewerbe
bb) Die handelsregisterrechtliche Eintragungspflicht
cc) Eigen- und Fremdinteresse
5. Fazit
D. Das Gesellschaftsregister im internationalen Kontext
I. Mobilität der eGbR
1. Der Sitz der eGbR
a) Grundsatz: Verwaltungssitz
b) Ausnahme: Vertragssitz
2. Sitzverlegung der eGbR - Wegzugsfälle
a) Verlegung (auch) des Vertragssitzes
aa) Normativer Ausschluss
bb) Einschränkung durch die Niederlassungsfreiheit?
cc) Folgen eines Beschlusses
(1) Bisherige Lösungsansätze
(2) Vertragssitzverlegung als grenzüberschreitender Formwechsel
(a) Formwechsel kraft Rechtsformzwangs
(b) Europarechtliche Vorgaben
(c) Restriktionen des Umwandlungsgesetzes
(d) Interessen der Gesellschafter
dd) Annex: Die ausländische Geschäftsanschrift
b) Verlegung des Verwaltungssitzes
aa) Sachrechtliche Behandlung
bb) Kollisionsrechtliche Behandlung
(1) Wegzug in einen Gründungstheorie-Staat
(2) Wegzug in einen Staat der Sitztheorie
(a) Kurze terminologische Einordnung
(b) Auslegung des 706 S. 1 BGB n. F.
II. Die Eintragung von ausländischen Gesellschaften im Gesellschaftsregister
E. Kapitelergebnis
4 Das Gesellschaftsregister und das Grundbuch
A. Überblick: Die (e)GbR im Grundbuch
I. Der Eintrag für und betreffend die Gesellschaft
1. Der Eintrag für die Gesellschaft
a) Die „Soll-Vorschrift"
b) „Für" die Gesellschaft
c) Mit oder ohne die Gesellschafter?
2. Der Eintrag betreffend die Gesellschaft
II. Der gutgläubige Erwerb
1. Ein falscher Gesellschafter
a) De lege lata
b) De lege ferenda
c) Übergangsregelungen
2. Eine falsche Gesellschaft
III. Die Eintragung des Gesellschafterwechsels.
IV. Verfahrensgang
B. Eine freiwillige Eintragung?
I. Faktischer Zwang als Obliegenheit
II. Tatsächlicher Zwang
1. Gesetzlicher Eigentumserwerb
2. Gesellschafterwechsel
a) Rechtslage bis 2001
b) Rechtslage von 2001 bis zum ERVGBG
c) Die Rechtslage vom ERVGBG bis zum MoPeG
d) Die Rechtslage nach dem MoPeG und Auswirkung auf den Eintragungszwang
3. Besondere Fallen des Eintragungszwangs
C. Ein identitärer Schwebezustand?
I. Die grundbuchrechtlichen Identifikationsmerkmale
II. Konflikte der Identifikationsmerkmale
1. Vorüberlegungen
2. Gesellschaftsregister
3. Maßgebliche Perspektive
4. Identitärer Schwebezustand
a) Beliebigkeit der Eintragungsreihenfolge
b) Der Scheinschwebezustand
aa) Keine gesetzlichen Vorgaben
bb) Die Auswirkung der Anerkennung
cc) Widerspruch zu allgemeinen gesellschaftsrechtlichen Prinzipien
c) Zwischenergebnis
III. Lösung des Publizitätsdefizits
1. Erster Problemkreis: Keine Rechtsdurchsetzung
2. Zweiter Problemkreis: Unangemessene Gestaltungsmacht der Gesellschafter
a) Exkurs: Registersperre zulasten der Gläubiger?
b) Faktische Gestaltungsmacht
aa) Grundbuchrechtliche Lösung
bb) Registerrechtliche Lösung
(1) Minimalinvasive Lösung
(2) Vollwertige Registereintragung
(3) Klarstellungsvermerk
IV. Zwischenergebnis
D. (K)ein gutgläubiger Erwerb?
I. Problem: Doppeleintragung der eGbR im Grundbuch
2. Vertretung der Gesellschaft
3. Berechtigung der Gesellschaft
4. Erwerb vom Nichtberechtigten
a) Begriffsbestimmung: Grundbuchberichtigung oder Richtigstellung
b) Dogmatisch: Richtigstellung
c) Teleologische Extension der 891 ff. BGB?
d) Die Richtigstellung im Gewand der Berichtigung
e) Die allgemeinen Vorschriften.
II. Beseitigung der Unsicherheiten bei der Doppeleintragung
E. Von der Vor-GmbH zur eGbR im Grundbuch
I. Die Vorgründungsgesellschaft - eine GbR?
II. Die Vorgesellschaft
1. Rechtsnatur
a) Vorgesellschaft als Personengesellschaft
b) Vorgesellschaft als Körperschaft
2. Grundbuchfähigkeit der Vor-GmbH
a) Reichweite der Rechtsfähigkeit aus der Sicht des MoPeG
b) Verfahrensrecht als Hindernis?
aa) Regelungslücke
bb) Ausschluss kraft Verfahrensrechts?
cc) Planwidrigkeit der Regelungslücke
dd) Vergleichbare Regelung
c) Die Kapitalaufbringung und das Grundbuch
3. Das Scheitern der Vor-GmbH
III. Die unechte Vorgesellschaft
2. Die unechte Vorgesellschaft im Grundbuch
a) Keine kodifizierte Eintragungsregelung
aa) Eintragung ohne die Gesellschafter
bb) Eintragung mit den Gesellschaftern
b) Normativer Ausschluss
aa) 47 Abs. 2 GBO n. F.
(1) Eine oder mehrere Gesellschaften?
(2) Identität oder Gesamtrechtsnachfolge?
(a) Das Verhältnis von echter Vorgesellschaft zur GmbH
(b) Folgerungen für das Verhältnis zur unechten Vorgesellschaft
bb) Art. 229 21 Abs. 1 EGBGB n. F.
c) Ausschluss kraft Rechtsfortbildung
aa) Planwidrigkeit der Regelungslücke
bb) Vergleichbare Interessenlage
d) Durchsetzung der Voreintragungspflicht
aa) Analoge Anwendung des Grundbuchberichtigungszwanges
bb) Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht
F. Kapitelergebnis
5 Die Nachteile des Gesellschaftsregisters
A. Eintragungszwänge
I. Eintragungszwang kraft Treuepflicht
1. Ursprung der Treuepflicht
a) Förderpflicht
b) Ergänzung der Förderpflicht
aa) Änderung des Gesellschaftsvertrages der GbR
bb) Die ungeschriebene Rücksichtnahme- und Anpassungsklausel
2. Zustimmungspflicht im Fall der (e)GbR.
a) Maßstabsbildung.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-428-59321-9
OCLC:
1468160384

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