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Menschenrechte und Erinnerungspolitik in Indien Historische Perspektiven im Zeichen der Dekolonisierung Michael Gottlob

De Gruyter transcript Complete eBook Package 2024 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Gottlob, Michael <p>Michael Gottlob, Literaturwissenschaftler, Deutschland</p>, Author.
Series:
Public History - Angewandte Geschichte Series
Public History – Angewandte Geschichte
Language:
German
Subjects (All):
Indien.
India.
Human Rights.
Menschenrechte.
Erinnerungskultur.
Memory Culture.
Gewalt.
Violence.
Erinnerung.
Memory.
Geschichte.
History.
Politik.
Politics.
Kolonialismus.
Colonialism.
Hinduismus.
Hinduism.
Hindunationalismus.
Hindunationalism.
Bildung.
Education.
Asian History.
Asiatische Geschichte.
Kulturgeschichte.
Cultural History.
Geschichte des 20. Jahrhunderts.
History of the 20th Century.
Geschichtswissenschaft.
Local Subjects:
Indien.
India.
Human Rights.
Menschenrechte.
Erinnerungskultur.
Memory Culture.
Gewalt.
Violence.
Erinnerung.
Memory.
Geschichte.
History.
Politik.
Politics.
Kolonialismus.
Colonialism.
Hinduismus.
Hinduism.
Hindunationalismus.
Hindunationalism.
Bildung.
Education.
Asian History.
Asiatische Geschichte.
Kulturgeschichte.
Cultural History.
Geschichte des 20. Jahrhunderts.
History of the 20th Century.
Geschichtswissenschaft.
Physical Description:
1 online resource (177 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Gottlob, Menschenrechte und Erinnerungskultur Historische Perspektiven im Zeichen der Dekolonisierung
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2024
Biography/History:
Michael Gottlob (Dr. phil.), geb. 1950, lehrte deutsche Sprache und Literatur an Universitäten in Italien und Indien. Sein Forschungsschwerpunkt ist Geschichte des historischen Denkens im interkulturellen Vergleich.
Summary:
Wie lässt sich das ambivalente Verhältnis zwischen Menschenrechtspolitik und Erinnerungskulturen fassen? Ein Beispiel dafür, dass kollektive Erinnerung an vergangene Gewalt ihrerseits Menschenrechte verletzen und neue Gewalt hervorbringen kann, statt sie einzudämmen, ist Indien. Michael Gottlob verdeutlicht die geschichtspolitischen Strategien, die die Konfrontation zwischen der hindunationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) und der säkularen Kongresspartei (INC) prägen. Es zeigt sich: Der Streit um den Umgang mit der indischen Geschichte reicht tief in die Selbstverständigungsprozesse der Inder*innen unter dem Kolonialismus zurück.
Besprochen in: Amnesty Journal, 2 (2025)
»Gottlobs Buch ist topaktuell – und nicht nur im Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen in Südasien. Die Zweiteilung der Welt, in der zwar viele indische Studierende ganz selbstverständlich Konrad Adenauer, Hermann Hesse und Franz Beckenbauer kennen, aber kaum eine:r in Deutschland etwas mit den Namen Savarkar, Premchand und Sachin Tendulkar anfangen kann, ist evident.«
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort
Menschenrechte und Erinnerung
Indisches Geschichtsinteresse unter dem Kolonialismus
Indien als weltpolitischer Akteur - historische Sinnbildung im Zeitalter der Globalisierung
Indien und Europa in wechselseitiger Inklusion
I. Menschenrechte und Erinnerung - ein Dilemma
1. Erinnern oder Vergessen
2. Frieden und Gerechtigkeit
3. Menschenrechte postkolonial
II. Geschichtspolitik in Indien, oder: ›Korrektur eines historischen Unrechts‹
1. Umschreiben der Geschichte
2. Befreiung vom ›colonial mindset‹
III. Indische Schulbuchkontroversen
1. Geschichtsunterricht als Mittel der Identitätspolitik
2. Ein neuer Ansatz - personale und kollektive Identität
3. Komponenten des indischen Selbstverständnisses
4. Identität und Geschichte in der postkolonialen Gesellschaft
IV. Indischer Geschichtsdiskurs unter dem Kolonialismus
1. Der Nutzen der Erinnerung
2. Anspruch auf Wissenschaftlichkeit
3. Kolonialismus als Behinderung des Fortschritts
4. Historisierung vs kulturelle Selbstbehauptung
V. Indiens Anschluss an die Geschichte
1. Vielerlei Formen von Anschluss
2. Anspruch auf Zentralität
3. Nativismus und Überlegenheitsanspruch
4. Historisierung von Peripherie und Zentrum
VI. Auf der anderen Seite der Globalisierung. Indische Rückfragen an die westliche Geschichte
1. Geschichte und Kulturvergleich
2. Indische Zweifel am modernen Geschichtsbegriff
3. Geschichte dekolonisieren
4. Verteidigung des Ahistorischen
5. Europa provinzialisieren
VII. Geschichte und Eigensinn in Indien
1. Geschichte und Selbstbehauptung
2. Historisierung als zweite Kolonisation
3. Alternative Geschichte
4. Die Verteidigung nichtmoderner Kulturen und Traditionen
VIII. Inklusionen und Exklusionen in der Begegnung zwischen Indien und Europa.
1. Indiens Botschaft der universalen Toleranz
2. Eigenes und Fremdes, Tradition und Moderne
3. Inklusion als Vorwegnahme der Zukunft
4. Indiens Inklusion in die westliche Geschichte
5. Anspruch auf ›volle Historizität‹
6. Asymmetrische Ignoranz überwinden
Glossar
Abkürzungen
Bibliographie.
ISBN:
9783839472828
3839472822
OCLC:
1435580218

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