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Beneficium aetatis : der Tatbestand der Minderjährigenrestitution im klassischen römischen Recht / von Jan Dirk Harke.
Van Pelt Library KJA2213.5.M56 H37 2024
Available
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Harke, Jan Dirk, Author.
- Series:
- Schriften zur Rechtsgeschichte ; Heft 222.
- Schriften zur Rechtsgeschichte, 0720-7379 ; Band 222
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Minors (Roman law).
- Restitution--Rome--History.
- Restitution.
- Third parties (Roman law).
- Physical Description:
- 133 pages ; 24 cm
- Place of Publication:
- Berlin : Duncker & Humblot, [2024]
- Summary:
- German summary: "Die Wiedereinsetzung einer Person unter 25 Jahren war ein zentraler Pfeiler des Schutzes von Minderjährigen im römischen Recht. Die Voraussetzungen dieses Rechtsbehelfs lassen sich aber nicht einfach bestimmen. Wurde jemand allein wegen seines Alters oder nur wegen einer individuellen Willensschwäche vor den Nachteilen bewahrt, die sich aus seinen geschäftlichen Aktivitäten und ähnlichen Vorgängen ergaben? Die Quellen sind in diesem Punkt meist lakonisch, lassen aber doch gewisse Schlüsse zu: Um seine Wiedereinsetzung zu erreichen, musste der Minderjährige keine konkrete Willensschwäche dartun. Sein Schutz hing vielmehr von der Beurteilung des erlittenen Schadens anhand eines abstrakten Kriteriums ab: Hätte der Nachteil auch einen umsichtigen Erwachsenen getroffen, blieb er sanktionslos; andernfalls konnte der Minderjährige seine Wiedereinsetzung verlangen. Wegen des hypothetischen Charakters dieser Frage verfuhren die Juristen bei der Beurteilung des Restitutionstatbestands überaus großzügig, so dass die Annahme eines Schadens eher zur Regel wurde."-- Publisher's website.
- "Die Wiedereinsetzung einer Person unter 25 Jahren war ein zentraler Pfeiler des Schutzes von Minderjährigen im römischen Recht. Die Voraussetzungen dieses Rechtsbehelfs lassen sich aber nicht einfach bestimmen. Wurde jemand allein wegen seines Alters oder nur wegen einer individuellen Willensschwäche vor den Nachteilen bewahrt, die sich aus seinen geschäftlichen Aktivitäten und ähnlichen Vorgängen ergaben? Die Quellen sind in diesem Punkt meist lakonisch, lassen aber doch gewisse Schlüsse zu: Um seine Wiedereinsetzung zu erreichen, musste der Minderjährige keine konkrete Willensschwäche dartun. Sein Schutz hing vielmehr von der Beurteilung des erlittenen Schadens anhand eines abstrakten Kriteriums ab: Hätte der Nachteil auch einen umsichtigen Erwachsenen getroffen, blieb er sanktionslos; andernfalls konnte der Minderjährige seine Wiedereinsetzung verlangen. Wegen des hypothetischen Charakters dieser Frage verfuhren die Juristen bei der Beurteilung des Restitutionstatbestands überaus großzügig, so dass die Annahme eines Schadens eher zur Regel wurde."-- Publisher's website.
- Contents:
- Einleitung
- Erstes Kapitel. Ein subjektiver Tatbestand der restitutio?
- I. Circumventio und facilitas
- II. Ulpians Kommentierung des Restitutionsedikts
- Die Ediktslaudationen
- Der zur Wiedereinsetzung zugelassene Personenkreis
- Cum minore gestum
- Causae cognitio und Zuständigkeit
- Zwischenergebnis
- II. Andere Werke
- Ulpian
- Paulus
- Weitere Juristen
- IV. Die Konstitutionen
- V. Ergebnis
- Zweites Kapitel. Alter als Restitutionsgrund
- I. Der entscheidende Maßstab
- II. Ein beneficium aetatis
- III. Irrelevanz der Betreuerbeteiligung
- IV. Eine Ausnahme
- Drittes Kapitel. Der Schaden und sein Nachweis
- I. Grande damnum und circumscriptio manifesta
- II. Schadensträchtige und neutrale Vorgänge
- III. Beweisführung und causae cognitio
- IV. Ergebnis
- Ertrag
- Literaturverzeichnis
- Quellenverzeichnis.
- Notes:
- Includes bibliographical references (pages 127-133) and index.
- Other Format:
- e-book version
- ISBN:
- 9783428191673
- 3428191676
- OCLC:
- 1435815216
- Publisher Number:
- 9783428191673
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