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Moralische Pluralität und ethische Bildung Eine religionspädagogische Diskussion pluralistischer Ansätze der Moralpsychologie Christian Feichtinger

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Format:
Book
Author/Creator:
Feichtinger, Christian, Author.
Series:
Religionspa¨dagogik in pluraler Gesellschaft (RPG) ; Volume 34.
Religionspädagogik in pluraler Gesellschaft 34
Language:
German
Subjects (All):
Ethikdidaktik.
Moralerziehung.
religiöse Bildung.
Religionspädagogik.
Pluralismus.
Pluralitätsfähigkeit.
Moral.
didactics of ethics.
moral education.
religious education.
pluralism.
morality.
plurality.
Local Subjects:
Ethikdidaktik.
Moralerziehung.
religiöse Bildung.
Religionspädagogik.
Pluralismus.
Pluralitätsfähigkeit.
Moral.
didactics of ethics.
moral education.
religious education.
pluralism.
morality.
plurality.
Physical Description:
1 online resource (469 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Paderborn Brill | Schöningh 2024
Language Note:
German
Biography/History:
Christian Feichtinger ist Privatdozent, Senior Lecturer und Universitätsassistent am Institut für Katechetik und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. Nach Studien der Katholischen Religionspädagogik, Religionswissenschaft und Angewandten Ethik sowie mehrjähriger Unterrichtstätigkeit an der Schule folgte 2023 die Habilitation im Fach Religionspädagogik und Katechetik an der Universität Wien.
Summary:
Ethische Bildung heute steht vor der Herausforderung, unterschiedliche Vorstellungen von Moral zu verstehen und konstruktiv mit ihnen umzugehen. Zwar hat sich die Religionspädagogik in den letzten Jahren intensiv mit verschiedenen Aspekten von Pluralität befasst, eine Auseinandersetzung mit Fragen der moralischen Pluralität fand jedoch noch kaum statt: Wie lässt sich ethische Bildung in einem Umfeld denken, in dem unterschiedliche Normen und Wertesysteme aufeinandertreffen und es konkurrierende Vorstellungen davon gibt, was Moral überhaupt ist? Mit einem Rückgriff auf aktuelle Ansätze der Moral- und Sozialpsychologie werden diese Fragen in der vorliegenden Arbeit aufgegriffen und religionspädagogisch diskutiert. Dabei werden Erweiterungen, Ergänzungen und Korrektive zu etablierten Konzepten ethischer Bildung vorgeschlagen. Vertreten wird ein pädagogischer Ansatz, der Moral pluralistisch denken kann, ohne sich dabei in eine relativistische Haltung aufzulösen.
Contents:
Frontmatter
Cover
Moralische Pluralität und ethische Bildung
Imprint
Inhalt
Vorwort
Erster Teil Theoretische Grundüberlegungen
Kapitel 1 Einleitung
1.1 Friedrich Schweitzer: Eine programmatische Schrift
1.2 Moralische Pluralität als Konfliktpotenzial und unbearbeitete Herausforderung
1.3 Moral Foundations Theory und Relationship Regulation Theory
1.4 Methodische Abgrenzungen und Perspektiven
Kapitel 2 Moralische Pluralität und ethische Bildung
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Pluralität und Pluralismus
2.1.2 Moral
2.1.3 Ethische Bildung
2.1.4 Ethische Bildung als Teil religiöser Bildung
2.2 Grundlegende theoretische Zugänge zu moralischem Pluralismus
2.2.1 Moralischen Pluralismus denken: Hume, James, Ross
2.2.2 Carol Gilligan
2.2.3 Richard Shweder
2.2.4 Shalom Schwartz
Kapitel 3 Moral Foundations Theory
3.1 Moral Foundations Theory als Modell moralischer Pluralität
3.1.1 Entwicklung des Ansatzes
3.1.2 Ein Zwischenschritt: Das Social Intuitionist Model (SIM)
3.1.3 Von SIM zu MFT
3.2 Grundannahmen der MFT: nativism, cultural learning, intuitionism, pluralism
3.2.1 Grundannahme 1: nativism
3.2.2 Grundannahme 2: cultural learning
3.2.3 Grundannahme 3: intuitionism
3.2.4 Grundannahme 4: pluralism
3.3 Die Moral Foundations
3.3.1 Fürsorge/Schaden
3.3.2 Fairness/Betrug
3.3.3 Gruppenloyalität/Verrat
3.3.4 Autorität/Subversion
3.3.5 Heiligkeit/Schande
3.3.6 Mögliche Erweiterungen: Freiheit/Unterdrückung und andere Vorschläge
3.4 Rezeption, Kritik und Antworten
Kapitel 4 Relationship Regulation Theory
4.1 Relationship Regulation Theory: moralische Pluralität durch Pluralität von Beziehungen
4.1.1 Entwicklung des Ansatzes
4.1.2 Der Mensch als Beziehungswesen
4.2 Relational Models Theory
4.2.1 Communal Sharing.
4.2.2 Authority Ranking
4.2.3 Equality Matching
4.2.4 Market Pricing
4.2.5 Zusammenwirken der Beziehungsmodelle
4.3 Relationship Regulation Theory: Beziehungen, Moral und Gewalt
4.3.1 Moral in Communal Sharing-Beziehungen
4.3.2 Moral in Authority Ranking-Beziehungen
4.3.3 Moral in Equality Matching-Beziehungen
4.3.4 Moral in Market Pricing-Beziehungen
4.3.5 Veranschaulichung anhand moralischer Dilemmata
4.3.6 Virtuous violence - zur Moral der Gewalt
4.4 Rezeption und Kritik
Zweiter Teil Religionspädagogische Konkretionen
Kapitel 5 Religionspädagogische Entwürfe - pluralistisch gelesen
5.1 Lothar Kuld: Compassion (und Diakonisches Lernen)
5.2 Elisabeth Naurath: (Mit-)Gefühl
5.3 Konstantin Lindner: Wertebildung
5.4 Bernhard Grümme: Alterität
5.5 Abschließende Betrachtungen
Kapitel 6 Ethische Bildung: pluralistische Erweiterungen
6.1 Moralische Pluralität als Frage von Emotionen und Intuitionen
6.1.1 Emotionen und Moral - eine kurze Rückschau
6.1.2 Intuitionen als Brücke zwischen Emotivismus und Rationalismus
6.1.3 Pädagogische Implikationen
6.2 Moralische Pluralität als Frage von Bindungen und Beziehungen
6.2.1 Beziehungen und Moral - eine kurze Rückschau
6.2.2 Pädagogische Implikationen
6.3 Moralische Pluralität durch Moral Foundations
6.3.1 Moralische Pluralität durch plurale Grundlagen - eine kurze Rückschau
6.3.2 Pädagogische Implikationen
Kapitel 7 Ethische Bildung als Prozess des Verständlich-Machens
7.1 Sich verständlich machen in der Pluralität
7.2 Ein Rückblick auf Ethische Erziehung in der Pluralität
Kapitel 8 Zusammenfassender Rückblick und Ausblick
Backmatter
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis.
Notes:
Includes bibliographical references and index.
Attribution 4.0 International CC BY-NC-ND 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode.de cc
ISBN:
9783657794645
3657794646
OCLC:
1427668228
Publisher Number:
10.30965/9783657794645 DOI

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