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Digital Health und Recht : Zu Den Rechtlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung des Gesundheitswesens.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Buchholtz, Gabriele, Author.
- Series:
- Schriften um Gesundheitsrecht vol. 76
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Medical laws and legislation.
- Data protection.
- Physical Description:
- 1 Online-Ressource
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Berlin Duncker & Humblot 2024
- Summary:
- This book, edited by Gabriele Buchholtz and Laura Hering, explores the legal aspects of digital health and its impact on the healthcare sector. It delves into topics such as electronic patient records, digital health applications, and software as a medical device. The collection of essays provides insights into regulatory trends, legal challenges, and potential solutions for data protection issues in digital healthcare. Addressing the intersection of law, technology, and ethics, the book is intended for legal professionals, policymakers, and researchers interested in the evolving legal framework of digital health. The contributions also highlight the importance of interdisciplinary approaches in understanding the complexities of digitalization in healthcare. Generated by AI.
- Contents:
- Intro
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Gabriele Buchholtz/Laura Hering: Digital Health und Recht - Einführung in die Thematik
- I. Ausgangspunkt: Zunehmendes Interesse an den rechtlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung des Gesundheitswesens
- II. Überblick
- III. Übergreifende Perspektiven von Digital Health und Recht
- 1. Digitalisierung im Gesundheitswesen als gesamtrechtliche Aufgabe
- 2. Neues Selbstverständnis des Rechts
- 3. Verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit als Desiderat
- IV. Synthese
- A. Elektronische Patientenakte
- Sören Deister: Die elektronische Patientenakte - Innovation für die Patientenversorgung oder gesetzgeberische Fehlkonstruktion?
- I. Das Regelungssystem der ePA im SGB V
- 1. Regelungsziel und zentrale Charakteristika
- a) Freiwilligkeit
- b) Patientensouveränität
- 2. Das Berechtigungsmanagement
- a) Allgemeine technische Nutzungsmöglichkeiten
- b) Technische Zugriffsfreigabe
- c) Datenschutzrechtliche Kritik am Berechtigungsmanagement
- 3. Rechte und Pflichten der maßgeblichen Akteure im Überblick
- a) gematik
- aa) Aufgabe und Ausgestaltung
- bb) Offene verfassungsrechtliche Fragen
- b) Krankenkassen
- c) Versicherte
- d) Leistungserbringer
- aa) Verarbeitung bereits vorhandener Daten
- bb) Unterstützungspflicht nach 346-348 SGB V
- II. Regelungs- und Umsetzungsdefizite
- 1. Gesetzestechnische Defizite
- 2. Versorgungssystembezogene Defizite
- 3. Akzeptanzdefizite bei den Leistungserbringern
- 4. Nutzungsbezogene Defizite
- 5. Vertrauensdefizite durch versorgungsfremde Nutzung
- III. Generallösung Opt-Out-Modell?
- Literatur
- Christoph Krönke: Die elektronische Patientenakte (ePA) im europäischen Datenschutzrechtsvergleich
- I. Die ePA - „Kernelement" digital unterstützter Gesundheitsversorgung in Deutschland oder „Computerspielerei"?.
- II. Überblick: Die Patientenaktensysteme in Deutschland, Österreich, Estland und Spanien
- 1. Die deutsche ePA ( 341ff. SGB V)
- 2. Die österreichische ELGA ( 13ff. GTelG 2012)
- 3. Das estnische HIS ( 59ff. TTKS)
- 4. Die spanische HC (Art. 14ff. Ley 41/2002)
- III. Einrichtung und Befüllung der Patientenakten
- 1. Deutschland: Striktes Einwilligungskonzept nach Maßgabe des Leitprinzips der „Patientensouveränität"
- 2. Österreich, Estland und Spanien: Differenzierter Rückgriff auf gesetzliche Verarbeitungstatbestände
- a) Österreich
- b) Estland
- c) Spanien
- 3. Wertender Vergleich
- IV. Berechtigung einzelner Leistungserbringer zum Zugriff auf die Patientenakte
- 1. Deutschland und Österreich: Starre Gruppenzuordnungen auf unterschiedlicher Rechtsgrundlage
- 2. Estland und Spanien: Gesetzliche Zugriffsberechtigung ohne relevante Gruppenbeschränkungen
- V. Steuerungsmöglichkeiten des Patienten
- 1. Deutschland
- 2. Österreich
- 3. Estland
- 4. Spanien
- 5. Wertender Vergleich
- VI. Fazit
- Sarah Rachut: Datenschutz und Datennutzung im digitalen Gesundheitswesen
- I. Datennutzung als zentraler Baustein eines modernen Gesundheitswesens
- II. Gesundheitsdaten als (verfassungs-)rechtlich relevante Kategorie
- 1. Rechtstatsächliche Ausgangslage
- 2. Verarbeitung von Gesundheitsdaten als verfassungsrechtliches Schutzgut
- a) Schutz von Leben und Gesundheit
- b) Schutz medizinischer Forschung
- c) Schutz medizinischer Innovation
- d) Schutz von Privatheit, Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung
- e) Schutz der gesundheitlichen Selbstbestimmung
- f) Fazit: Gesundheitsdatenschutz im Spiegel grundrechtlicher Abwägung
- 3. Einfachgesetzliche Grundlagen der Verarbeitung von Gesundheitsdaten
- a) Gesetzlicher Gestaltungsspielraum und datenschutzrechtliche Ermächtigung.
- b) Tradierte Gesetzesgrundlagen und neue Ermächtigungen in der „Digital Health-Gesetzgebung"
- c) Verbleibende Spielräume für Einwilligungskonzepte
- 4. Datenschutzrechtliche Interessenabwägung im Kontext von Digital Health
- III. Datenschutz und Datennutzung der elektronischen Patientenakte
- 1. Die ePA als Herzstück des Gesundheitsdatenmanagements
- 2. Freiwilligkeit der ePA-Nutzung: opt-in oder opt-out?
- a) Freiwilligkeit: verfassungsrechtliche Notwendigkeit oder gesetzgeberische Weichenstellung?
- b) Freiwilligkeit als Bestandteil datenschutzrechtlicher Einwilligung
- c) Freiwilligkeit und Akzeptanzstiftung
- d) Erfahrungen mit und Bedenken gegen die Opt-out-Lösung
- e) Verfassungs- und unionsrechtliche Zulässigkeit einer Opt-out-Lösung bei der ePA
- 3. Berechtigungsmanagement bei der Nutzung der ePA
- a) Technisch-organisatorische Notwendigkeit eines Berechtigungsmanagements
- b) Gesetzliche Stufenlösung des grob- und feingranularen Berechtigungsmanagements
- c) Datenschutzdebatte um das Berechtigungsmanagement
- d) Rechtstatsächlicher Status Quo
- IV. Ausblick
- B. Weitere regulatorische Trends und deren Bewertung
- Michael Kolain und Jonas Lange: ePA, DiGA, SaMD &
- Co. - Regulatorische Trends und Entwicklungen einer datengetriebenen Medizin
- I. Einleitung
- 1. Einführung in die Welt der datengetriebenen Medizin
- 2. Kreislauf der datengetriebenen Medizin
- 3. Zielsetzung und Fokus des Beitrags
- II. Datenerhebung im gesundheitlichen Kontext
- 1. Erlaubnis zur Verarbeitung personenbezogener Gesundheitsdaten
- 2. Digitale Gesundheitsanwendungen
- 3. Medizinprodukterecht
- 4. KI-Regulierung
- III. Dauerhafte Datenspeicherung
- 1. Elektronische Patientenakte
- 2. Data Governance Act
- 3. ePA-Anbieter als Datenvermittlungsdienst?
- IV. Datenakkumulation
- 1. Forschungskompatible ePA.
- 2. Anonymisierung
- V. Datenauswertung im Forschungskontext
- 1. Pläne auf nationaler Ebene
- 2. Entwürfe der Europäischen Kommission
- a) Datengesetz (Data Act)
- b) Europäischer Gesundheitsdatenraum
- VI. Personalisierung
- VII. Systematisierung „von unten"
- Friederike Malorny: Digitale Pflegeanwendung (DiPA) als neuer Baustein einer Digitalisierung des Gesundheitswesens
- I. Einführung
- II. Definition der digitalen Pflegeanwendung (DiPA)
- III. Formelle Anspruchsvoraussetzungen
- IV. Materielle Anspruchsvoraussetzungen
- 1. Sachlicher Anwendungsbereich
- a) Wesentliches Beruhen auf digitalen Technologien
- b) Nutzung gem. 40a Abs. 1 SGB XI
- 2. Persönlicher Anwendungsbereich
- a) Pflegebedürftige in ambulanter Pflege
- b) Pflegebedürftige in stationärer Pflege
- c) Unvereinbarkeit mit Art. 3 Abs. 1 GG
- d) Zwischenergebnis
- 3. Kein Ausschluss nach 40a Abs. 1 SGB XI
- V. Höhenmäßige Anspruchsbegrenzung nach 40b S. 1 SGB XI
- Simone Kuhlmann: Zulassung KI-basierter Clinical Decision Support Systems unter der Medical Device Regulation
- II. KI-basierte CDSS in der medizinischen Versorgung
- III. Risiken des Einsatzes KI-basierter CDSS
- IV. Anforderungen an den Einsatz KI-basierter CDSS
- 1. Qualitätsanforderungen an das KI-System
- 2. Sachgemäße Implementierung in den Organisationsablauf und Befähigung der Nutzer
- V. CDSS unter der Medical Device Regulation
- 1. CDSS als Medizinprodukt i.S.d. MDR
- 2. (Qualitäts-)Anforderungen an Medizinproduktesoftware nach der MDR
- 3. Nachweis der Erfüllung der Sicherheits- und Leistungsanforderungen
- a) Klinische Bewertung
- b) Ergänzende Nachweise speziell für KI-basierte Systeme
- c) Konformitätsbewertungsverfahren
- d) Inverkehrbringen von im Betrieb weiterlernender CDSS unter der MDR?.
- 4. Sachgemäße Nutzung und Implementierung in den Klinikalltag
- C. Solidarität und Individualisierung
- Gabriele Buchholtz und Martin Scheffel-Kain: Die digitale Zukunft des Gesundheitswesens - Solidarität vs. Individualisierung?
- I. Einleitung - Die Zukunft des Gesundheitswesens ist digital
- II. Neue Individualisierungsmöglichkeiten im Zuge von „Digital Health" am Beispiel von „Pay-as-you-live"-Programmen
- III. Vereinbarkeit mit dem Solidaritätsprinzip
- 1. Verfassungsrechtlicher Ausgangspunkt: Sozialstaatsprinzip aus Art. 20 Abs. 1 GG
- 2. Einfachgesetzliche Vorgaben
- IV. Weitere rechtliche Implikationen
- 1. Vereinbarkeit mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG
- 2. Vereinbarkeit mit dem Wirtschaftlichkeitsgebot
- V. Fazit
- VI. Ausblick: Digitale Neuausrichtung des Solidaritätsprinzips
- Alina Omerbasic-Schiliro: Monitoring physiologischer Daten im Alltag: Quell wissenschaftlichen Fortschritts auf Kosten von Privatheit, Selbstbestimmung und Solidarität?
- II. Führt der Fokus auf die Sammlung und Verarbeitung individueller physiologischer Daten zu einer Überbetonung des Individuums und dem Verlust von Solidarität im Gesundheitswesen?
- III. Droht ein Abgleiten in Fremdbestimmung, Zwang und Überwachung sowie der Verlust von Privatheit?
- 1. Kann der Verweis auf den drohenden Verlust der Privatheit Grenzen des Monitorings begründen?
- 2. Droht ein Verlust der Selbstbestimmung?
- 3. Freiwilligkeit vor Pflicht
- IV. Überlegungen zur Erarbeitung von Prinzipien wertsensitiven Technologiedesigns
- D. Haftung und Verantwortung
- Christian Katzenmeier: Haftungsrechtliche Rahmenbedingungen der Digitalisierung des Gesundheitswesens
- I. Digitalisierung des Gesundheitswesens - Chancen und Risiken.
- II. Haftung de lege lata.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
- ISBN:
- 9783428588893
- 3428588894
- OCLC:
- 1438671626
- Access Restriction:
- Open Access Unrestricted online access
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