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Die Komposition der Hysterie Zur Psychologie der Moderne in Richard Strauss` Tondichtung Don Quixote op. 35 Julia Marie Müller
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Müller, Julia Marie <p>Julia Marie Müller, Intendantin des internationalen Klassikfestivals Musikalischer Sommer in Ostfriesland, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Musik und Klangkultur Series
- Musik und Klangkultur
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Richard Strauss.
- Modernity.
- Don Quixote.
- Psychology.
- Strukturanalyse.
- Semiotics.
- Moderne.
- Umberto Eco.
- Psychologie.
- Music.
- Semiotik.
- Composition.
- Cultural History.
- Musik.
- Psychoanalysis.
- Komposition.
- Music History.
- Kulturgeschichte.
- Musicology.
- Psychoanalyse.
- Sound.
- Musikgeschichte.
- Musikwissenschaft.
- Klang.
- Local Subjects:
- Richard Strauss.
- Modernity.
- Don Quixote.
- Psychology.
- Strukturanalyse.
- Semiotics.
- Moderne.
- Umberto Eco.
- Psychologie.
- Music.
- Semiotik.
- Composition.
- Cultural History.
- Musik.
- Psychoanalysis.
- Komposition.
- Music History.
- Kulturgeschichte.
- Musicology.
- Psychoanalyse.
- Sound.
- Musikgeschichte.
- Musikwissenschaft.
- Klang.
- Physical Description:
- 1 online resource (0 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Müller, Die Komposition der Hysterie Zur Psychologie der Moderne in Richard Strauss` Tondichtung Don Quixote op. 35
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2024
- Biography/History:
- Julia Marie Müller, geb. 1983, ist Intendantin des internationalen Klassikfestivals Musikalischer Sommer in Ostfriesland. Die Pianistin und Managerin promovierte 2023 in Musikwissenschaften und studierte Musik und Medienmanagement an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
- Summary:
- Wie psychologisch ist die Musik von Richard Strauss? Julia Marie Müller widmet sich seiner Tondichtung »Don Quixote« und spiegelt neue Erkenntnisse einer Psychologie der Moderne um 1890 auf das Schaffen des Komponisten. Mittels einer Analyse der musikalischen Motive im Kontext semiotischer Theorien Umberto Ecos deckt sie eine spezielle Bedeutsamkeit auf, die sich in der Struktur der Komposition zeigt: Strauss hat seinen Protagonisten auf Basis aktuellster zeitgenössischer Forschung konzipiert und musikalisch ausgeführt. So gestaltet sich etwa Don Quixotes Verrücktheit bei Strauss als Hysterie, deren funktionelle Mechanismen in den Strukturen der Motivbehandlung der Komposition sicht- und hörbar werden.
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort 9 1. Einleitung und These 13 2.1 Ursprung und Konzeption der »Musikalischen Moderne« 23 2.2 Ein »Musikalische Moderne«-Konzept der Psychologie und der »Nerven« 27 2.3 Zusammenfassung und methodische Ableitung aus der Diskussion 31 3.1 Ursprünge und Herausforderungen einer Poetik des Unbewussten 35 3.2 Die »Nervenkrise« in der Literatur 39 3.3 Die Suche nach Darstellungsformen des Geschehens »auf den Nerven« 41 3.4 Die literarische Darstellungsstrategie des »Inneren Monologs« 46 3.5 Erzählte Sprachkrise: Hugo von Hofmannsthals Ein Brief 48 Einleitung 53 4.1 Poetik und Kulturgeschichte in der Ästhetik Richard Strauss' 54 4.2 Richard Strauss' Instrumentalkrise als Krise des Ausdrucks 56 4.3 Strauss' Verständnis der Begriffe »Programm«, »Stoff«, »Sujet« und »poetische Idee« 60 4.4 Die »stilistische Tradition« des Psychischen in der Musik 63 4.5 Die Entwicklung des Kontrapunkts zum psychologischen Mittel 67 4.6 Richard Strauss' »psychische Polyphonie« als »Nervencontrapunkt« 70 4.7 Nervenkontrapunkt in Strauss Tondichtung Don Quixote 74 4.8 Die extratextuelle Bedeutsamkeit des »Nervenkontrapunkts« 77 5.1 Kontextualisierung und Semiotik-Bezug 81 5.2 »Musik als Botschaft« 84 5.3 Umberto Ecos Semiotik-Theorie 87 5.4 Programmatische Quellenangaben zu Richard Strauss' Don Quixote 88 5.5 Signifikation der musikalischen Motive 91 6.1 Die drei Motive des Don Quixote 95 6.2 Die Darstellung psychischer Vorgänge durch Motiv-Entwicklung 98 6.3 Der »ästhetische Idiolekt« des Kunstwerks 101 6.4 Der handelnde Don Quixote: Motiv-Verschmelzungen 103 6.5 Zum Variationsschema des Don Quixote 106 6.6 Weiterentwicklung des Codes, synthetische Urteile und neuer Code 110 6.7 The missing link: Das »Willens«-Motiv 112 6.8 Der Verfremdungseffekt am Beispiel des Büßer-Motivs 116 6.9 Der mentale Prozess des Erinnerns (Variation V) 120 6.10 Das Prinzip der Motiv-Verzerrung: »Dulcinea« in Variation VI 123 6.11 Analyse-Ergebnisse Teil I 129 7.1 Kulturgeschichtliche Kontextualisierung der Analyse-Ergebnisse 131 7.2 Kleine Einführung zu Sigmund Freuds Psychoanalyse 132 7.3 Strauss' Don Quixote im Spiegel der Studien über Hysterie 135 7.4 Pathogene Vorstellung und Spaltung der Psyche 136 7.5 Genese der Hysterie in der Introduktion 138 7.6 Verdrängung des Büßer-Motivs und Spaltung der Psyche 144 7.7 Das pathologische Moment der halluzinatorischen Psychose 150 7.8 »Attitudes passionelles«: hysterische Anfälle 153 7.9 »Konversion in umgekehrter Richtung«: Erinnern in der Nachtwache 156 7.10 Zum »Windhauch« (Harfenglissando) in Variation V 159 7.11 Die Rolle des »Büßer-Motivs« für die Form des Werkes 162 8. Epilog: Richard Strauss' Lila-Projekt 167 Einleitung 175 9.1 Methodische Reflektion 177 9.2 Ergebnisse 181 9.3 Ausblick 183 Literaturverzeichnis 185 Anhang 191
- Notes:
- Doctoral Thesis Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover 2023
- ISBN:
- 9783839473832
- 3839473837
- OCLC:
- 1446407283
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