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Bauherren und Architekten Über Weisungsgebundenheit und Freiheit beim Entwerfen Michael Pracht

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Pracht, Michael <p>Michael Pracht, Architekt, Deutschland</p>, Author.
Contributor:
Ludwig Sievers Stiftung, Funder.
Series:
Architekturen Series
Architekturen
Language:
German
Subjects (All):
Designing.
Entwerfen.
Architekt.
Architect.
Bauherr.
Builder.
Dienstleistung.
Service.
Architekturpraxis.
Architecture Practice.
Architektur.
Architecture.
Design.
Kultur.
Culture.
Cultural Theory.
Kulturtheorie.
Local Subjects:
Designing.
Entwerfen.
Architekt.
Architect.
Bauherr.
Builder.
Dienstleistung.
Service.
Architekturpraxis.
Architecture Practice.
Architektur.
Architecture.
Design.
Kultur.
Culture.
Cultural Theory.
Kulturtheorie.
Physical Description:
1 online resource (229 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Pracht, Bauherren und Architekten Über Weisungsgebundenheit und Freiheit beim Entwerfen
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2024
Biography/History:
Michael Pracht (Dr. phil. Dipl.-Ing.), geb. 1974, ist Architekt. Er studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart Architektur und Design und wurde an der Technischen Universität Dresden promoviert.
Summary:
Lässt sich die Arbeit von Architekten als Dienstleistung beschreiben? Ist Entwerfen dialogisch? Und in welchem Verhältnis stehen Bauherr und Architekt im Entwurfsprozess? Michael Pracht beschreibt diese Konstellation und interpretiert sie anhand von Beispielen aus der Praxis neu. Dazu erweitert er bestehende Ansätze um unterschiedliche Blickwinkel anderer Disziplinen wie z.B. Medizin, Jura, Soziologie oder Philosophie. Die Studie trägt dazu bei die bestehende Forschungslücke zu schließen und vermittelt allen, die am Entwerfen und damit an der Entstehung der gebauten Umwelt beteiligt sind, ein vertieftes Verständnis des Bauherrn-Architekten-Verhältnisses.
Besprochen in:Architekt, 4 (2024), Antonia Walz
Contents:
Cover
Inhalt
Dank
1. EINLEITUNG
1.1 Motivation und Aufbau der Arbeit
Architektenkammer Baden‐Württemberg (AKBW), AIA und RIBA
Architekten
Aufbau der Arbeit
1.2 Begriffe
Entwerfen
Bauherr und Architekt
Verhältnis
1.3 Stand der Forschung
Platon (428/427 - 348/347 v. Chr.), Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), Vitruv (wahrsch. 80 - 15 v. Chr.), Leon Battista Alberti (1404 - 1472), Leonardo da Vinci (1452 - 1519)
Mariana Griswold Van Rensselaer (1890)
Hermann Levin Goldschmidt (1948)
Konrad Ott (1997)
Burkhard Biella (1998)
Antje Schulz‐Eickhorst (2002)
Andrew Pressman (2006)
Oliver Schmidtke (2006)
Achim Hahn (2008)
Stefan Neubig (2008)
Martin Düchs (2011)
1.4 Zusammenfassung und Fragestellung
»Ideales« dialogisches oder »reales« Dienstleistungs‐Verhältnis
Fragestellung
2. METHODOLOGIE
2.1 Wohnend Leben - Grundlagen: Architektur als Lebensmittel
2.1.1 Um was geht es beim Entwerfen? - Wohnen…
2.1.1.1 Wohnen ist kein Grundbedürfnis, sondern Sein, eine menschliche Grundsituation
2.1.2 …und Wohnhaus - Das Haus als dritte Haut?
2.1.2.1 Haben und Sein
2.1.2.2 Raum und Objekt
2.1.2.3 Wohnen ist immer verortet
2.1.2.4 Wa(h)re Architektur - Passenqualität vs. Objektqualität
2.1.3 Zusammenfassung
2.2 »Grau, teurer Freund, ist alle Theorie« - Architekturtheorie als Erfahrungswissenschaft
2.2.1 Zum Verhältnis von Praxis und Theorie
2.2.1.1 Praxis und Theorie
2.2.1.2 Über etwas nachdenken oder etwas nach‐denken
2.2.1.3 Erfahrung begreifen
2.2.1.4 Theorie und Praxis
2.2.2 Lernen aus Erfahrung
2.2.2.1 Erkenntnis ist Wieder - Erkenntnis
2.2.2.2 Die Erkenntnis kommt plötzlich, es ist »Erste Erkenntnis«
2.2.3 Zusammenfassung
2.3 »Example?!« - Erfahrungswissenschaft als Beispielhermeneutik.
2.3.1 Philosophischer Hintergrund: Phänomenologie und Hermeneutik
2.3.1.1 Erklären vs. Verstehen
2.3.2 Beispielhermeneutik als qualitative Methodologie
2.3.2.1 Prinzip und Beispiel vs. Theorie und Fall
2.3.2.2 Verstehen als Epagoge - Intuitive Induktion
2.3.2.3 Ziel: Orientierung
2.3.2.4 Objektivität und Hinführung
2.3.3 Vorgehen der Untersuchung
2.3.3.1 Auswahl der Beispiele
2.3.3.2 Beschreibung
2.3.3.3 Interpretation: Ähnlichkeiten und Verdichtung
2.3.3.4 Ergänzungen
2.3.4 Datengrundlage: Vier Beispiele
2.3.4.1 Beispiel 1: Logistikzentrum
2.3.4.2 Beispiel 2: Wettbewerb Rathaus
2.3.4.3 Beispiel 3: Geschosswohnungsbau
2.3.4.4 Beispiel 4: Tribüne Sportplatz
2.2.5 Zusammenfassung
2.4 Zwischenstand: Erkenntnisse über Bauherren und Architekten bei Bauherren und Architekten suchen
3. UNTERSUCHUNG
3.1 »Machen Sie uns mal 'n paar Vorschläge!« - Der Auftrag des Bauherrn
3.1.1 Der Bauherr muss sich zunächst äußern
3.1.1.1 Herausfinden
3.1.1.2 Sich Äußern
3.1.1.3 Klare Anforderungen
3.1.1.4 Vage Anforderungen
3.1.2 Zwischenergebnis: Der Auftrag des Bauherrn ist Anweisung und Frage
3.2 »Herausfinden, was sie wollen!« - Die Leistung des Architekten
3.2.1 Vorschlagen und Verstehen
3.2.1.1 »weit« hören
3.2.1.2 Ortsbegehung
3.2.1.3 (Rück‑)fragen
3.2.1.4 Rückbezüglichkeit: Herausfinden durch Vorschlagen
3.2.1.5 Der Architekt ist überzeugt: Dieses Haus ist das richtige
3.2.1.6 Verstehen I - die Aufgabe verstehen
3.2.1.7 Verstehen II - den Bauherrn verstehen
3.2.2 Vorschlagen und Begründen
3.2.2.1 Warum dieses Haus?
3.2.2.2 Begründen I - objektiv
3.2.2.3 Begründen II - subjektiv
3.2.3 Vorschlagen und Widersprechen
3.2.3.1 Vorschlagen - in welchem Rahmen?
3.2.3.2 Widersprechen I - objektiv
3.2.3.3 Widersprechen II - subjektiv.
3.2.4 Zwischenergebnis: Der Vorschlag des Architekten ist Erfüllung des Auftrags und Antwort auf den Selbstentwurf des Bauherrn
3.3 »Die paar Striche hätte ich auch selber machen können!« - Die Entscheidung des Bauherrn
3.3.1 Der Bauherr muss Stellung nehmen
3.3.1.1 Abnahme
3.3.1.2 Beurteilung
3.3.2 Entscheidung erst nach dem Entwerfen
3.3.2.1 Der Entwurf als Entscheidungsgrundlage
3.3.2.2 Zwischenbeurteilungen und ‑entscheidungen
3.3.2.3 Und wieder von vorne?
3.3.3 Zwischenergebnis: Der Bauherr bestätigt (oder verwirft) den Vorschlag des Architekten
3.4 Ergebnis: Der Entwurf ist WERK UND AUSSAGE
Finale Überprüfung durch den Gebrauch
4. ERGÄNZUNGEN
4.1 »Es ist ein bisschen wie beim Arzt« - Zum Vergleich der Architektur mit Medizin und Jura
4.1.1 Urteil‐sprechen
4.1.1.1 Anhörung
4.1.1.2 Vernehmung und Verhandlung
4.1.1.3 Urteil und mögliche Revision
4.1.1.4 Recht und Wahrheit
4.1.2 Diagnose‐stellen
4.1.2.1 Selbstdiagnose
4.1.2.2 Abhören
4.1.2.3 Diagnose und (Rest‑)Offenheit
4.1.2.4 Diagnose und Wahrheit
4.1.3 Zwischenergebnis: Ähnlichkeiten und Unterschiede zum Entwerfen
4.2 Die Axt im Haus erspart den Zimmermann - Professionssoziologie
4.2.1 Professionen
4.2.1.1 Theologie
4.2.1.2 Jura
4.2.1.3 Medizin
4.2.1.4 Pädagogik
4.2.2 Merkmale
4.2.2.1 Naturwüchsigkeit, professionalisierte Praxis
4.2.2.2 Gemeinwohlorientierung und Berufsethik
4.2.2.3 Arbeitsbündnis
4.2.2.4 Wahrheit, Widersprechen und Unabhängigkeit
4.2.2.5 Erfolg kann nicht garantiert werden
4.2.2.6 Nicht‐Standardisierbarkeit der Leistung
4.2.2.7 Ökonomisierung
4.2.3 Zwischenergebnis: Der Architekt zwischen Preisrichter und Produktdesigner
4.3 Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden - Philosophie
4.3.1 Dialog
4.3.1.1 Gemeinsame Verantwortung.
4.3.1.2 Dialog und Wahrheit
4.3.1.3 Dialogisches Verhältnis: Subjekt‐Subjekt
4.3.1.4 Dialog und Menschenbild
4.3.2 Monolog
4.3.2.1 Monolog als Unterbrechung des Dialogs
4.3.2.2 »Ich‐Es‐Beziehung«
4.3.2.3 Dienstleistung
4.3.3 Vor dem Dialog
4.3.3.1 Zuerst Verantwortung -
4.3.3.2 - dann Verhältnis
4.3.4 Zwischenergebnis: Dialog, Dienstleistung und Verantwortung im Entwerfen
5. ERKENNTNISSE
5.1 Vom Verschwinden des Bauherrn - die am Entwerfen Beteiligten
5.1.1 Bauherr…
5.1.1.1 Der Bauherr ist derjenige, an den sich das Entwerfen richtet
5.1.1.2 Der Bauherr ist eine Personengruppe
5.1.1.3 Es sind immer Dritte betroffen
5.1.1.4 Einflussnahme durch die Gesellschaft
5.1.2 vertreten durch…
5.1.2.1 Der Investor hat eine Zwischenposition
5.1.3 …und Architekt
5.1.3.1 Derjenige, der entwirft, ist der Architekt
5.1.3.2 Nur der Architekt entwirft das Haus als Ganzes, Fachingenieure
5.1.4 Zusammenfassung: Zwischenmenschliches Verhältnis
5.2 »Abzeichnen tun wir das nicht!« - Zum Verhältnis von Bauherr und Architekt
5.2.1 Ein weisungsgebundenes…
5.2.2 …und ein freies Verhältnis
Architekt unabhängig
Wünsche und Bedürfnisse
5.2.3 Zusammenfassung: Ein doppeltes Verhältnis - weisungsgebunden und frei
5.3 »Das nächste Mal nehme ich ein Fertighaus!« - Standard oder Einzelfall: Was ändert sich beim Fertig‐ und Mehrfamilienhaus?
5.3.1 Das Haus als Produkt wird für eine Zielgruppe entworfen
5.3.1.1 Besonderheiten oder Gemeinsamkeiten
5.3.1.2 Fertighäuser vs. Geschosswohnungsbau
5.3.1.3 Wohnfläche als Investition
5.3.1.4 Gebrauchswert, Gebrauchswertversprechen und Umkehrung
5.3.2 Der Bauherr muss in Eigenleistung das Entwerfen vervollständigen
5.3.2.1 Entscheidung über Standard ist nie Standard
5.3.2.2 Mitarbeit als Auswahl
5.3.2.3 Auswahl vs. Mitarbeit.
5.3.2.4 Entscheidungen, und neue Aufgaben für Architekten?
5.3.3 Zusammenfassung: Die Fragerichtung unterscheidet sich diametral
6. FAZIT
6.1 Zusammenfassung und Bewertung
6.2 Ausblick
Architektur als Profession, HOAI, Werkvertragsrecht
Entwurfslehre
Entwerfen als Wissenschaft
Ethik in der Architektur - erste Verantwortungszuschreibung?
LITERATURVERZEICHNIS
Verwendete Literatur
Weiterführende Literatur.
Notes:
Doctoral Thesis Technische Universität Dresden 2022
ISBN:
9783839471074
3839471079
OCLC:
1435579881

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